Schillingsfürst Geschichte(n) eines Fürstenhauses

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Schillingsfürst Geschichte(n) eines Fürstenhauses

Reise Nr. 34

Leitung: Ulrich Feldhahn M.A.

Mittwoch, 2. September 2020 (Tagesfahrt)
Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart, Karlsplatz
Zustieg: 8.45 Uhr "Parken und Mitnehmen" an der Autobahnausfahrt Heilbronn-Untergruppenbach

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Das im Naturpark Frankenhöhe gelegene Residenzstädtchen Schillingsfürst befand sich nachweislich seit 1300 in hohenlohischem Besitz. Anstelle einer mehrfach zerstörten Burg entstand schließlich zu Beginn des 18. Jahrhunderts ein imposantes Schloss in Form einer Dreiflügelanlage, das sich bis heute im Eigentum der 1744 in den Fürstenstand erhobenen Familie befindet. Diese brachte insbesondere im 19. Jahrhundert mehrere bedeutende Persönlichkeiten hervor.

Drei Biografien werden im Rahmen der Exkursion näher beleuchtet: Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst (1819-1901), der als Staatsmann eine Karriere vom bayerischen Ministerpräsidenten über den Statthalterposten in Elsass-Lothringen bis zum Reichskanzler durchlief; sein Bruder Gustav Adolf (1823-1896), der zum Kurienkardinal ernannt und in Rom u.a. Förderer und Freund von Franz Liszt wurde, sowie deren Schwester Amalie (1821-1902), die 1857 gegen großen Widerstand den bürgerlichen Porträtmaler Richard Lauchert heiratete und damit eine für damalige Verhältnisse ausgesprochen ungewöhnliche Ehe führte.

Programm:

Ausführliche Besichtigung von Schloss Schillingsfürst, in dem sich u. a. zahlreiche Porträts und Erinnerungsstücke der genannten Personen befinden; Hofund Kardinalsgarten mit Phoenix-Denkmal, Liszt-Büste und fürstlicher Grablege; Stadtrundgang mit der einstigen Kloster- und jetzigen Pfarrkirche Kreuzerhöhung sowie weiteren Baulichkeiten.

Leistungen:

Preis:

€ 92,- pro Person