Zentrale Stelle zur Verfolgung von NS-Verbrechen in Ludwigsburg (abgesagt)

Besuch und Führung  am Donnerstag, 22. Oktober 2020, 15:30 Uhr

Leider muss diese Veranstaltung wegen der  Corona-Entwicklung abgesagt werden! 

75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges ist die strafrechtliche Seite der deutschen Geschichte zwischen 1933 und 1945 nicht „bewältigt“. An der 1958 gegründeten Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg lag es nicht. Vielmehr taten sich, zurückhaltend ausgedrückt, die meisten deutschen Gerichte viel zu lange schwer mit angemessenen Schuldsprüchen. Auch heute noch laufen Ermittlungs- und Strafverfahren gegen Tatverdächtige, die nun alle über 90 Jahre alt sind.

Wir wollen die Zentrale Stelle besuchen. Über deren Arbeit wird uns Staatsanwalt Michael Otte, derzeit kommissarischer stellvertretender Leiter der Zentralen Stelle, berichten und unsere Gruppe freundlicherweise durch deren Räumlichkeiten und das im gleichen Hause ansässige Bundesarchiv führen sowie durch die Dauerausstellung „Die Ermittler von Ludwigsburg“ im benachbarten Schorndorfer Torhaus.

Treffpunkt: 14:30 Uhr, Hauptbahnhof Stuttgart am Abfahrtgleis (voraussichtlich Gleis 11) der Regionalbahn RB 18 (Richtung Heilbronn und Osterburken)
Abfahrt um 14:42 Uhr;
Ankunft in Ludwigsburg um 14:51 Uhr (notfalls S 4, Abfahrt 14:53 Uhr, Ankunft 15:08 Uhr); vom Bahnhof Ludwigsburg (ZOB) mit Bus 420/433, 425, 426, 431 bis zum Schorndorfer Tor (Zentrale Stelle) bzw. Klinikum (Linie 422).

Navi-Anschrift der Zentralen Stelle: Schorndorfer Straße 58, 71638 Ludwigsburg.

Teilnahmebeitrag 5 €, für Mitglieder und Studierende 3 €, für Schüler/innen frei.
Eng begrenzte Teilnehmerzahl; Anmeldung bitte bis 14. Oktober.

22. Okt. 2020, 15:30-18:00

71638 Ludwigsburg

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