Trotz Bildersturms gerettet: Altäre der Ulmer Schule um Ulm herum

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Trotz Bildersturms gerettet: Altäre der Ulmer Schule um Ulm herum

Reise Nr. 57

Leitung: Dr. Wolfgang Schöllkopf

Donnerstag, 28. September 2017 (Tagesfahrt)
Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart, Karlsplatz
Zustieg: 8.40 Uhr Wendlingen, Bahnhof

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Im Raum Ulm, gibt es, oft fast versteckt, bedeutsame Kunstwerke der "Ulmer Schule" zu entdecken. So nennt man die Kunstwerkstätten der Gotik am Ulmer Münster zwischen 1427 und der Einführung der Ulmer Reformation 1530, die Altäre und Heiligenfiguren unnötig machte. Der reformatorische Bildersturm hat manche zerstört oder zerstreut, andere wurden aufgeräumt und wieder entdeckt. Auf der Fahrt werden alle prägenden Phasen der Ulmer Schule exemplarisch sichtbar.

Programm: Scharenstetten (Altar mit früher Kreuzigungsgruppe von Hans Multscher, um 1450/53; ursprünglich für das Ulmer Münster geschaffen, seit dem 18. Jh. hier) Böttingen bei Bollingen (in einer privaten Hofkapelle wird ein Holzrelief von Niklaus Weckmann von 1520 aufbewahrt, das in eindrücklich dichter Szene den Marientod zeigt) Blaubeuren (der fast 12 Meter hohe Hochaltar im Kloster, 1493/94 geschaffen und Höhepunkt der heute noch erhaltenen Kunstwerke der Ulmer Schule, zeigt Mariae Krönung; Sonderführung im Evangelisch- theologischen Seminar zu Besuchern sonst nicht zugänglichen Klosterräumen) Wippingen (Altar von 1505, Daniel Mauch zugeschrieben) Lautern (romantischer Ort mit Marienaltar von 1509, Lauterquelle) Merklingen (Spätwerk der Ulmer Schule, von Niklaus Weckmann 1521 geschaffen, das die Beweinung Christi darstellt).

Leistungen:

Preis:

78, pro Person

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