Kaiser Maximilian I. zum 500. Todestag: Auf den Spuren seines Wirkens in Schwaben und in Tirol

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Kaiser Maximilian I. zum 500. Todestag: Auf den Spuren seines Wirkens in Schwaben und in Tirol

Reise Nr. 41

Leitung: Prof. Dr. Franz Quarthal

Abreise: Dienstag, 30. Juli 2019
Rückreise: Samstag, 3. August 2019 (5 Reisetage)
Abfahrt: 8.00 Uhr Echterdingen, S-Bahnhof (Rückkehr zwischen 18.30 und 20.00 Uhr)
Ihre Abholzeit mit dem Taxiservice (s. Seite 156) entnehmen Sie bitte den Reiseunterlagen.
Zustieg: 9.00 Uhr Autobahnraststätte Seligweiler (Ulm-Ost) (Rückkehr zwischen 17.30 und 19.00 Uhr)

Unverbindliche Zeitangaben, Änderungen vorbehalten.
Über etwaige Änderungen werden Sie ggf. rechtzeitig vor Abreise informiert.

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Erzherzog Maximilian wurde 1459 als Sohn von Kaiser Friedrich III. und der Königstochter Eleonore von Portugal auf der Burg von Wiener Neustadt geboren. Am 12. Januar 1519 starb er in der Stadtburg von Wels in Oberösterreich. Über seinen Vater war er mit dem Adel Nord-, Mittel- und Osteuropas, über seine Mutter mit dem Südeuropas verbunden. Sein 500. Todestag ist an zahlreichen Stellen der Anlass, an ihn zu erinnern und seine Leistungen zu würdigen.

Zum 500. Todestag Maximilians wird es keine große zentrale Schau geben. Ausstellungen in Augsburg, Innsbruck und auf Schloss Tirol erinnern aber an diesen herausragenden Habsburger, der sich als gelehrter Fürst, adelsstolzer Herrscher, Krieger und energischer Politiker und Stratege, zugleich als Regent in Hausgut und Reich einen Namen gemacht hat.

Maximilians Mutter legte den Grundstein für eine gediegene Bildung, die später zu engen Kontakten mit den Augsburger, Ulmer und oberrheinischen Humanisten führte. Seine Heirat mit Maria von Burgund und - nach ihrem frühen Tod - die Vormundschaft über seine beiden Kinder ließen in ihm ein tiefes Verständnis für das einzigartige prachtvolle burgundische Hofleben entstehen, auch wenn diese Periode von schweren Kämpfen mit den aufsässigen Ständen und dem feindselig gesinnten Frankreich geprägt war.

1486 wurde Maximilian zum deutschen König gewählt, wobei er grundlegende Veränderungen anstrebte: die Einführung einer allgemeinen Reichssteuer, den gemeinen Pfennig, eine oberste Gerichtsbarkeit mit dem Reichkammergericht, eine Verwaltungsreform mit der Einführung des Reichsregiments und eine Erhebung Württembergs zum Herzogtum. Der Schwäbische Bund gab ihm die Möglichkeit, habsburgische Politik im ganzen süddeutschen Raum durchzusetzen. 1490 trat ihm Erzherzog Sigismund das silberreiche Tirol und die Vorlande ab, was Habsburg zur führenden Territorialmacht machte. 1508 erklärte er sich in Trient zum erwählten deutschen Kaiser. Seine Politik diente dem Ziel, durch Siege über die Türken, die Franzosen und in Italien das Reich wieder zu stärken. Gegen die Schweizer Eidgenossen erlitt er schwere Niederlagen und musste ihre faktische Unabhängigkeit im Frieden von Basel 1499 anerkennen.

Unter den vielseitigen Aspekten der Geschichte Kaiser Maximilians konzentriert sich die Reise geographisch auf Schwaben mit seinem Mittelpunkt in Augsburg und Tirol mit der großartigen Residenz in Innsbruck, den Bayern von Maximilian durch Verhandlungen entzogenen Gerichten Kufstein und Rattenberg, den Bergbauorten Schwaz und Sterzing mit seiner schönen Altstadt sowie dem Schloss Tirol bei Meran, wo die von Nord- und Südtirol gemeinsam getragene Maximilianausstellung stattfindet.

Programm:

1. Tag: Spurensuche in Schwaben: Echterdingen - Scheppach (Deckenfresko Maximilians) - Weißenhorn (Schlösser Maximilians) - Markt Biberbach (Herrschaft Maximilians) - Augsburg (Ausstellung "Maximilian I. - Kaiser - Ritter - Bürger zu Augsburg", Rundgang auf den Spuren Kaiser Maximilians; Übernachtung).

2. Tag: Über die Berge nach Innsbruck: Fernpass (Schloss Sigismundsberg im Fernsteinsee) - Martinswand - Innsbruck (Stadtrundgang: Hofburg mit Ausstellung "Maximilian I.- Aufbruch in die Neuzeit", Hofkirche, Grab Maximilians, Goldenes Dachl mit Innenbesichtigung, Altes Landhaus mit Festsaal im 2. Stock, Ausmalung von Cosmas Damian Asam; Stadtpfarrkirche Mühlau) - 2 Übernachtungen in Innsbruck.

3. Tag: Bergbau, Verwaltung, Gerichte in Nordtirol: Schwaz (Bergwerksstadt) - Rattenberg (Verwaltungsmittelpunkt) - Mariastein (Wallfahrtskirche, Erzherzoghut, Mittelpunkt des Landes) - Kufstein (ehemals bayerisches Gericht, Ausbau zum Eckpunkt der Verteidigung Tirols).

4. Tag: Nach Südtirol: Sterzing (Altstadt, Bergbaumuseum, Kirche unsere liebe Frau im Moos, Spitalkirche) - Trient (Dom, Ort der Kaisererhebung) - Übernachtung in Bozen.

5. Tag: Zum Abschluss Schloss Tirol: Schloss Tirol bei Meran (Südtiroler Landesmuseum: Ausstellung "Maximilianus. Die Kunst des Kaisers") - Calvenbrücke bei Mals im Val Müstair (Niederlage gegen die Eidgenossen) - Echterdingen.

Leistungen:

Preis:

€ 1150,- pro Person im Doppelzimmer
€ 1295,- pro Person im Einzelzimmer

Außer beim Frühstück sind Getränke zu den Mahlzeiten nicht im Preis enthalten.

Reisepapiere für deutsche Staatsangehörige:

gültiger Personalausweis oder Reisepass

Zu Mindestteilnehmerzahl, Absagefrist und Gruppengröße siehe unsere Allgemeinen Hinweise

Beachten Sie bitte auch die Reisebedingungen.