Geschichte und Moderne: Ulm und die Hochschule für Gestaltung

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Geschichte und Moderne: Ulm und die Hochschule für Gestaltung

Reise Nr. 32

Leitung: Barbara Honecker M.A.

Donnerstag, 29. Juni 2017 (Tagesfahrt)
Abfahrt: 8.30 Uhr Stuttgart, Karlsplatz
Zustieg: 9.10 Uhr Wendlingen Bahnhof

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Die Hochschule für Gestaltung (HfG) auf dem Ulmer Kuhberg von Inge Aicher-Scholl ursprünglich zur Erinnerung an ihre ermordeten Geschwister Hans und Sophie Scholl als Schule für politische Bildung ins Leben gerufen gilt heute als würdige Nachfolgerin des berühmten Bauhauses. Bis heute ist sie in unserem Alltag so präsent wie keine andere Designinstitution der Nachkriegszeit. Herausragende Produktentwürfe und Gedanken sind hier entstanden: In Zusammenarbeit Hans Gugelots mit der Firma Braun wurde der so berühmt gewordene "Schneewittchensarg" entwickelt. Otl Aicher, herausragender Lehrer und zeitweiliger Direktor, entwickelte für die Olympischen Spiele von 1972 erstmalig Piktogramme, eine zeichenhafte Ausdrucksmöglichkeit, die aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Der Schweizer Künstler und erste Direktor Max Bill, ein ehemaliger Bauhausschüler, entwarf das Schulgebäude, das heute das HfG-Archiv, eine Dauerausstellung und Wechselausstellungen beherbergt.

Nach der Führung durch Haus und Ausstellung essen wir in der Mensa zu Mittag, natürlich von dem Stapelgeschirr TC 100, der Abschlussarbeit von Nick Roericht.

Im Ulmer Museum besuchen wir die Dauerausstellung 33 zur HfG und weitere Exponate. Und wir beschäftigen uns mit Ulms Neuer Mitte, der Um- und Neugestaltung der Museen um das Münster. Dazu gehören auch das Museum Weishaupt (Architektur), das Stadthaus des berühmten amerikanischen Architekten Richard Meier und die Stadtbibliothek von Gottfried Boehm.

Leistungen:

Preis:

89, pro Person

Beachten Sie bitte auch unsere Allgemeinen Hinweise, die Reisebedingungen sowie unseren Taxiservice.