Kloster Marchtal intensiv

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Kloster Marchtal intensiv

Reise Nr. 9

Leitung: Prof. Dr. Franz Quarthal

Samstag, 8. April 2017 (Tagesfahrt)
Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart, Karlsplatz
Zustieg: 8.40 Uhr Metzingen, Bahnhof

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Das im Jahre 777 erwähnte Kloster Marchtal gehört zu den frühesten in Südwestdeutschland gegründeten Klöstern. Die Urkunde des Klosters St. Gallen gibt wichtige Aufschlüsse über die Herrschaftsverhältnisse des Frühmittelalters in Alemannien. Danach war es ein Chorherrenstift, bevor die Pfalzgrafen von Tübingen im 12. Jahrhundert dort ein Prämonstratenserkloster stifteten. Die Abtei errang im Spätmittelalter eine bedeutende Stellung, war ein wichtiges Glied der Prämonstratenserzirkarie Schwaben und beeindruckte im 18. Jahrhundert durch die Geschlossenheit des Klosterneubaus im Vorarlberger Baustil.

Mit Sebastian Sailer hatte die Abtei einen der wichtigsten Dichter schwäbischer Mundart, sie besitzt ein herausragendes Refektorium, bemerkenswerte Altäre im hochbarocken Stil, eine berühmte Holzhay-Orgel, eines der eindrucksvollsten Gestühle im Kapitelsaal und einen herausragenden Festsaal. Der geplante Bibliothekssaal ist in den Anfängen des Ausbaus steckengeblieben. Im 18. Jahrhundert rühmten die Besucher das Pumpwerk, mit dem Donauwasser für die Wasserspiele des Parks empor gepumpt wurde. Bekannt wurde die Abtei als Station der Kaisertochter Marie-Antoinette auf ihrem Brautzug nach Frankreich, für die Sebastian Sailer ein eigenes Theaterstück dichtete.

Die Abtei und ihre Baugeschichte, die Orgel, die Kirche, die Abts- und Konventsräume und die Kirchen des Klostergebietes stehen im Zentrum dieser Exkursion, die eines der wichtigsten Klöster Oberschwabens lebendig machen will.

Leistungen:

Preis:

75, pro Person

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