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Gründung eines Dachverbands für Dialekte in Baden Württemberg beschlossen

Titelbild: Meinungsaustausch zur Gründung eines Dachverbands für Dialekte in Baden Württemberg am 7.2.2023 im Haus der Abgeordneten in Stuttgart (© Roman Kaess)

Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter von Dialekt- und Mundartvereinen, der Dialektforschung sowie Mundartkünstlerinnen und -künstler haben auf Anregung der Dialektinitiative im Landtag von Baden-Württemberg beschlossen, einen gemeinsamen landesweiten Dachverband zu gründen.

Auch der Schwäbische Heimatbund, als der größte Mitgliederverein für Heimatpflege im Land, nahm mit seinem Vorsitzenden Josef Kreuzberger und seinem Geschäftsführer Dr. Bernd Langner an der Sitzung teil.

Die Einigkeit und Entschlossenheit aller Beteiligten schon im ersten Halbjahr 2023 einen Dachverband für Dialekte im Ländle zu gründen, hat mich sehr gefreut, kommentiert Dr. Markus Rösler als grüner Landtagsabgeordneter und Hauptinitiator der Idee.

Manuel Hailfinger MdL (CDU) ergänzt: Wir haben eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich noch vor Ostern in Karlsruhe treffen wird, um die Empfehlungen aus unserem Treffen in eine Satzung für einen gemeinnützigen Verein zu formulieren. Mitglied dieser Arbeitsgruppe wird auch SHB-Geschäftsführer Dr. Langner sein.

Schwerpunkte der Arbeit des neuen Dachverbandes sollen die landesweite Vernetzung aller Vereine, Wissenschaftler, Künstler und interessierter Einzelpersonen bei Dialekt und Mundart sein. Wichtig ist auch das gemeinsam abgestimmte Auftreten mit einer Stimme gegenüber Medien, Politik und Gesellschaft, so Andreas Kenner MdL (SPD).

Wichtig war allen Beteiligten die gleichberechtige Vertretung der unterschiedlichen Dialekte im Land, vom Rheinfränkischen in der Kurpfalz bis zum Allgäu und vom Alemannischen in Südbaden über alle Schwäbischen Dialekte bis zum Fränkischen an der Grenze zu Bayern, betont Jochen Haußmann MdL (FDP/DVP).

Nach Angaben der vier Abgeordneten stehen dem landesweiten Dachverband ab Gründung jährlich und dauerhaft 78.000 Euro Zuschuss durch das Land Baden-Württemberg zur Verfügung.

Darüber hinaus stellt das Land ab 2024 50.000 Euro für Mundartpreise zur Verfügung. Dies war eine Initiative aus unserem Kreis von über 50 Landtagsabgeordneten, mit dem wir über soziale Medien sowohl jüngere Künstlerinnen und Künstler als auch junge Menschen im Allgemeinen erreichen wollen, so Rösler, der sich auch in seiner Funktion als finanzpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion für die Berücksichtigung in der Haushaltsplanung des Landes dafür eingesetzt hatte.

(Pressemitteilung der Projektinitiative / Ergänzungen: SHB)

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2 Kommentare

  1. Seit 20 Jahren, machen wir eine Sammlung für alemannische Lieder, wir singen in der Elsässische Kulturzentrum in Strassburg. Und jetzt wollen wir es verbreitern. Man kann uns hören in Poadcast Radio p-node. Man kann die Lieder herunterladen (https://p-node.org/broadcasts/bimbrinnele) und uns hören an die web-radio Quetsch. Unser nächste Projekt ist ein Website zu organisieren um noch viel mehr Lieder verbreiten. Vielleicht können sie uns helfen ? oder vielleicht können wir eine Sendung bei euch organisieren? um eure Initiative an die Elsässer verbreiten ?
    Bis boll.

    Association Because.

    1. Sehr geehrter Herr Freudenreich, der Verband hat sich gerade erst vor wenigen Tagen gegründet. Das wäre tatsächlich Ihr Ansprechpartner. Wir haben noch keine Kontakte, aber das werden Sie sicher in den kommenden Wochen über das Internet selbst herausfinden. Viele Grüße, Ihr Schwäbischer Heimatbund

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