Steillagen-Weinberge

Träger des Kulturlandschaftspreises 2011

Kulturlandschaftspreis 2011: Sanierung der Weinbergmauern in steilsten Lagen durch die Genossenschaftskellerei Rosswag‐Mühlhausen eG in Vaihingen/Enz (Foto: Preisträgerarchiv SHB/privat)

Neue Vielfalt in der Kulturlandschaft geschaffen

Titelbild einer Zeitschrift
Kulturlandschaftspreis 2011 Sonderdruck

Noch ausführlichere Informationen über die Preisträgerinnen und Preisträger als auf dieser Seite finden Sie in einem Sonderdruck aus der Schwäbischen Heimat 2011.

Mit engagierter Arbeit, Kenntnisreichtum und jahrelanger Ausdauer haben acht Initiativen und Vereine traditionelle, landwirtschaftliche Bewirtschaftungsformen in Württemberg erhalten oder wieder zum Leben erweckt. Der Schwäbische Heimatbund und der Sparkassenverband Baden‐Württemberg belohnen dieses Engagement mit dem Kulturlandschaftspreis 2011, der mit einem Preisgeld von insgesamt 13.000 Euro verbunden ist. Zusätzlich wurden zwei Bewerbungen mit dem Sonderpreis für die Erhaltung von Kleindenkmalen bedacht.

Vom Sulmtal in den Löwensteiner Bergen über Vaihingen/Enz und Stuttgart bis auf die Alb und zum Schwarzwald verteilen sich die diesjährigen Preisträger. Sie verbindet das Ziel, traditionelle Kulturlandschaften zu erhalten oder wieder zu aktivieren, von Weinbauflächen in Steillagen über den ökologischen Ackerbau mit alten Getreidesorten bis hin zur Erhaltung von Streuobstwiesen und Heidelandschaften. Alles Kleinode, die Württemberg landschaftlich so abwechslungsreich machen und die wichtige ökologische Funktionen für Kleinklima und Artenvielfalt erfüllen. Wir Menschen haben diese Kulturlandschaften geprägt. Nur wenn wir die Voraussetzungen schaffen, kann sich auf solchen Flächen die Natur wieder in ihrer Vielfalt zeigen, sagte der Vorsitzende der Jury, Dr. Volker Kracht, bei der Bekanntgabe der Preisträger. Mit Motorsäge, Balkenmäher und Freischneider, verbunden mit Muskelkraft, werden Grundstücke von jahrelangem Wildwuchs befreit. Im Anschluss übernehmen häufig vierbeinige Helfer wie Schafe und Ziegen die Nachpflege. Ganz ohne menschliches Zutun geht es aber nie. Die Pflege der Kulturlandschaften erfordert deshalb einen langen Atem und andauerndes Engagement. Insgesamt 41 Privatpersonen, Initiativen und Vereine hatten sich um den bereits zum 21. Mal ausgelobten Kulturlandschaftspreis beworben. Belohnt werden die Gewinner des Kulturlandschaftspreises mit einem Preisgeld von jeweils 1.500 Euro, das die Sparkassenstiftung Umweltschutz zur Verfügung stellt.

Gusseiserne Brunnensäulen und historische Wegweiser

Den Sonderpreis Kleindenkmale erhalten in diesem Jahr zwei Initiativen, die dem traditionellen Material Gusseisen zugetan sind. Die Restaurierung von zwei Brunnensäulen in Belsenberg bei Künzelsau und die bereits seit Jahren andauernde Restaurierung und Wiederaufstellung von 77 historischen Orts‐ und Oberamtstafeln, Truppenteiltafeln, Wegweisern und Grenzstöcken war der Jury in diesem Jahr eine besondere Anerkennung und ein Preisgeld von jeweils 500 Euro wert. Auch dieser Geldpreis wird von der Sparkassenstiftung Umweltschutz getragen.

Die Preisträger des Kulturlandschaftspreises 2011

(von Nord nach Süd)

Schäferei Desselberger in Löwenstein (Kreis Heilbronn)

Schafherde im Winter
Kulturlandschaftspreis 2011: Schäferei Desselberger in Löwenstein (Kreis Heilbronn) (Foto Preisträgerarchiv SHB)

Wie überall im Land wurden auch im Oberen Sulmtal Streuobstwiesen in steilen Hanglagen immer weniger gepflegt. So dauerte es nicht lange, bis abweisendes Dickicht die ehemalige Kulturlandschaft überzog, um dem Wald den Boden zu bereiten. Tobias Desselberger bekam 1990 als Geburtstagsgeschenk zwei Ziegen. Als er zwanzig Tiere hatte, übernahm er die Pflege von Streuobstwiesen seiner Nachbarn. Die zunehmenden Anfragen nach Beweidung führten zur Erweiterung seiner Herde mit Schwarzkopfschafen. Inzwischen besitzt die Schäferei 20 Ziegen und 150 Mutterschafe. Die beweideten Streuobst‐, Mager‐ und Feuchtwiesen erstrecken sich auf eine Fläche von 35 Hektar.

Erzeugergemeinschaft Hohenloher Höfe (Kreis Schwäbisch Hall / Hohenlohekreis)

Getreidefeld mit Blütenstreifen
Kulturlandschaftspreis 2011: Erzeugergemeinschaft Hohenloher Höfe (Kreis Schwäbisch Hall / Hohenlohekreis) (Foto Preisträgerarchiv SHB)

Brot ist unser erstes Grundnahrungsmittel und seine existenzielle Bedeutung wird nirgends deutlicher als bei Hungersnöten. Deshalb sollte uns ein Anliegen sein, dass sein Ausgangsprodukt Getreide natürlich reifen kann. Das waren Gedanken, die zur Gründung der Erzeugergemeinschaft Hohenloher Höfe führte. Alte Weizen‐ und Dinkelsorten dürfen hier ungespritzt heranwachsen. Gegen ungebetenes Grünzeug auf den Feldern setzen die Landwirte den Hackstriegel ein, ein der Egge ähnliches Gerät, mit dem Unkrautpflanzen ausgerissen werden. So kann auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln verzichtet werden. Diese Bewirtschaftungsform lässt die Ernte zwar geringer ausfallen, schont aber den Boden und kräftigt die Nutzpflanzen auf natürliche Weise. Der nachhaltigen Bewirtschaftung dienen auch Ackerrandstreifen, deren Blütenreichtum unzählige Nützlinge anlockt und Lebensräume für Lerche und Rebhuhn schafft. Die Gemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, regionale Wirtschaftskreisläufe aufzubauen. Auf sechzig Mitglieder sind die „Hohenloher Höfe“ inzwischen gewachsen. Sie arbeiten mit drei Vertragsmühlen und 25 Vertragsbäckereien zusammen.

Genossenschaftskellerei Rosswag‐Mühlhausen eG in Vaihingen/Enz (Enzkreis /Kreis Ludwigsburg)

ein Mann repariert eine Weinbergmauer
Kulturlandschaftspreis 2011: Sanierung der Weinbergmauern in steilsten Lagen durch die Genossenschaftskellerei Rosswag‐Mühlhausen eG in Vaihingen/Enz (Enzkreis /Kreis Ludwigsburg) (Foto Preisträgerarchiv SHB)

Vom Verlassen des Schwarzwalds bis zur Mündung in den Neckar fließt die Enz durch den Muschelkalk. Ihr Wasser hat aus dem harten Gestein ein Tal mit sehr steilen Hängen geschnitten. Nach Süden ausgerichtete Abschnitte wurden bereits im 12. Jahrhundert für den Weinbau genutzt. Eine bekannte Lage im mittleren Enztal ist die Rosswager Halde. Der Steilabfall wird von 35 Kilometer langen Trockenmauern gehalten über denen 40 Hektar Rebfläche anstehen. Bis auf 80° Celsius erwärmt die Sonne durch ihren steilen Strahlungswinkel den Boden in den Weinbergen. Die Kalksteine der Mauern speichern die Wärme und geben sie nachts an die Reben ab. So entsteht ein besonderer Rebensaft, der zu einem außergewöhnlichen Wein ausgebaut und regional vertrieben wird. Mitglieder der Genossenschaftskellerei Rosswag‐Mühlhausen e.G. bewirtschaften die Steillagenweinberge an der Enzschleife seit Generationen. Sie trugen somit bis heute für den Erhalt dieser imposanten Kulturlandschaft bei, die seit 1949 unter Landschaftsschutz steht. Als Lebensraum mannigfaltiger Tier‐ und Pflanzengemeinschaften ist die „Halde“ ein Kulturgut von unschätzbarem Wert.

Botanischer Arbeitskreis in Stuttgart (Landeshauptstadt Stuttgart)

zwei Personen zwischen herbstlichen Rebstöcken
Kulturlandschaftspreis 2011: Nachpflanzung im Weinberg durch den Botanischen Arbeitskreis in Stuttgart (Foto Preisträgerarchiv SHB)

Die Weinberge in den Stuttgarter Neckarvororten waren einst eine eindrucksvolle Terrassenlandschaft. Generationen von Wengertern bauten und unterhielten unzählige Trockenmauern, auf deren Terrassen die Rebstöcke mühsam gepflegt werden mussten. Ab den 1960er Jahren veränderten groß angelegte Flurbereinigungen das Landschaftsbild. Die Trockenmauern wurden mit schwerem Gerät beseitigt und die Rebflur mit einem neuen Wegenetz in maschinengerechte Flurstücke eingeteilt. Der Wirtschaftlichkeit stand jedoch ein bedauerlicher Verlust an Tieren und Pflanzen im Lebensraum Mäuerlesweinberge gegenüber. Die Erinnerung an farbenprächtige Blütenteppiche in und auf den Mauern weckte bei manchem Bürger den Wunsch, der einstigen Weinbergflora wieder einen Platz einzuräumen. Im Arbeitskreis Botanik fanden sich Bewirtschafter, Bürger, Fachleute und Vertreter der Verwaltung zusammen, um frühere Wild‐ und Kulturpflanzen anzusiedeln. Damit hält die früher typische Begleitflora der Rebflur nun wieder Einzug in die Kulturlandschaft und die Weinberge können sich wieder zu einem Erlebnisraum für Wanderer und Spaziergänger entwickeln.

DRK Bergwacht (Kreis Reutlingen)

neue Rebstöcke an einem Berg
Kulturlandschaftspreis 2011: Die DRK Bergwacht (Kreis Reutlingen) legt einen neuen Weinberg am Georgenberg an (Foto Preisträgerarchiv SHB)

Der Georgenberg zwischen Pfullingen und Reutlingen ist ein Überrest eines Vulkans. Er erhebt sich auf 602 m und steht vor dem Trauf der Schwäbischen Alb auf den Gemarkungen Pfullingen und Reutlingen. Seine Kuppe gehört zur Stadt Pfullingen, deren Bürger gerne auch von ihrem Schmetterlingsberg sprechen. Einst trugen seine Hänge Weinberge, die später von Streuobstwiesen abgelöst wurden. Im Jahr 1958 kam der markante Berg unter Landschaftsschutz. Damit konnte aber die nachlassende Bewirtschaftung der Grundstücke nicht abgewendet werden, die ungehindert zu einem fast undurchdringlichen Dickicht zusammenwuchsen. 2005 fanden sich Senioren der Bergwacht Pfullingen und der örtlichen Albvereinsgruppe zusammen, um auf Veranlassung der Unteren Naturschutzbehörde und des Forstreviers eine Erstpflege auf der Kuppe des Pfullinger Hausbergs durchzuführen. In den Folgejahren beweidete ein Schäfer mit seiner Herde die 1,5 ha große offene Fläche. 2009 schlugen die Bergwacht‐Senioren ein weiteres Kapitel in der Geschichte des Georgenbergs auf. Zwei Jahre lang bauten sie vier Trockenmauern wieder auf mit einer Länge von 70 m. Die benötigten Steine entnahmen sie den verfallenen Mauern. Zusätzlich orderten sie 30 Tonnen neue Pfrondorfer Sandsteine, die per Hubschrauber ihr Ziel erreichten. Auf den entstandenen drei Terrassen von fünf Ar Fläche pflanzte die Bergwacht‐Truppe 190 Rebstöcke. Die Arbeit unterstützten die Forstbetrieb und der Bauhof der Stadt Pfullingen.

Obst‐ und Gartenbauverein Nehren e.V. (Kreis Tübingen)

Obstbaumwiese
Kulturlandschaftspreis 2011: Die Baumwiesen des Obst‐ und Gartenbauvereins Nehren e.V. (Kreis Tübingen) (Foto Preisträgerarchiv SHB)

Nehren liegt im Vorland der Schwäbischen Alb. Östlich des Ortes im Steinlachtal, breitet sich das Nehrener Kirschenfeld aus als Teil eines Landschaftsschutzgebiets. Auf seinen Streuobstwiesen stehen zirka 7.000 Obstbäume, die sich im Frühjahr zu einem anmutigen Blütenmeer vereinen. Der Obst‐ und Gartenbauverein Nehren hat 130 Mitglieder. Sie pflegen, unterstützt durch einen Schäfer, das Nehrener Kirschenfeld und seine angrenzenden Flächen. Mit dem Vereinslehrgarten und Schnittkursen gibt der Verein das notwendige Wissen weiter zur Erhaltung der Streuobstwiesen auf der Gemarkung. In der Kirschenfeldschule unterrichten die Mitglieder über eine Natur AG Schüler in Obstbau, Streuobstpflege und Früchteverwertung. Wichtiger Teil der Vereinsarbeit sind auch die Vermittlung der Obsterträge, die Herstellung von Apfelsaft im Herbst sowie Baumpflanzaktionen.

NABU Gruppe in Dunningen (Kreis Rottweil)

vier Personen bei der Heuernte an einem Hang
Kulturlandschaftspreis 2011: Landschaftspflege durch die NABU Gruppe in Dunningen (Kreis Rottweil) (Foto Preisträgerarchiv SHB)

Westlich des Neckars, zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb liegt Dunningen. Die Gemeinde ist umgeben von einer vielfältigen Kulturlandschaft. Aber auch hier ließ die Pflegebereitschaft so manches Stücklesbesitzers nach. Die örtliche Gruppe des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) erkannte die zunehmende Vernachlässigung vieler Flächen in ihrer Umgebung und sann nach Abhilfe. Nur durch Betreuung konnten diese Landschaftsteile offen gehalten und damit wertvolle Lebensräume für Flora und Fauna erhalten werden. Über Flurstückskäufe und Pflegeverträge mit Landwirten erreichten die Mitglieder, dass inzwischen 30 Hektar brachliegender Fläche wieder extensiv bewirtschaftet werden. Sie sorgten für die Wiedervernässung von Feuchtwiesen im Seedorfer Wald, stellten ein Landschaftspflegekonzept für das Naturschutzgebiet Steinbühl auf und bemühen sich erfolgreich um die Landschaftspflege über den Abschluss von Patenschaftsverträgen.

Schwäbischer Albverein – Ortsgruppe in Obernheim (Zollernalbkreis)

Heuernte mit Menschen und Traktoren
Kulturlandschaftspreis 2011: Der Schwäbische Albverein – Ortsgruppe in Obernheim bei der Landschaftspflege in schwer zugänglichem Gelände (Zollernalbkreis) (Foto Preisträgerarchiv SHB)

Obernheim liegt im Südwesten der Schwäbischen Alb auf dem Großen Heuberg. Die Gemeinde wirbt mit den „10 Tausendern“ und einer intakten Natur. Wenn sich auf ihrer Gemarkung noch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft findet, so ist das auch ein Verdienst der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins. Denn auch hier im Naturpark Obere Donau schien die Verbuschung ehemaliger Schafweiden unaufhaltsam zu sein. Es ist das Verdienst der Albvereinler, dass die Schafweiden Bergwasen, Katzenbuckel, Fohlen, Steinbruch und Talhalde als prägende Elemente der Kulturlandschaft wieder hergestellt wurden. Daneben kümmern sie sich auch um die Pflege des Quellgebiets Neubrünnle, der Heide am Burgbühl und einer Doline auf der Gemarkung Wanne.

Sonderpreis Kleindenkmale

Udo Unterkofler in Künzelsau (Hohenlohekreis)

Gusseiserner Brunnen
Kulturlandschaftspreis 2011 / Sonderpreis Kleindenkmale: Udo Unterkofler in Künzelsau (Foto Preisträgerarchiv SHB)

Udo Unterkofler betreibt die Metallgießerei Alart seit sieben Jahren. Die Firma selbst blickt auf eine sechzigjährige Tradition zurück. Neben Gussteilen für die Industrie werden auch künstlerische Arbeiten gefertigt und Restaurationen durchgeführt. Diese Erfahrungen ermöglichten es Udo Unterkofler mit seinen Mitarbeitern zwei beschädigten Brunnensäulen ihren alten Glanz zurückzugeben und wieder als Blickfänge im Ortsbild von Belsenberg aufzustellen. Die Kosten der Restaurierungsarbeiten übernahm die Firma Alart.

Ludwig Horn in Ilshofen für Arbeitsgemeinschaften der Oberlin‐Schule in Fichtenau, Christoph von Pfeil‐Schule in Fichtenau und Hermann‐Merz‐Schule in Ilshofen (Kreis Schwäbisch Hall)

vier Jugendliche an einem historischen Straßenschild
Kulturlandschaftspreis 2011 / Sonderpreis Kleindenkmale: Schülerinnen und Schüler tragen die Farben nach historischen Befunden nach (Foto Preisträgerarchiv SHB)

Es ist eine Erfolgsgeschichte. Als Lehrer der Oberlinschule in Fichtenau fiel sein Augenmerk auf eine ganz bestimmte Art von Kleindenkmalen. Ludwig Horn spürte gusseiserne Tafeln auf, die vor dem Ersten Weltkrieg in allen württembergischen Gemeinden aufgestellt waren. Mit seinen Schülern führte er ihre Restauration durch und stellte sie wieder am alten Ort auf. Für dieses Engagement erhielt die Oberlinschule bereits im Jahr 2002 den Sonderpreis Kleindenkmale. Inzwischen haben sich dem Projekt zwei weitere Schulen angeschlossen. Gemeinsam richteten sie weitere 77 historische gusseiserne Tafeln (Orts‐ und Oberamtstafeln, Truppenteiltafeln, Wegweisertafeln und Grenzstöcken) und brachten sie an ihren angestammten Platz zurück.

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