Historisches Gebäude

„Lost places“? Die Tübinger Wöhrdstraße

Samstag, 7. September 2024, 14 Uhr
Mit Albert Füger und Udo Rauch

Wie schon im vergangenen Jahr, wollen wir uns wieder um einen Ort kümmern, dessen Zukunft fraglich scheint. Die Wöhrdstraße ist zentral gelegen und stark von Fußgängern, Radfahrern und Autos frequentiert. Sie wirkt aber gegenwärtig fast wie ein vernachlässigter Hinterhof Tübingens. „Stilbildend“ sind ein monströses Parkhaus und sein fabrikartiger Steg für die eilige Kundschaft. Dazwischen gibt es noch ein paar historisch interessante Gebäude, über die man aber nur wenig weiß. Vielleicht sind sie deshalb auch schlecht unterhalten. Unser Foto zeigt das Cottahäuschen, das der berühmte Verleger 1807 für seinen Aufseher und für sein benachbartes Büchermagazin auf dem Wöhrd errichten ließ. Ja, hier draußen auf dem Tübinger Wöhrd wohnten die Bücher der deutschen Klassik bevor sie ins Land hinaus geschickt wurden! Das historische Häuschen ist allerdings kein Kulturdenkmal und es steht im Wege. Möglicherweise wird es deshalb bald verschwinden.

Bei einem kleinen Spaziergang soll die städtebauliche Situation und die wechselvolle Geschichte gemeinsam erkundet werden. Außerdem wagen wir einen Ausblick in die Zukunft.

Treffpunkt: Hinter dem Bürger- und Verkehrsverein vor dem abgebildeten Häuschen in der Wöhrdstraße
Anmeldung: nicht erforderlich, Eintritt frei

7. Sep. 2024, 14:00

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