Häuser und Kirche an einem Fluss

Eisenbahnen im Bürgerkrieg – Der württembergische Bahnschutz 1919-23

Titelbild: Neckarfront Nürtingen (Von Helmlechner – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, LINK)

… Der württembergische Bahnschutz 1919-23 als Miliz gegen Links

Vortrag von Steffen Seischab

Montag, 17. Juni 2024, 19.00 Uhr

In Kooperation mit vhs Nürtingen, Stadtmuseum Nürtingen und Stadtarchiv Nürtingen

Ort: Hölderlinhaus, Gok‘scher Keller
Kostenbeitrag: 5 €

Von Eisenbahnern erwartet man im Allgemeinen, dass sie für einen reibungslosen Bahnverkehr sorgen – weniger, dass sie Kommunisten totschießen. Dass es dazu kam, hat wesentlich mit dem Aufbau einer eigenen Eisenbahnermiliz in der Weimarer Republik, dem sogenannten Bahnschutz, zu tun, der 1919 in Württemberg seinen Anfang nahm. Ursprünglich als Selbstschutzorganisation gedacht, entwickelte sich daraus sehr schnell eine bei politischen Unruhen wiederholt eingesetzte paramilitärische Truppe mit einseitiger Schlagrichtung gegen die radikale Linke und chronischer Blindheit auf dem rechten Auge. Die Geschichte dieser Formation ist ein Lehrstück über die Schwächen und Probleme der von Anfang bedrohten ersten demokratischen Republik in Deutschland.

17. Jun. 2024, 19:00

Nürtingen-Oberensingen

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