Straßenszene verfremdet

George Grosz in Berlin (Stuttgart)

(Titelbild: George Grosz, Die Straße (Ausschnitt), 1915, Staatsgalerie Stuttgart © Estate of George Grosz, Princeton, N.J. / VG Bild-Kunst, Bonn 2022.)

Glitzer und Gift der Zwanzigerjahre. George Grosz in Berlin“ – Staatsgalerie Stuttgart

Führung: Barbara Honecker M.A.

Donnerstag, 12. Januar 2023 (Führung) [Reisenr. 812]
Treffpunkt: 16.40 Uhr im Foyer der Staatsgalerie Stuttgart

Preis (inkl. Führung, Eintritte): € 24,– pro Person

Der Berliner Künstler George Grosz ist berühmt für seine satirischen Illustrationen, die den moralischen Zerfall in Deutschland zwischen dem Ersten Weltkrieg und Hitlers Machtübernahme thematisieren. Mit seinen Arbeiten wollte er an das gesellschaftliche Gewissen appellieren. Sein stilistisches Mittel: Grauen gepaart mit Humor. So machte er seine Kunst zur Waffe. Ungeschönt zeigte er das Elend und die Schattenseiten seiner Zeit auf, legte menschliche Abgründe dar, kehrte das Innerste nach außen.

Die ursprünglich von Sabine Rewald für das Metropolitan Museum in New York konzipierte Ausstellung präsentiert rund 100 Werke. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Arbeiten, die Grosz zwischen 1917 und 1933 vorwiegend in Berlin geschaffen hat. Viele der Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphiken stammen aus bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen in Europa und Amerika. Die Präsentation wird darüber hinaus um zahlreiche Arbeiten aus dem eigenen Bestand der Staatsgalerie erweitert.

12. Jan. 2023, 16:40-18:15

Staatsgalerie Stuttgart

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