Von MSeses - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16471008

Ehemalige Fabrikbauten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts in Stuttgart-Heslach

Fabrik- und Verwaltungsgebäude Stuttgart, Böblinger Straße 52 | Bildhinweis: Von MSeses – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Reise Nr. 56

In Kooperation mit dem Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof und dem Katholischen Bildungswerk Stuttgart

Führung: Dr. Gabriele Kreuzberger-Hölzl

Freitag, 16. April 2021 (Halbtagesführung)

Treffpunkt: 14.00 Uhr bei der Stadtbahnhaltestelle Erwin-Schöttle-Platz vor dem Pförtnerhäuschen der Universität Stuttgart in Heslach

Zu Beginn der 1870er-Jahre dehnte sich Stuttgart nach allen Seiten aus. Auch im Süden wurden auf den bisher als Gärten und Obstwiesen genutzten Flächen Wohnhäuser und Fabriken nebeneinander errichtet. Zwischen Böblinger Straße, Adlerstraße und Mörikestraße siedelten insgesamt acht verschiedene Unternehmen, davon fünf aus der textilverarbeitenden Industrie. Einige der Gebäude wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört und in veränderter Form wieder aufgebaut. Trotzdem lassen sich teilweise noch die alten Fabriken darunter erkennen. Bis in die neuere Zeit bedeutend waren die Firma Kreidler (später Zuffenhausen), die hier ihren ersten Firmensitz hatte, die Textilfabrik Benger und die Papierausstattung Eugen Lemppenau. Ihre Gebäude werden heute zu unterschiedlichen Zwecken genutzt und sind teilweise sehr schön renoviert.

Wir umrunden das Areal zu Fuß und bekommen dabei die Besonderheiten des Fabrikbaus im städtischen Raum mit der zum Teil prachtvollen Fassadengestaltung zu sehen. Wir erfahren etwas über die Geschichte der Unternehmen und den Einfluss der Vorstellungen des Bauherren sowie der Bauvorschriften auf die Gestaltung.

Für die Strecke von ca. 1 km (ca. 2 Std., keine Sitzmöglichkeiten) sind feste Schuhe und wetterfeste Kleidung erforderlich.

Leistungen:

  • fachlich qualifizierte Reiseleitung

Preis:

€ 18,– pro Person

16. Apr. 2021, 14:00-17:00

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