Die Entstehung des Alt-Stuttgarter Märchenviertels rund um den Hans-im-Glück-Brunnen
Buchvorstellung und Gespräch
Dienstag, 7. Juli 2026, 19:00 Uhr
STIFTUNG GEISSSTRASSE, Geißstr. 7, Stuttgart-Mitte am Hans-im-Glück-Brunnen
Die erweiterte Neuauflage des “Inszenierten Glücks“ dokumentiert die Entstehung des Alt-Stuttgarter Märchenviertels rund um den Hans-im-Glück-Brunnen. Sie zeigt die Poesie der Architektur, der Fassaden, Plätze und Gassen. Sie verfolgt auch kritisch die Veränderungen im Viertel bis in die Gegenwart. Hauptautor des Buches ist Dr. Bernd Langner, Geschäftsführer des Schwäbischen Heimatbundes und Kenner des Quartiers.
Das Märchenviertel, 1909 vollendet, war eines der vielen Projekte von Eduard Pfeiffer mit seinem „Verein für das Wohl der arbeitenden Klassen“. Ein Musterbeispiel gelungenen bürgerschaftlichen und mäzenatischen Engagements für einen vorbildlich sozialen Wohnungsbau in der Stadt.
Was dabei entstanden ist und bis heute besteht, ist mehr als “nur” ein Wohnbauprojekt. Es ist die Realisierung einer Utopie von gelungenem Miteinander, vom Verschmelzen von privaten Bedürfnissen und städtebaulichen Notwendigkeiten, eine kleine Insel des Glücks inmitten der Stadt, die bis heute als solche erlebt und gelebt wird.
Pfeiffer war ein Glücksfall für die Stadt. Wie sein bürgerschaftliches Engagement bis heute und auf Dauer vielfältige Früchte trägt, darüber sprechen die Landeskonservatorin Prof. Dr. Ulrike Plate, zugleich Vorstandsmitglied des Schwäbischen Heimatbundes, Baubürgermeister Peter Pätzold und Jürgen Oelschläger, Vorstand des Bau- und WohnungsVereins Stuttgart und der Eduard Pfeiffer-Stiftung.
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