Tübinger Universitätsviertel, Holzstich von Gottlob Theuerkauf, 1877 (Von Gottlob Theuerkauf / Paul Sinner – eBay, Gemeinfrei, LINK)
Seit 550 Jahren! Ein bauhistorischer Rundgang
Veranstaltung Nr. 839
Führung: Tilmann Marstaller M.A., Bauforscher und Archäologe
Sonntag, 14. März 2027 (Führung)
Treffpunkt: 14.00 Uhr Tübingen, Ostende der Platanenallee, am Fuß der Treppe zur Eberhardsbrücke (Ende: gegen 16.00 Uhr)
Mit der Eröffnung der Universität Tübingen im Herbst 1477 wurde Tübingen zum führenden Bildungszentrum Württembergs. Die bereits in den früheren 1470er-Jahren wahrnehmbare Planung raubt uns angesichts der strategischen und weitsichtigen Überlegungen und Vorgehensweise Graf Eberhards und seines Beraterstabs noch heute den Atem: wie konnte dieses Projekt in einer geteilten Grafschaft gelingen? Vor allem, wenn man bedenkt, dass in Tübingen keine bauliche Struktur vorhanden war, die man dazu hätte nutzen können: die Hochschule in Tübingen ist die einzige mittelalterliche Universität, die eigens zu diesem Zweck neu erbaut wurde. Die Faszination wird noch größer, wenn man die Lage und Größe der Gebäude kennt. Es ist ein großes Geschenk, dass sich ein wesentlicher Teil der Gründungsbauten als herausragendes historisches Bauensemble erhalten hat. Und nicht nur das: die Folgen der Universitätsgründung sind in der wunderbar erhaltenen Altstadt überall zu spüren. So zeigt der bauhistorische Gang durch die jubilierende Universität und Altstadt auf, wie zutreffend das im Titel zitierte Bonmot des unvergesslichen Walter Jens auf Tübingen tatsächlich ist.
Preis:
€ 18,– pro Person (inkl. Führung)
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