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SHB-Newsletter 20 • Juli 2023

Liebe Mitglieder,
liebe Freundinnen und Freunde des Schwäbischen Heimatbundes,

der Heimatbund engagiert sich seit vielen Jahren gegen Flächenverbrauch, aktuell als Unterstützer eines entsprechenden Volksantrags.

Die Träger des Kulturlandschaftspreises 2023 stehen fest! Einen der Preisträger, Martin Heim mit seinem Benninger Weinbergprojekt, stellen wir Ihnen im Kurzinterview vor.

Der Heimatbund hat zwei neue Ehrenmitglieder, Dieter Metzger und Siegfried Ostertag. Letzterer organisierte 40 Jahre lang die »Aktion Irrenberg«. Jede Pflegeaktion ist ein Ereignis. Die nächste findet am 22. Juli statt, wer macht mit?

Lust auf Sommertheater? Das Tübinger Zimmertheater richtet dieses Jahr das Tübinger Sommertheater aus und heißt die Mitglieder des SHB ganz besonders willkommen.

Gehen Sie mit dem SHB auf Reisen: Unser Reiseprogramm ist individuell für unsere Mitglieder erstellt. Ob kurz oder lang, nah oder fern, Natur oder Kultur, Sie haben die Wahl.

Bleiben Sie neugierig, bleiben Sie uns gewogen, leiten Sie unseren Newsletter gerne weiter an interessierte Personen. Abonnieren kann man ihn hier. Und sollten Sie noch nicht Mitglied sein im Schwäbischen Heimatbund: Sie sind herzlich willkommen!

Ihr Team aus der Geschäftsstelle

www.schwaebischer-heimatbund.de

Heimatbund engagiert sich gegen Flächenverbrauch

Baustelle aus der Luft
Intensive Inanspruchnahme von freier Landschaft für Verkehr und Siedlung. | Quelle: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
Ein Bündnis aus Naturschutz- und Landwirtschaftsverbänden treibt derzeit unter der Überschrift »Ländle leben lassen – Flächenfraß stoppen« einen Volksantrag voran, mit dem Ziel, den ungebremsten Flächenverbrauch einzudämmen. Wir unterstützen dieses Begehren uneingeschränkt. Der Schwäbische Heimatbund setzt sich für dieses Ziel allerdings bereits seit 2012 ein und hat dazu eine Broschüre herausgegeben mit dem Titel »Heimat stärken – Landschaftsverbrauch eindämmen«.

Broschüre und weitere Info auf der Website des SHB
Zum Volksantrag »Ländle leben lassen – Flächenfraß stoppen«

Die Träger des Kulturlandschaftspreises 2023

Luftansicht eines Weinbergs
Steillagen-Weinberg Benningen | Foto: Peter Smodeij
Seit 1991 verleiht der Heimatbund gemeinsam mit dem Sparkassenverband diesen Preis für Projekte zum Erhalt und zur Weiterentwicklung unserer charakteristischen und für das Land so bedeutenden Kulturlandschaften.

Jugend-Kulturlandschaftspreis 2023

Jugendfeuerwehr 97999 Igersheim (Main-Tauber-Kreis)
Mit Begeisterung und großem Elan kümmern sich die Jungbrandschützer darum, aus der Kulturlandschaft gefallene Ausgleichsflächen für einen Straßenbau wieder aufzuwerten. Obstbäume, Benjeshecken und Artenhilfsmaßnahmen am »Harthäuser Bach« finden bei den Igersheimern große Anerkennung. mehr

Kulturlandschaftspreise 2023

(von Nord nach Süd)
Martin Heim und Werner Widmaier, 71726 Benningen am Neckar (Kreis Ludwigsburg)
Mit ihrer Projektidee Wengerter auf Probe haben die Preisträger einen erfolgreichen Weg entwickelt, der schleichenden Aufgabe von Rebflächen in den Weinbau-Steillagen wirksam zu begegnen. Schon etliche Absolventen des Schnupperkurses sind anschließend motiviert, begeistert und fachkundig dauerhaft in die Bewirtschaftung eigener Steillagenflächen und somit in die Erhaltung dieser Kulturlandschaft eingestiegen. mehr
Umweltgruppe 73467 Kirchheim am Ries e.V. (Ostalbkreis)
Über 25 Jahre schon engagiert sich der Verein dafür, die hochwertige Kulturlandschaft des Riesrandes bei Kirchheim zu bewahren. Neben fachkundiger Sicherung der Schafbeweidung in den Heiden und Kalkmagerrasen mit vielen eigenen Pflegeeinsätzen kümmert sich der Verein mit Baumpflanzungen und -pflege auch um den Kirchheimer Streuobstgürtel, einen Weiher sowie ein Fledermausquartier in einem ehemaligen Eiskeller. mehr
Allmende Stetten e.V., 71394 Kernen im Remstal (Rems-Murr-Kreis)
Im Gesamtrahmen eines Projektes zur Erhaltung der Yburg als Stettener Wahrzeichen treibt der Politik- und Kulturverein Allmende seit 2005 mit großem Erfolg ein Trockenmauerprojekt voran. Seitdem wurden über 300 laufende Meter Trockenmauer mit bis zu 4 Metern Höhe mitsamt Biotopen für standorttypische Pflanzen und Tiere wieder neu errichtet. Mit Trockenmauerseminaren, Infotafeln, Broschüren und Führungen vermittelt der Verein sein Wissen weiter. mehr
Obst- und Gartenbauverein Bissingen e.V., 73266 Bissingen an der Teck (Kreis Esslingen)
Die landschaftliche Schönheit der Streuobstwiesen unter der Burg Teck ist vom jahrzehnte-langen Engagement der Vereinsmitglieder geprägt. Mit ihrem Altsortenmuttergarten, Schnittkursen für ausgewählte Zielgruppen, der Anpflanzung klimaresistenter Arten und Sorten und einer breit angelegten Öffentlichkeitsarbeit arbeiten sie gezielt für eine Zukunft des Streuobstes in der Kulturlandschaft. mehr
AiS inklusiv gGmbH, 72116 Mössingen (Kreis Tübingen)
Mit dem Ziel, Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben zu integrieren, hat die gemeinnützige Firma AiS seit 2014 ein ganzheitliches Netzwerk entwickelt, das die Streuobstlandschaft um Mössingen positiv in die Zukunft blicken lässt. Von der Baumpflanzung und Pflege über Schnittholzverwertung und Wiesenpflege bis zu Obsternte und schließlich Verarbeitung, Veredelung und Vermarktung einer vielfältigen Produktpalette bewirtschaften sogenannte Grüngruppen aus Mitarbeitern mit und ohne Behinderung gemeindliche und private Streuobstwiesen. mehr

Sonderpreise »Kleindenkmale« 2023

Grenzstein in Loffenau-Gernsbach | Foto: W. Schweikart
(von Nord nach Süd)
Bürgerverein Heckfeld – eine Dorfgemeinschaft mit Zukunft e. V., 97922 Lauda-Königshofen (Main-Tauber-Kreis)
Gemeinsam mit einigen Helfern hat Vereinsvorstand Helmut Both die Pandemiezeit dazu genutzt, die etwa 300 Grenzsteine entlang der 20 km langen Gemeindegrenze wiederzufinden. 260 haben sie entdeckt, zum Teil wieder zugänglich gemacht, freigelegt und gereinigt. Mit Grenzsteinwanderungen konnten sie anschließend auch ihre Mitbürger begeistern. mehr
Weingut Seybold, 74348 Lauffen am Neckar (Kreis Heilbronn)
Mit einem neuen Weinberg hat Familie Seybold auch einen verschütteten historischen Eiskeller miterworben. Ein halbes Jahr harter Arbeit hat es gedauert, ihn freizulegen, zu reinigen und instand zu setzen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ein Besuch in dem prachtvollen Muschelkalkkeller gehört inzwischen zu allen Weinerlebnistouren dazu. mehr
Markus und Elias Pantle sowie Jakob Gommel, 71723 Großbottwar (Kreis Ludwigsburg)
Anhand einer Grenzbeschreibung von 1731 haben die Preisträger in jahrelanger Arbeit die noch vorhandenen 349 Grenzsteine erfasst, eingemessen, dokumentiert und mit einer umfangreichen Dokumentation zugänglich gemacht. Das Interesse der Mitbürger an den Ergebnissen ermutigt sie, weiterzumachen und sämtliche örtlichen Kleindenkmale zu erfassen. mehr
Winfried Schweikart, 70825 Korntal-Münchingen (Kreis Ludwigsburg)
In zehn Jahren kompetenter Arbeit hat Herr Schweikart die historische Landesgrenze zwischen Württemberg und Baden auf einer Strecke von 188 km anhand der noch erhaltenen 1415 historischen Grenzsteine wieder sichtbar gemacht. Seine detaillierte Erfassung und Dokumentation kann künftig entscheidend dazu beitragen, diese Kleindenkmale bei allen Planungen und Arbeiten zu schützen. mehr

Heimatbund ernennt zwei neue Ehrenmitglieder

Drei Männer mit Urkunden
Der Vereinsvorsitzende Josef Kreuzberger überreichte bei der Jahresversammlung am 24. Juni 2023 in Esslingen Urkunden an die zwei neuen Ehrenmitglieder Siegfried Ostertag und Dieter Metzger. (von li nach re)

Siegfried Ostertag

Die ausgedehnten parkartigen „Holzwiesen“ des Irrenbergs auf der Westalb sind seit 1938 ein wichtiger Schwerpunkt der Naturschutzarbeit des Schwäbischen Heimatbundes. Das wertvolle Naturschutzgebiet wird seit 1973 bei einer großen sommerlichen Gemeinschaftsaktion von Naturschutzverbänden und örtlichen Vereinen gepflegt, um seinen schutzwürdigen Zustand zu erhalten. Siegfried Ostertag übernahm als zuständiger Forstamtsleiter und Naturschutzbeauftragter des Zollernalbkreises im Jahr 1983 die Organisation der „Aktion Irrenberg“ und behielt sie 40 Jahre lang.

Dieter Metzger

Sein großes persönliches Interesse an Naturkunde, Landesgeschichte und Heimatkunde und vor allem an Archäologie und Geologie bewog Dieter Metzger im Jahr 1990 dazu, dem Schwäbischen Heimatbund beizutreten. Zunächst ehrenamtlich in der Regionalgruppe Nürtingen aktiv, war er 13 Jahre lang (1999 bis 2012) auch hauptamtlich in der Geschäftsstelle des Vereins tätig.

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Im Gespräch:
Preisträger Martin Heim über den Steillagenweinbau der »Wengerter auf Probe« in Benningen

Martin Heim | Foto: privat
Martin Heim, über 30 Jahre lang im Aufsichtsrat der Weingärtner Marbach, hat zusammen mit seinem Vetter Werner Widmaier 2019 in Benningen das Projekt »Wengerter auf Probe« ins Leben gerufen: Eine Initiative für fachgerechte Anleitung und Motivation Dritter für die Arbeit im Steillagenweinberg. 2023 sind die beiden unter den Gewinnern des Kulturlandschaftspreises des Schwäbischen Heimatbundes.
Herr Heim, woher nehmen Sie die Energie für die »Wengerter auf Probe«? Was hat Sie und Ihren Vetter angetrieben, in dieser Form aktiv zu werden?
Wir hier in Baden-Württemberg sagen immer noch: Wir haben Verantwortung. Die Kulturlandschaft droht kaputt zu gehen. Werner Widmaier und ich – wir haben denselben Großvater – sind beide als Kinder zum Weinbau herangeführt worden, sind damit groß geworden. Bis zum Alter von 20 Jahren hat man darauf keinen Bock, aber später sieht man das anders. Weinberge in terrassierter Steillage können heute nur noch hobbymäßig betrieben werden. Pflanzenschutz ist ein riesen Thema, und wenn man sich nicht kümmert, verbuscht alles, und die Weinbergmauern gehen kaputt. Pflegt man sie aber, kann man mit weniger Aufwand mehr erreichen. Das Vorleben fehlt uns heute. Manche Chefs leben nicht mehr vor, fordern nur noch. Unsere Überzeugung und unsere Erfahrung ist: Wenn man was vorlebt, kann das faszinieren.

Was war konkret die Situation, als Sie das Projekt gestartet haben?
Seit den 1970er-Jahren macht bei uns ein Hubschrauber den Pflanzenschutz. Pro Jahr sind ca. zehn Behandlungen mit Pflanzenschutzmittel gegen echten und falschen Mehltau nötig, den man nicht anders in den Griff bekommt. Zwei entscheidende Phasen der Spritzung erfolgen per Hand vom Wengerter, mehr Handspritzungen sind nicht leistbar. Das heißt, 80% erledigt der Hubschrauber. Und dann hat die Firma mit dem Hubschrauber gesagt: »Wenn Euch noch ein paar Parzellen wegfallen, dann können wir nicht mehr befliegen.« Das ist unsere große Sorge, das wäre das Aus. Pflanzenschutz im Weinbau ist etwas, was keiner gern macht, was aber unbedingt sein muss, sonst erntet man keine Trauben. Klar ist aber auch: Der Steillagenweinbau ist abhängig von staatlicher Hilfe. Die Kosten steigen überall: beim Sprit für den Hubschrauber, für die Piloten, die Erzeuger bekommen weniger und werden zudem noch überschwemmt von Wein aus dem Ausland. Wein in Deutschland ist eine kleine Nische. Wir haben Ende 2019, kurz vor Corona, unser Projekt gestartet und ehrenamtliche Mitstreiter gesucht, die von uns fachliche Anleitung bekommen. Am Anfang waren es nur zwei, dann haben die Ludwigsburger Kreiszeitung und die Stuttgarter Zeitung Berichte gebracht, dadurch wurden es im ersten Jahr gleich 20 Mitstreiter! Aktuell sind wir 40, brauchen aber noch mehr, denn es werden immer mehr Weinberge aufgegeben, als Mitarbeiter dazu kommen. Die Mitstreiter können machen, was sie wollen. Die Weinberge sind uns zur Nutzung frei überlassen.

Wie sehen Ihre Treffen aus? Woher kommen die Leute, die bei Ihnen mitmachen?
Wir treffen uns immer im Freien, so war das auch in der Pandemiezeit möglich. Jeden Monat gibt es eine Theorieeinheit, in der wir viel theoretisches Wissen und viel über Pflanzenschutz vermitteln. Wir berichten darüber, was zuletzt gemacht wurde und was als nächstes zu tun ist. Manchmal haben wir Gastreferenten, sogar Claus-Peter Hutter war schon ein paar Mal da, er war Leiter der Akademie für Umwelt und Naturschutz des Landes Baden-Württemberg und ist Präsident von NatureLife-International. Ungefähr die Hälfte unserer Mitstreiter lässt die geernteten Trauben von Profis ausbauen, bringt sie zu den Marbacher Weingärtnern und kauft dann dort den Wein. Alle sind mit Begeisterung dabei, ob 31 oder 75 Jahre alt, quer durch alle Berufssparten inklusive Akademikern. Die meisten sind Ältere, eben wer Zeit hat und rüstig ist. Aufhören tut nur, wer beruflich wegzieht oder andere zwingende Gründe hat. Eigentlich wollen alle immer dabei bleiben. Das sind tolle Leute, die machen das freiwillig. Da sind schon richtige Freundschaften entstanden.

Hubschrauber, Spritzen – sind das heute nicht Reizworte, die Kritik und Gegenwind provozieren?
Erstmal ist hier der häufig gebrauchte Begriff »Pestizide« falsch. Es handelt sich um reine Fungizide, kein Gift. Gift ist nur was gegen Tiere, gegen Mehltau bringt das nichts. Und ganz wichtig ist das persönliche Gespräch. Wenn der Hubschrauber kommt, der kann 650 Liter transportieren, muss auch wegen der Rotoren aus Sicherheitsgründen der Neckar-Radweg am Fuß der Weinberge abgeschrankt werden. Da steh ich dann und diskutiere mit den Radfahrern, die auf‘s vermeintliche »Gift« schimpfen und mir zuerst sagen »Mir pressiert‘s, mir pressiert‘s!« Denen erzähle ich dann, was wir hier machen und warum. Da sind sie fasziniert. Am Ende wollen die meisten immer noch länger bleiben und mehr erfahren, bis ich ihnen sage: »Ich muss jetzt aber wirklich los und die Schranken wieder aufmachen!«

Und wer jetzt bei Ihnen mitmachen will …?
… wendet sich an unser Rathaus. Unser Bürgermeister Klaus Warthon ist ein großer Fan von unserem Projekt, wir haben von ihm volle Unterstützung. Die Gemeindeverwaltung will informiert sein über die Entwicklung. Deshalb soll sich, wer interessiert ist, bitte dort melden. Wir bekommen das dann weitergeleitet.
Interview: Hanne Knickmann

Kontakt:
Rathaus und Gemeindeverwaltung Benningen
Vorzimmer des Bürgermeisters Klaus Warthon: Tel. 07144 / 90650
Seit 2020 führen wir für unseren Newsletter und für die Schwäbische Heimat gezielt Interviews mit Persönlichkeiten im Land, deren Arbeitsgebiete und Forschung eng mit den Aufgaben und Zielen des Schwäbischen Heimatbundes verknüpft sind. Alle Interviews auf unserer Homepage

Einladung zur »Aktion Irrenberg« 2023

zwi Personen tragen Heu zusammen
Nachdem das Heu zusammengetragen ist, wird es auf großen Planen zu Tal gezogen | Foto S. Roth
Die traditionelle Landschaftspflege im »Amphitheater« des Irrenbergs bei Streichen und Zillhausen (Teilorte von Balingen) auf der Westalb ist jedes Mal und bei jedem Wetter ein Erlebnis. Sie findet in der Regel am letzten Samstag vor den Sommerferien statt. Treffpunkt ist zwischen 8:00 und 9:00 am unteren Hang des Naturschutzgebietes (von Streichen her). Anfahrtsskizzen gibt es hier zum Herunterladen oder bei der Geschäftsstelle. Landwirtschaftliches Gerät, wie hölzerne Rechen und dreizinkige Gabeln, warten auf die Erntehelfer. Zur gemeinsamen Arbeit gehören auch ein kräftiges Vesper und ausreichend Getränke!
Genauere Informationen über frühere Aktionen finden Sie auf diesen Seiten. Auskunft erteilt auch die Geschäftsstelle, wo Sie sich vorzugsweise bitte anmelden.
Die nächste Pflegeaktion findet in bewährter Form am Samstag, den 22.7.2023, statt. Wir benötigen dringend Heferinnen und Helfer! Gerne informiert Sie unsere Geschäftsstelle.
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Tipp:
Tübinger Sommertheater 2023

Am 1. Juli feierte das diesjährige Tübinger Sommertheater Premiere. In diesem Jahr wird das Sommertheater vom Tübinger Zimmertheater ausgerichtet. Das Theaterstück der Dramatikerin Hannah Zufall »Irrlichter. Ein Sommernachtstrauma« bedient sich frei an der berühmten Vorlage von Shakespeare, und erzählt launig, lustvoll und komisch von der Schrottwerdung des Menschen und der Natur, die sich seiner erwehrt.
Bereits im März hat das ITZ den Ortsgruppen des SHB besondere Arrangements angeboten, bis hin zu Vorschlägen für ein buntes ganztägiges Kulturprogramm in Tübingen inklusive Sommertheater am Abend. Ab 19 Uhr öffnet die Sommertheatergastronomie, um 20 Uhr beginnt die Aufführung - es gibt eine Pause. Die Veranstaltung wird barrierefrei durchgeführt.
Parkhaus und Bushaltestellen sind in der Nähe.

Weitere Termine: 6./7./9.; 14./15./16.; 20./22./23.; 27./29./30. Juli 2023.
Karten: 28/12 Euro

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ihre nächste Ortsgruppe des SHB und fragen, ob eine gemeinsame Fahrt zum Gruppentarif geplant ist. Wenn Sie es selbst in die Hand nehmen möchten: Gruppenkontingente sind verfügbar. Für exklusive Apéros oder Arrangements steht Ihnen das Team des Theaters zur Verfügung:
Tübinger Zimmertheater, Tel. 07071 92 73-33, tickets@zimmertheater-tuebingen.de
Website Tübinger Zimmertheater / Sommertheater Tübingen

Außerhalb des Reisekatalogs:
Tagesfahrt zum Mittelalterexperiment »Campus Galli«

Von Tourist-Information - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=53853762
Holzkirche Campus Galli 2016
Foto: Von Tourist-Information - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link
Mittelalter hautnah erleben – »Campus Galli«


Ersatztermin für ausgefallene Reise Nr. 32 am 15.10.2022
Leitung: Tilmann Marstaller M.A.
Freitag, 28. Juli 2023 (Tagesfahrt ab Stuttgart bzw. Tübingen)
Auf der Klosterbaustelle bei Meßkirch entsteht Tag für Tag ein Stück Mittelalter. Handwerker und Ehrenamtliche schaffen nach Möglichkeit mit den Mitteln des 9. Jh. ein Kloster auf Grundlage des weltberühmten St. Galler Klosterplans. Hier wird der Versuch unternommen, diese Geschichte zum Leben zu erwecken: wo immer es geht ohne Maschinen, ohne modernes, vorzugsweise mit selbstgefertigtem Werkzeug! Vor welche Herausforderungen man hier gestellt wird, zeigt sich bereits bei der Planung. Kann überhaupt ein vertretbarer Mittelweg zwischen der Klosterplan-Realität vor 1200 Jahren und den baurechtlichen Anforderungen des 21. Jh. gelingen?

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SHB-Studienreise:
Vorarlberg und Graubünden

Fenster an einem Holzhaus
Fenster am Angelika-Kaufmann-Museum | Foto: von Wolfgang Sauber, CC BY-SA 3.0, LINK
Angelika Kauffmann trifft James Turrell
Entdeckungen in Vorarlberg und in Graubünden
Reise Nr. 26
Leitung: Stefanie Alber M.A.
Abreise: Donnerstag, 7. September 2023
Rückreise: Sonntag, 10. September 2023 (4 Reisetage)

Die herrlichen Alpenpanoramen Vorarlbergs und Graubündens bieten die Kulisse für diese spätsommerliche Kunstreise. Angelika Kauffmann war ein einzigartiges Ausnahmetalent in der Malerei und eine der berühmtesten und erfolgreichsten Künstlerinnen des 18. Jahrhunderts, deren Porträtmalerei an den europäischen Höfen ihrer Zeit außerordentlich geschätzt war.

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Unsere aktuellen Reiseangebote

Kommen Sie mit uns auf Reisen! Bitte informieren Sie sich immer auch auf unserer Homepage, wir aktualisieren unsere Ankündigungen laufend. Das gesamte Reiseprogramm finden Sie hier und die Regionalgruppen mit ihren Veranstaltungen hier.
Nachfolgend eine Auswahl unserer nächsten Angebote:

Tagesfahrten

[ABGESAGT] Ins Fürstenbergische 23. April 2024 um 7:30
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[ABGESAGT] 750 Jahre Rottenburg am Neckar 25. April 2024 um 8:00
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Die Heuneburg: Ein frühkeltischer „Fürstensitz“ an der oberen Donau 27. April 2024 um 8:00
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[ABGESAGT] Seelilien, Mammut und Madonna 28. April 2024 um 8:00
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Schätze der (Kur-)Pfalz: Mannheimer Schloss, Landau und Hambacher Schloss 2. Mai 2024 um 8:00
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Kostbarkeiten rund um den Bodensee: Kloster Salem und die Birnau 11. Mai 2024 um 8:00
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Preisgekrönter Denkmalschutz und hauslandschaftliche Spezialitäten in Hohenlohe 15. Mai 2024 um 8:00
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Friedhöfe im gesellschaftlichen Wandel 1. Juni 2024 um 12:00
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Wanderung in der Kulturlandschaft auf der Zwiefalter Alb 3. Juni 2024 um 12:00
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Naturschutz und Forschung am westlichen Bodensee 14. Juni 2024 um 7:30
Details

Mehrtägige Studienreisen

Wunder der Romanik in Frankreichs Westen 3. Mai 2024 bis 12. Mai 2024
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Die Mainschleife: Kultur und Wein in Franken 22. Mai 2024 bis 25. Mai 2024
Details

Das Tessin zwischen Gipfeln und Palmen 16. Juni 2024 bis 20. Juni 2024
Details

Ins Land der Reformation, der klassischen Dichtung, der Musik und der Orgeln 12. Juli 2024 bis 14. Juli 2024
Details

Angebote der Stadt- und Regionalgruppen

Die Villa rustica in den "Seelen" 28. April 2024 um 15:00
Details

Besuch der Stadt Lauffen am Neckar 4. Mai 2024 um 0:00
Details

Nördlingen und das Ries 4. Mai 2024 um 8:00 bis 20:00
Details

Hagelloch – Perle am Schönbuchrand 4. Mai 2024 um 15:00 bis 16:30
Details

Waiblingen – Junge Stadt in alten Mauern 17. Mai 2024 um 16:00
Details

Die Gärten des Albert Lilienfein in Nürtingen 25. Mai 2024 um 14:00
Details

Das Grauen hinter der grauen Türe 26. Mai 2024 um 14:00
Details

Die Sehenswürdigkeiten Plochingens 5. Juni 2024 um 0:00
Details

Orchideen auf dem Oberen Leimberg 8. Juni 2024 um 14:00
Details

Schienenkreuzfahrt mit der SSB 8. Juni 2024 um 14:30 bis 17:30
Details

Mittelalterliches Nürtingen 9. Juni 2024 um 15:00 bis 17:00
Details

Unterm Blätterdach: Der Hauptfriedhof Pforzheim 15. Juni 2024 um 15:00 bis 17:00
Details

Eisenbahnen im Bürgerkrieg – Der württembergische Bahnschutz 1919-23 17. Juni 2024 um 19:00
Details

Hartmann Reisen Logo
Bitte beachten Sie auch die Angebote unseres Partners Hartmann Reisen.
Newsletter schon zu Ende? Schauen Sie doch mal, wo es überall Stadt-, Orts- und Regionalgruppen des SHB gibt. Vielleicht auch in Ihrer Nähe?
Redaktion:
Schwäbischer Heimatbund e.V.
Weberstr. 2
70182 Stuttgart
schwaebischer-heimatbund.de

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