Von Catatine - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=78891812

Otto Dix und die “Höri-Künstler”

Museum Haus Dix Gaienhofen | Bildhinweis: Von Catatine – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link

Reise Nr. 78

Leitung: Sibylle Setzler M.A.

Donnerstag, 22. Juli 2021 (Tagesfahrt)

Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart, Karlsplatz
Zustieg: 8.45 Uhr Tübingen, Busbahnhof

Otto Dix gehört zu den bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. In seinem Werk spiegeln sich Kultur- und Zeitgeschichte, die er exemplarisch durchlebt und durchlitten hat. Seine Gemälde und Grafiken sind im Wesentlichen vom Realismus und der Neuen Sachlichkeit geprägt.

Seit den 1930er-Jahren Professor an der Kunstakademie in Dresden und Mitglied in der Preußischen Akademie der Künste, wurde Dix nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten aus allen Ämtern entlassen. Er zog sich an den Bodensee zurück und lebte ab 1936 mit seiner Familie in Gaienhofen. Dort zeichnete und malte er die Landschaft des Hegau und der Halbinsel Höri. In der Nachkriegszeit wandte er sich einem spätimpressionistischen Stil zu, viele Arbeiten dieser Zeit sind von christlicher Thematik geprägt. Ein besonderes Zeugnis dafür sind die Glasbilder in der Petruskirche in Kattenhorn nahe Gaienhofen. Zu seinem Œuvre gehören auch Wandbilder. “Krieg und Frieden” im Sitzungssaal des Rathauses in Singen ist als einziges davon erhalten.

Neben Otto Dix zog sich ab 1933 eine Reihe weiterer Künstler auf die Halbinsel Höri zurück – Maler, Bildhauer und Fotografen der klassischen Moderne, die von den Nationalsozialisten als “entartet” aus dem öffentlichen Kulturbetrieb verbannt waren. Max Ackermann, Erich Heckel, Helmuth Macke und Walter Herzger gehören mit Otto Dix zu den prominentesten “Künstlern der Höri”. Im Hesse Museum in Gaienhofen sind einige Bilder der auf der Höri entstandenen Werkkomplexe dieser Künstler in einer Dauerausstellung zu sehen.

Programm:

Neben Otto Dix zog sich ab 1933 eine Reihe weiterer Künstler auf die Halbinsel Höri zurück – Maler, Bildhauer und Fotografen der klassischen Moderne, die von den Nationalsozialisten als “entartet” aus dem öffentlichen Kulturbetrieb verbannt waren. Max Ackermann, Erich Heckel, Helmuth Macke und Walter Herzger gehören mit Otto Dix zu den prominentesten “Künstlern der Höri”. Im Hesse Museum in Gaienhofen sind einige Bilder der auf der Höri entstandenen Werkkomplexe dieser Künstler in einer Dauerausstellung zu sehen.

Leistungen:

  • Fahrt im modernen Reisebus
  • fachlich qualifizierte Reiseleitung
  • alle Führungen
  • alle Eintrittsgelder

Preis: € 129,– pro Person

22. Jul. 2021, Ganztägig

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