Gebäude mit Turm

AUSGEBUCHT! Schwieriges Erbe. Linden-Museum und Württemberg im Kolonialismus

Lindenmuseum Stuttgart | Bildhinweis: Till Westermayer from Freiburg – Eigenes Werk – CC BY-SA 2.0, Link

Linden-Museum Stuttgart

Ausstellungsfahrt Nr. 855
Diese Führung ist ausgebucht

Führung: Kurator Markus Himmelsbach

Freitag, 3. Dezember 2021 (Führung)
Treffpunkt: 13.15 Uhr im Foyer des Linden-Museums Stuttgart

Die Provenienzforschung, also die Erforschung der Herkunft von Kunstwerken und Kulturgütern und die Restitution kolonialer Kulturgüter auch aus Baden-Württemberg in die Herkunftsländer, hat in den vergangenen Jahren eine große öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Die Ausstellung stellt Fragen: Was hat das Linden-Museum mit dem deutschen Kolonialismus zu tun? Welche württembergischen Akteure und Akteurinnen waren am Kolonialismus beteiligt? Wie präsent war der Kolonialismus in der württembergischen Alltagswelt? Und wie wirkt er bis heute fort?

Sie zeigt die kolonialen Verbindungen des Museums zwischen 1882, dem Jahr der Gründung des Württembergischen Vereins für Handelsgeographie als Träger des Museums, und ca. 1940, schildert Ereignisse wie Kolonialtagungen, -ausstellungen und sog. „Völkerschauen“ und zeigt an Objekten der Alltagskultur, wie tief verwurzelt der Kolonialismus auch in Stuttgart war. Zentral sind dabei kritische Distanz und Multiperspektivität, um Kolonialgeschichte nicht einseitig oder gar nostalgisch aus der Sicht württembergischer Akteure nachzuerzählen.

Leistungen:

  • fachlich qualifizierte Führung

Preis:

€ 29,– pro Person

3. Dez. 2021, 13:15-14:45

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