Von Memorino - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11069999

Jüdische und christliche Baudenkmäler im Nördlinger Ries

Hainsfarth, Synagoge | Bildhinweis: Von Memorino – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Reise Nr. 77

In Kooperation mit dem Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof und dem Katholischen Bildungswerk Stuttgart

Leitung: Reinhard Lambert Auer M.A.

Dienstag, 20. Juli 2021 (Tagesfahrt)

Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart, Karlsplatz
Zustieg: 8.30 Uhr Schorndorf, Bahnhofsvorplatz

Die Fahrt begibt sich auf Spurensuche zu unserem Schwerpunkthema “1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland”. Im Ries, an der östlichen Grenze Württembergs, lassen sich, auch wenn sie heute nicht mehr in der Nutzung aktiver bestehender Gemeinden sind, interes- sante erhaltene Bauten und Denkmäler jüdischer Kultur entdecken. Auch einige bemerkenswerte Kirchenbauten am Wege werden einbezogen.

Programm:

Nördlingen (Stadtmuseum: Spuren jüdischer Geschichte; jüdischer Friedhof, ev. Stadtkirche St. Georg, bedeutender reichsstädtischer Hallenbau der Spätgotik mit reicher Ausstattung, u. a. herausragende Figuren des ehem. Hochaltars von Nicolaus Gerhaert) – Pflaumloch (seit 1487 war hier eine jüdische Gemeinde nachweisbar, die ehem. Synagoge aus dem 19. Jh. wird heute als Rathaus genutzt; auf dem Friedhof ebenfalls erhalten der von einer Mauer umgebene Bereich der jüdischen Grabstätten) – Hainsfarth bei Öttingen (ehem. Synagoge, 1860 errichtetes interessantes Sakralgebäude im “maurischen Stil”, heute Begegnungs- und Kulturzentrum; erhalten sind die Farbigkeit des Raumes und Teile der Innenausstattung sowie die Baureste der ehem. Mikwe, des jüdischen Ritualbads, auf dem Synagogenvorplatz) – Wemding (in der ehem. bayrischen Exklave im schwäbischen Umland sind sowohl die kath. Stadtpfarrkirche St. Emmeram, ein gotischer Bau mit barocker Einrichtung, wie auch die Wallfahrtskirche Maria Brünnlein mit der prächtigen Ausstattung u.a. von Johann Baptist Zimmermann 1754 einen Besuch wert) – Mönchsdeggingen (unverändert erhaltener Außenbau des “Judenbads”, der ehem. Mikwe, von 1841; kath. Pfarrkirche St. Martin, zur ehem. Benediktinerabtei gehörig, mit aufwendiger Barockisierung des ursprünglich romanischen Innenraums).

Männer werden gebeten, für den Besuch der jüdischen Friedhöfe eine Kopfbedeckung mitzunehmen.

Leistungen:

  • Fahrt im modernen Reisebus
  • fachlich qualifizierte Reiseleitung
  • alle Führungen
  • alle Eintrittsgelder

Preis: € 118,– pro Person

20. Jul. 2021, Ganztägig

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