Fabrikgebäude

Die Bauten des Industriearchitekten Philipp Jakob Manz in Kirchheim/Teck

Staatliche Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe. Architekt Manz | Bildhinweis: Von Voskos – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, LINK

Reise Nr. 16

Leitung: Dr. Eberhard Sieber

Samstag, 11. Juni 2022 (Tagesfahrt)

Abfahrt: 8.30 Uhr Stuttgart, Karlsplatz

Leider kann die Exkursion krankheitshalber nicht stattfinden. Alle bereits Angemeldeten werden informiert. Im Jahr 2023 werden wir die Studienfahrt erneut anbieten. Bitte werfen Sie doch statt dessen einen Blick auf das übrige Programm. Sicher finden Sie einen spannenden Ersatz.

Philipp Jakob Manz war in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg der bedeutendste Industriearchitekt Süddeutschlands und des benachbarten Auslands. Er beschäftigte zeitweilig über 100 Architekten und Bauzeichner für über 400 industrielle und private Auftraggeber, so dass in fast jeder Stadt Süddeutschlands Bauten von Manz zu finden sind, darunter so berühmte wie der Glaspalast in Augsburg, der Junghans-Terrassenbau in Schramberg oder die “Deutsche Waffen- und Munitionsfabrik”, heute ZKM in Karlsruhe. Sein Erfolg ist umso bemerkenswerter als er aus ganz kleinen Verhältnissen stammte und “nur” eine abgebrochene Ausbildung an der Stuttgarter Baugewerkeschule aufweisen konnte.

1861 in Kohlberg geboren, wuchs er in Urach und Stuttgart auf und eröffnete 1892 ein Büro in Kirchheim, das er 1902 nach Stuttgart verlegte. In Kirchheim startete er seine beispiellose Karriere. Fast alle Fabrikanten Süddeutschlands betrauten ihn mit dem Bau ihrer Fabriken und meist auch ihrer Privatvillen und Arbeiterwohnungen. Manz wurde so zum Repräsentanten des industriellen Aufschwungs der späten Kaiserzeit. Er baute schlüsselfertig, schnell, termingerecht, zum vereinbarten Preis. Seine Bauten waren von hoher Qualität, technisch innovativ und vor allem waren sie repräsentativ und von starker Außenwirkung.

Philipp Jakob Manz hat wie kein Zweiter Kirchheim geprägt; hier hat er mehr gebaut als in jeder anderen Stadt. In einer kleinen Rundreise werden seine wichtigsten Bauten vorgestellt.

Programm:

Papierwarenfabrik Ficker von 1903 – Textilfirma J.J. Müller (Fabrikations-, Lager und Bürogebäude) – Villenensemble in der Paradies- und ehemaligen Bahnhofstraße – erhaltene Gebäude der ehemaligen Flanschenfabrik Helfferich (Manz hat den Aufstieg der Firma als “Hausarchitekt” des Firmenchefs Max Weise von Anfang an architektonisch begleitet; an den Bauten dieser Firma kann die stilistische Entwicklung des renommierten Architekten abgelesen werden).

Leistungen:

  • Fahrt im modernen Reisebus
  • fachlich qualifizierte Reiseleitung
  • alle Führungen

Preis:

€ 89,– pro Person

Reise buchen

Unsere Studienfahrten und Exkursionen sind bei unserem Partner Hartmann Reisen in Rottenburg-Oberndorf buchbar.

Direktlink: https://www.hartmann-reisen.eu/reisen/reise/shb_die-bauten-des-industriearchitekten-philipp-jakob-manz-in-kirchheim-teck/

Sie können auch eine E-Mail schreiben an info@hartmann-reisen.eu oder anrufen (Mo-Fr 9-17 Uhr) unter 07073 915-00. Es ist zunächst auch weiterhin möglich, sich beim Schwäbischen Heimatbund anzumelden; wir leiten Ihre Anmeldung gerne weiter. Die Abwicklung erfolgt auf jeden Fall über Hartmann Reisen. Einen Reisekatalog senden wir Ihnen übrigens gerne zu.

11. Jun. 2022, 8:30

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