Hansmartin Schwarzmaier: Die Welt der Staufer.

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Hansmartin Schwarzmaier: Die Welt der Staufer.

Wegstationen einer schwäbischen Königsdynastie

Bibliothek Schwäbischer Geschichte Band 1

2009. 240 Seiten, 30 s/w-Abbildungen, 8 Karten, 4 Stammbäume, 14,5 x 21 cm, brosch. 14,90 € ISBN 978-3-7650-8492-8

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Titelbild des ersten Bands der Reihe: Die Staufer

Der Hohenstaufen, ein vulkanischer Bergkegel am nördlichsten Rand Schwabens, gewährt einen beherrschenden Blick bis hinüber zum Nordrand der Schwäbischen Alb, aber die kleine Adelsburg, die Herzog Friedrich I. von Schwaben 1089 als seinen Herrschaftssitz erbauen ließ und die seinen Nachkommen den Namen geben sollte, lässt nicht ahnen, welchen Weg Friedrichs Ergeben gehen würden, als Herzöge von Schwaben, im Aufbau großer Adelsherrschaften in Franken und im Elsass, als Könige des deutschen Reiches und in Reichsitalien, als Herrscher des sizilischen Normannenreiches und als römische Kaiser. Ihr Wohnsitz war nicht der Hohenstaufen, den Kaiser Friedrich II. wohl nie besucht hat, denn ihre Reisewege führten zu den Hof- und Reichstagen, zu Belagerungen und auf Kriegszügen durch alle Teile der damaligen Welt. Die Grablegen der Staufer sind nicht mehr Lorch, sondern Bamberg und Speyer und schließlich Palermo und Neapel, wo alles sein Ende nahm. Die Geschichte der Staufischen Herrscher ist schwäbische und europäische Geschichte zugleich.

Dieses Buch war der erste Band der »Bibliothek Schwäbischer Geschichte« des Schwäbischen Heimatbundes.

Über den Autor

Dr. Hansmartin Schwarzmaier, geb. 1932 in Tübingen, Historiker und Archivar, war bis zu seiner Pensionierung Direktor des Generallandesarchivs Karlsruhe und Honorarprofessor an der Universität Heidelberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind die südwestdeutsche Landesgeschichte sowie die hochmittelalterliche Geschichte Italiens. Er ist der Herausgeber des Handbuchs der baden-württembergischen Geschichte, das von 1992 bis 2007 in sechs Bänden erschienen ist.