Heimatbund begrüßt Verzicht auf Daimler-Teststrecke auf dem Einsiedel

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Heimatbund begrüßt Verzicht auf Daimler-Teststrecke auf dem Einsiedel

(Pressemitteilung des SHB vom 5. Oktober 2011)

Der Verzicht der Daimler AG, eine Teststrecke auf dem Einsiedel im Naturpark Schönbuch, Gemarkung Kirchentellinsfurt, zu bauen, wird vom Schwäbischen Heimatbund ausdrücklich begrüßt.

Dadurch wird Schaden von dem wichtigsten Erholungsgebiet vor den Toren Stuttgarts abgewendet, stellte Fritz-Eberhard Griesinger, Vorsitzender des Schwäbischen Heimatbunds fest. Seit Bekanntwerden der Pläne hatte sich der Schwäbische Heimatbund vehement gegen das Vorhaben im Interesse des Naturparks ausgesprochen. Fritz-Eberhard Griesinger, als früherer Forstpräsident mit Dienstsitz im benachbarten Bebenhausen mit den Verhältnissen vor Ort bestens vertraut, hatte im Namen des Heimatbundes durch intensive Kontakte zu Entscheidungsträgern und Medien zu deren Meinungsbildung beigetragen.

Auslöser der Diskussionen waren die erst am 22. September publik gemachten Überlegungen der Daimler AG eine neue Teststrecke am Rand des Naturparks zu bauen. Auf dem Einsiedel, das der Hofkammer des Hauses Württemberg gehört und das momentan an die Südzucker AG verpachtet ist, sahen die Planungen der Daimler AG einen vier Kilometer langen, dreispurigen Ovalkurs, eine zwei Kilometer lange Gerade ein Dauererprobungskurs sowie eine simulierte Stadt vor. Dazu Büros, Werkstätten und Räume für Veranstaltungen und Schulungen. 300 Menschen sollen innerhalb des Komplexes arbeiten.

Mit Stand Anfang Oktober konzentrierten sich die Planungen des Automobilkonzerns nun auf die Standorte Nellingen/Merklingen, Sulz am Neckar und Immendingen im Kreis Tuttlingen, wo teilweise ehemals militärisch genutzte Konversionsflächen in der Diskussion stehen.