Schmidmaier-Rube-Stiftung
Wie mit Vermächtnissen, Zustiftungen und Spenden nachhaltig Gutes bewirkt werden kann

Im Jahr 1999 erhielt der Schwäbische Heimatbund e.V. ein Vermächtnis von Herma Rube, geborene Schmidmaier aus Stuttgart und ihres bereits 1998 verstorbenen Ehemannes Helmut Rube. Das kinderlose Ehepaar wollte mit seinem Nachlass nachhaltig Gutes bewirken und vor allem dazu beitragen, dass unsere vielfältige Natur- und Kulturlandschaft erhalten bleibt und möglichst unbeschadet an künftige Generationen weitervererbt wird. Dies war der Anstoß zur Gründung der Schmidmaier-Rube-Stiftung, die sich zunächst ganz dem Schutz der Natur- und Kulturlandschaft widmete.
Vier Jahre später wurde der Schwäbische Heimatbund erneut in die Pflicht genommen. Dr. Peter Helge Fischer aus Tübingen vermachte ihm sein Vermögen mit der Auflage, es für die Denkmalpflege in Tübingen zu verwenden.
Erweiterung des Stiftungszwecks

Durch die Stiftung ermöglicht: Steingusskopie des "Reuchlinlöwen" in der Tübinger Altstadt und Sanierung des Originals
Der Stiftungszweck wurde daraufhin um den Bereich der Denkmalpflege erweitert und seitdem decken sich die Ziele der Stiftung mit denen des Schwäbischen Heimatbundes.
Heute ist die Stiftung, deren Stiftungskapital im Laufe der Jahre durch Zustiftungen von Mitgliedern des Schwäbischen Heimatbundes noch weiter erhöht wurde, in der Lage, alljährlich mit namhaften Beträgen die Naturschutzarbeit des Schwäbischen Heimatbundes und die Denkmalpflege - insbesondere in Tübingen - zu fördern.
Was wir schon bewirkt haben:
Stiftungszweck Naturschutz
- Unterstützung des SHB-Naturschutzzentrums im oberschwäbischen Pfrunger-Burgweiler Ried
- Unterstützung des SHB bei der Pflege seiner Naturschutzgebiete (z.B. am Hirschauer Berg bei Tübingen, in den Weiherwiesen bei Essingen, am Irrenberg bei Balingen u.v.m.)

Durch die Stiftung ermöglicht: Herausgabe des Buches "Die Tübinger Platanenallee" von Helmut Hornbogen
Stiftungszweck Denkmalpflege
- Restaurierung der Statue der Polyhymnia auf dem Grab von Hermann Kurz auf dem Tübinger Stadtfriedhof
- Herstellung einer Steingusskopie des Reuchlinlöwen in der Tübinger Altstadt zum Schutz des wertvollen Originals. Sanierung und Stabilisierung des Originals für das Tübinger Stadtmuseum.
- Herstellung eines Bauaufmaßes für das kulturgeschichtlich bedeutsame Gebäude Haaggasse 26b in Tübingen
- Herausgabe des Buches Die Tübinger Platanenallee – Vom wachsenden Ruhm gefährdeter Bäume von Helmut Hornbogen
- Instandsetzung des Grabmals von Prof. Gustav von Schönberg (1839–1908), Universitätskanzler und Tübinger Ehrenbürger, auf dem Tübinger Stadtfriedhof
- Renovierung des Gedenksteines für den Forstrat und Universitätsprofessor Wilhelm von Widenmann (1798–1844) im Schönbuch bei Bebenhausen
Aktuell
Restaurierung der Gedenktafel zur Errichtung der Tübinger Mühlstraße

Die Gedenktafel an der Tübinger Mühlstraße (Foto: Brigitte Miller, Tübingen).

Die Gedenktafel an der Tübinger Mühlstraße (Foto: Brigitte Miller, Tübingen).
In den Jahren 1885 bis 1887 ließ die Stadt Tübingen die Mühlstraße, die bis heute die Tübinger Neckarbrücke mit dem Lustnauer Tor verbindet, ausbauen. Daran erinnert eine Gedenktafel, die in die östliche Stützmauer des Bauwerks eingelassen ist. Die Ortsgruppe Tübingen des Schwäbischen Heimatbunds nimmt das 125-jährige Jubiläum des Straßenbaus zum Anlass, die durch Umwelteinflüsse stark mitgenommene Tafel restaurieren zu lassen. Die Schmidmaier-Rube-Stiftung stellt dazu 4.000 Euro aus Mitteln des Nachlasses von Dr. Peter-Helge Fischer zur Verfügung. Die Tafel erinnert an König Karl, der die Straße am 27. Juli 1887 mit – wie die Tübinger Chronik berichtete - einigen huldvollen Worten und sichtlicher Freude dem Verkehr übergab.
Erneuerung des Aussichtspunktes Lichtenberger Höhe, Tübingen

Durch die Stiftung ermöglicht: Erneuerung des Aussichtspunktes "Lichtenberger Höhe" in Tübingen (Foto: Martina Betaks, Stadtverwaltung Tübingen).
Wer von der Tübinger Altstadt über den Burgholzweg und den Lichtenbergweg auf den Schlossberg steigt, findet in einem Wäldchen einen Aussichtspunkt, der einen weiten Blick über das Neckartal bis zum Roßberg, Dreifürstenstein und zur Burg Hohenzollern bietet. Die Lichtenberger Höhe, so der Name des kleinen Platzes, war im Laufe der Jahre stark eingewachsen. Wildwuchs engte die freie Sicht ins Land immer mehr ein und Vandalismus hinterließ unschöne Spuren. Mit Hilfe der Schmidmaier-Rube-Stiftung wurde der beliebte Aussichtspunkt nun umfassend erneuert. Unter der renovierten Pergola warten jetzt drei Bänke auf die Schlossberg-Spaziergänger. Die Schmidmaier-Rube-Stiftung beteiligte sich mit rund 7.000 Euro an den Sanierungskosten.
Tübinger Schmerzensmann
Unterstützung des Erwerbs des Tübinger Schmerzensmanns, einer wertvollen Steinskulptur (vermutlich 15. Jh.), für das Tübinger Stadtmuseum mit 3.000,– Euro
Lesen Sie mehr über den Schmerzensmann ...
Grabmal Hermann Fischer, Tübingen
Erneuerung des Grabes des Germanisten und Herausgebers des Schwäbischen Wörterbuchs Hermann Fischer (1851–1920) auf dem Tübinger Stadtfriedhof
Weitere Info über das Fischer-Grab ...
Noch viele Ideen

Durch die Stiftung ermöglicht: Restaurierung der Statue der "Polyhymnia" auf dem Grab von Hermann Kurz.
Wir haben noch viele Ideen, wie unsere schützenswerte Flora und Fauna, und unsere liebgewonnenen Kulturlandschaften erhalten werden können.
Und viele Kulturdenkmale (ortsbildprägende historische Gebäude, aber auch Kleindenkmale) sind leider noch immer dem Verfall preisgegeben, wenn wir nicht bald handeln.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Möchten auch Sie mit Ihrem Vermögen zum Erhalt unserer heimischen Natur- und Kulturlandschaften beitragen? Ist Ihnen der Erhalt von Kulturdenkmalen in unseren Städten und Gemeinden ein Anliegen?
Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit:
Mit einer Zustiftung, deren Erträge alljährlich zur Erfüllung des Stiftungszweckes verwendet werden oder mit einer einmaligen Spende, die ungeschmälert dem von Ihnen bestimmten Zweck im Naturschutz oder in der Denkmalpflege zugute kommt.
Unsere Stiftung ist gemeinnützig und Ihre Spenden und Stiftungen sind steuerbegünstigt.
Wir beraten Sie gerne!
Stiftungsgremien
Die Gremien unserer Stiftung stehen für die Werterhaltung des Stiftungskapitals und die sinnvolle Verwendung seiner Erträge:
Vorsitzender des Stiftungsrates:
Fritz-Eberhard Griesinger, Forstpräsident a.D., Vorsitzender des Schwäbischen Heimatbundes, Stuttgart
Vorstand:
Dr. Siegfried Roth, Geschäftsführer des Schwäbischen Heimatbundes, Stuttgart
Christian Barth, Notar i.R., Reutlingen
Auskünfte und Infos
Schmidmaier-Rube-Stiftung
Weberstraße 2
70182 Stuttgart
Tel. 0711/239420
Email: info
schmidmaier-rube-stiftung.de
oder stiftung
schwaebischer-heimatbund.de
www.schmidmaier-rube-stiftung.de (= diese Seite)
Bankverbindung:
Kreissparkasse Reutlingen (BLZ 640 500 00)
Konto Nr. 100 061 547
