Regionalgruppe Nürtingen

Die archäologische Gruppe ARG'NTA bei der Arbeit in der villa rustica
Der Schwäbische Heimatbund hat sich dazu verpflichtet, die naturgegebenen und kulturellen Grundlagen unserer württembergischen Heimat zu erhalten und zu stärken. Die rund 170 Mitglieder unserer Ortsgruppe haben sich seit jeher für diese Ziele tatkräftig eingesetzt.
Die Erforschung von Bodendenkmalen ist unsere Spezialität. Seit der Entdeckung der römischen Überreste im Neubaugebiet 'In den Seelen' in Oberensingen pflegen wir engen Kontakt mit dem Landesamt für Denkmalpflege. Eine archäologische Gruppe unter dem Namen ARG'NTA (argenta) läßt keine Baugrube unbeobachtet, dokumentiert die Befunde und birgt die geschichtlichen Reste.

Die Ortsgruppe hält die Erinnerung an die römische Geschichte unserer Region wach.

Sommer 2003: 120 Teilnehmer am Kinderferienprogramm der Evg. Kirchengemeinde in Nürtingen-Neckarhausen belebten das antike Gemäuer wie selten. Die Mitglieder der Ortsgruppe hatten ein reichhaltiges Programm für die jungen Leute zusammen gestellt.
Unsere Mitglieder machen Stadtführungen, erläutern die römische Vergangenheit in der konservierten villa rustica in Oberensingen, führen durch den Alten Friedhof mit seinen bedeutenden Epitaphen und leiten Wanderungen zu den keltischen Denkmalen unserer Umgebung. Über Vorträge versuchen wir, den Bürgerinnen und Bürgern stadt- und landschaftsbezogene Themen und unsere ehrenamtliche Tätigkeit nahezubringen. Diese kostenlosen Veranstaltungen finden regelmäßig im Stadtmuseum statt.
Zu unseren besonderen Erfolgen der letzten Jahre gehören:
- Entdeckung und Ausgrabung einer römischen Töpferei zur Herstellung von Terra Sigillata Geschirr. Die Funde wurden präsentiert in der Ausstellung im Stadtmuseum Die Manufaktur des Verecundus und in der Landesausstellung Imperium Romanum in Stuttgart (2005).
- Villa rustica, Oberensingen: Unterstützung bei den Ausgrabungen, zwei Führungen jährlich, Restaurierungen, bisher drei Römerfeste (1998, 1999, 2001).
- Archäologische Untersuchungen im Stadtgebiet.
2003: Ergrabung und Untersuchung vorstädtischer Siedlungsreste und von Teilen der Stadtbefestigung. - 2002: Untersuchung und Dokumentation der Ursprünge Oberensingens (8.-14. Jhd.)
- Sonderaktionen zum Gewinn von Spenden (1985-87: Hungerbild, 1989-91: Römerspende, 1999-2000 Epitaphe, 2001: Stadtkirche).
| Datum | Veranstaltung |
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| Mitgliederversammlung Montag, 6. März 2012, 19.00 Uhr |
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Altbau der HFWU, Neckarsteige 6-10, KII Raum 111 Öffentlicher Vortrag Die historische Weinberglandschaft als Spiegelbild von Arbeit, Erfahrung und dem Wunsch nach Schönheit (Prof. Dr. Werner Konold) Aus dem Projekt über historische Terrassenweinberge am Lehrstuhl für Landespflege an der Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaft der Universität Freiburg ist auch schon vom Lehrstuhlinhaber in der Schwäbischen Heimat 1/2010 berichtet worden, ist doch die historische Weinberglandschaft ein herausragendes Beispiel von wechselseitigen Bezügen zwischen Denkmalschutz und Naturschutz. Prof. Konold ist dabei einer der wenigen, der im Forschungsgebiet »Geschichte und Ökologie der Kulturlandschaft« bereits seit mehr als drei Jahrzehnten arbeitet und publiziert. In diesem Vortrag wird er den Bogen noch ein wenig weiter spannen und den wirtschaftenden Menschen mit seinen Erfahrungen und Emotionen einbeziehen. Im Anschluss: Berichte aus der Arbeit der Regionalgruppe |
Vorträge (sofern nicht anders angegeben jeweils im Nürtinger Stadtmuseum, Wörthstr. 1, 20.00 Uhr, mit Kostenbeitrag) gemeinsame Veranstaltungen mit der Volkshochschule, dem Stadtarchiv und dem Stadtmuseum |
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| Montag, 27. Februar 2012, 20.00 Uhr | Mit Gott für Führer und Vaterland -
Die Kirchen in Nürtingen im NS-Staat (Dr. Steffen Seischab) Der Nürtinger Historiker Dr. Steffen Seischab, Mitautor des vom Stadtarchiv herausgegebenen Buches «Nürtingen 1918–1950», hat sich eingehend mit der Rolle der evangelischen und katholischen Kirche in Nürtingen während des Nationalsozialismus beschäftigt. Der Vortrag bündelt die Ergebnisse seiner Forschungen. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Kostenbeitrag 4 € |
| Montag, 26. März 2012, 20.00 Uhr | Vom Reußenstein zum Hohenneuffen. Burgen im Landkreis Esslingen (Manfred Waßner) Der Landkreis Esslingen ist burgenreich. Mehr als 80 mittelalterliche Adelssitze finden sich zwischen Schurwald und Schönbuch, Filder und Albtrauf. Besonders die Gegend um Teck und Hohenneuffen ist von den Ruinen geprägt. Neben weithin sichtbaren Anlagen, gibt es noch viele unscheinbare, die oft vergessen oder kaum erkennbar sind. Das Kreisarchiv Esslingen hat die Burgen und Burgstellen in einem Forschungsprojekt inventarisiert und dokumentiert. Kreisarchivar Manfred Waßner wird das Projekt und einzelne Burgen vorstellen, erste Ergebnisse präsentieren und auch der Frage nachgehen, wieso gerade am Albtrauf die Burgen so zahlreich sind. Kostenbeitrag 4 € |
| Montag, 14. Mai 2012, 20.00 Uhr | Mörikes später Frühling (Dr. Reiner Strunk) Mörike hat unvergänglich schöne Lieder und Gedichte geschrieben, über die Natur und über die Liebe. Aber in der Liebe hat er persönlich vor allem unglückliche Erfahrungen machen müssen, sei es mit der berühmt gewordenen Peregrina, mit seiner Verlobten oder mit Margarethe von Speeth aus Mergentheim. Einer Episode aus der Mergentheimer Zeit des Dichters soll eingehend und einfühlend nachgespürt werden, in der Form einer biographischen Erzählung. Kostenbeitrag 4 € |
| Montag, 25. Juni 2012, 20.00 Uhr | Die historische Schweinemast im Schönbuch (Dr. R. Johanna Regnath) Im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit wurden Schweine zur Mast in die Wälder getrieben. Am Beispiel des Streits Schlaitdorfer Bauern um ihr Recht auf Waldnutzung werden grundlegende historische Prozesse deutlich. Die Referentin ist Geschäftsführerin des Alemannischen Instituts in Freiburg und u.a. Trägerin des Gustav-Schwab-Preises des Schwäbischen Heimatbunds. Kostenbeitrag 4 € |
| Montag, 8. Oktober 2012, 20.00 Uhr | Nürtingen in den 1920er Jahren (Reinhard Tietzen) Die Weimarer Republik wird oft nur unter dem Blickwinkel ihrer schwierigen Ausgangsbedingungen nach dem Ersten Weltkrieg und ihres Scheiterns durch die nationalsozialistische Machtergreifung gesehen. Gerade aus stadtgeschichtlicher Perspektive lohnt es sich jedoch, die 14 Jahre einmal ohne solche «Filter» zu betrachten. Es zeigt sich dann eine Übergangszeit, die gleichermaßen aktuelle wie uns inzwischen fremd gewordene Züge aufweist. Der Abend versteht sich auch als eine Art «Nachlese» zu den ersten Kapiteln des jüngst erschienenen Buchs „Nürtingen 1918–1950“. Interessante Quellenzeugnisse, die keinen Eingang in den Text finden konnten, sollen hier zur Sprache kommen. Kostenbeitrag 4 € |
| Montag, 19. November 2012, 20.00 Uhr | Der angebliche «Hochverratsprozeß» gegen Sinclair -
Württemberg im Krisenjahr 1804/1805 und Hölderlins
Freunde im Verdacht eines «schweren StaatsVergehens» (Prof. Dr. Michael Franz) Das Ende der altwürttembergischen Verfassung mit ihrem beachtlichen Mitwirkungsrecht der bürgerlichen Stände - das alte gute Recht - wurde nicht erst unter dem Druck napoleonischer Truppen besiegelt. Herzog Friedrich II, der schon im Frühjahr 1800 mit einer Verhaftungswelle wegen einer angeblichen Verschwörung für Angst und Schrecken unter den Oppositionellen seines Landes gesorgt hatte - dies war 2011 Thema eines Vortrags des Autors - war 1803 Kurfürst geworden und hatte dadurch seine Stellung gegenüber dem Parlament erheblich verbessert. Als sein Sohn (der spätere König Wilhelm) wegen einer Liebesgeschichte mit der Tochter eines ständischen Politikers floh und sich eine Allianz anbahnte zwischen dem sich in Paris aufhaltenden Kronprinzen und dem Stuttgarter Parlament, griff der Despot erneut zum Mittel der Konstruktion eines angeblichen «Staatsverbrechens», um die parlamentarische Opposition und ihren Anführer Christian Friedrich Baz endgültig aus dem Verkehr zu ziehen. Hölderlins Freund Sinclair war in diesem politischen Schachzug eigentlich eher eine Nebenfigur. Kostenbeitrag 4 € |
Forum zur Stadtentwicklung |
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| Donnerstag, 18. Oktober 2012, 19.00 Uhr (Stadthalle, Panoramasaal) | Thema wird noch bekannt gegeben (Moderation: Professor Eberhard Weinbrenner), in Kooperation mit der Architektenkammer und dem Bund Deutscher Architekten BDA Programm In Fortsetzung der gelungenen Veranstaltungen vergangener Jahre möchte der SHB auch 2012 zu einem «Forum zur Stadtentwicklung» einladen. Wir wollen wieder ein aktuelles Thema aus den Bereichen Städtebau/Architektur/Stadtentwicklung zur Diskussion stellen und dabei erfahrene Fachleute zu Wort kommen lassen. Thema und Referenten werden wir rechtzeitig bekannt geben |
Otto Zondler Gedenkstätte |
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| Verschiedene Führungen | Otto Zondler - Gedenkstätte (Blockturm, Turmstraße) Mehr zur Gedenkstätte Die am 18. September 2011 eröffnete Gedenkstätte im Blockturm gibt Einblicke in das Werk und Leben von Otto Zondler. Dazu gehören Werke aus den verschiedenen Schaffensperioden des Nürtinger Künstlers. Seine wichtigen thematischen Schwerpunkte werden auf Text-Bild-Wänden dargestellt und sein Gesamtwerk in einer Medienstation. Außerdem sind Elemente zur Person und dem Wirken des Kunsterziehers und engagierten Nürtinger Bürgers zu sehen. Die Gedenkstätte ist von März bis November an jedem 2. Sonntag eines Monats von 15 bis 17 Uhr geöffnet: 11.3., 8.4., 13.5., 10.6., 8.7., 12.8., 9.9. 14.10. und 11.11.2012 Sonderführungen: 11.2.2012 , 15-16 Uhr mit Reinmar Wipper 8.7.2012, 15-16 Uhr mit Werner Scholder 11.11.2012, 15-16 Uhr mit Heinrich Mauch |
Führungen |
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| Samstag, 31. März 2012, 18.00 Uhr | "Nachtwächters Runde in Alt-Nürtingen" (Rosemarie Dinkelaker und Albrecht Stark) Treffpunkt Stadtmuseum (Kostenbeitrag), Veranstaltung der Stadt Nürtingen |
| Samstag, 14. April 2012, 13:30 Uhr | Die Niederadelsburgen im Tiefenbachtal (Burgen Tiefenbach, Bol und Mansberg ) (Albrecht Stark) Treffpunkt: Käppele, Parkplatz Bismarcklinde, Anfahrt über Dettingen/Teck. Feste Schuhe erforderlich (Gebühr) |
| Sonntag, 22. April 2012, 15.00 Uhr | Die römische Villa Rustica in den "Seelen" (Erwin Beck und Dieter Metzger) Treffpunkt Römervilla Oberensingen, Wendeplatte Friedrich-Glück-Straße (Kostenbeitrag), Veranstaltung der Stadt Nürtingen |
| Samstag, 28. April 2012, 13.00 – 16.30 Uhr | In Hölderlins Landschaft - Wanderung auf dem Hölderlinweg Nürtingen (Veranstaltung zusammen mit VHS, SAV und Hölderlin Nürtingen e.V.) Start und Ziel: Pfarrhaus Oberensingen Nürtingens Umgebung mit Neckartal und Schwäbischer Alb prägt viele Texte Hölderlins. Diese Landschaft begehen und dabei die Zeilen des Dichters erlebbar machen zu können, ist Nürtingens herausragendes Merkmal. Friedrich Hölderlin liebte seit seiner Jugend Spaziergänge und Wanderungen und legte später auch große Strecken zu Fuß zurück. Die Wanderung greift Themen des Rundwanderwegs In Hölderlins Landschaft auf: Geologie, Fauna und Flora, Nutzung der Landschaft durch den Menschen, literarische und historische Spuren. Vom Bauernwald über die Aich gehen wir zum Winkel von Hardt, durch Hardt zur Teufelsbrücke und entlang der Alten Steige zur Oberensinger Höhe. Der Rückweg durch Oberensingen führt uns durch die ehemaligen Sandsteinbrüche wieder zurück zum Ausgangspunkt. |
| Samstag, 5. Mai 2012, 14.00 - 16.30 Uhr | Auf keltischen Pfaden - Am Kirchert (Olaf
Jung, Nürtingen) Treffpunkt Roßdorf, Parkplatz beim Trimmpfad (Kostenbeitrag), Veranstaltung der Stadt Nürtingen |
| Samstag, 9. Juni 2012, 14:00 Uhr | Auf den Spuren der Kelten - Der Heidengraben
(Olaf Jung, Nürtingen) Treffpunkt Erkenbrechtsweiler, Parkplatz Bassgeige (Kostenbeitrag), Veranstaltung der VHS Nürtingen |
| Samstag, 7. Juli 2012, 14.00 Uhr | Mit dem Förster in den Wald (Fortsetzung des Ganges entlang der Markungsgrenze Nürtingens mit Revierförster Richard Höhn) Treffpunkt: Parkplatz vor dem Gasthof «Kräuterbühl» im Tiefenbachtal (Kostenbeitrag) Dieses Jahr wird das waldgeschichtliche Thema Eisenverhüttung von der Alemannenzeit bis zu den Staufern sein, der Naturschutz eine große Rolle spielen und natürlich werden Waldbau und Forstwirtschaft nicht fehlen. Die ca. 8 km lange Begehung dauert etwa drei bis dreieinhalb Stunden und einige Höhenmeter sind zurückzulegen. Wichtig ist die Ausrüstung: Feste Schuhe und geschlossene Kleidung, die ggf. auch Regenschutz bietet. Sinnvoll können auch Wanderstöcke sein. Wir gehen teilweise abseits der normalen Waldwege. |
| Samstag, 14. Juli 2012, 13.00 Uhr | Auf Hölderlins Spuren nach Klein-Jerusalem –
Eine Exkursion zum Kloster Denkendorf Treffpunkt: Oberensingen, Abzweigung des Denkendorfer Wegs zum Hundesportplatz (Kostenbeitrag), in Zusammenarbeit mit Hölderlin-Nürtingen e.V. Wer nur an der Klosterführung teilnehmen möchte: Treffpunkt: 16.00 Uhr Klosterhof vor dem Kircheneingang. Anmeldung bei Horst Ansel 07022/33184 Auf uralter Straße, deren Trasse noch teilweise erhalten oder erkennbar ist, wandern wir ca. 6 km von Oberensingen durch den Sauhag nach Denkendorf. Der Denkendorfer Weg war einst die Verbindung zwischen dem Kloster Denkendorf und dem Raum Nürtingen. Für eine Pilgerfahrt zu der um 1200 erbauten Klosterkirche erhielten die Gläubigen denselben Ablass wie beim Besuch des Heiligen Grabs in Jerusalem. Deshalb wurde Denkendorf auch Klein-Jerusalem genannt. Entlang des Denkendorfer Wegs erinnern noch bedeutende (Klein-) Denkmale an frühere Ereignisse und Bauwerke. Auf dieser Straße ging der junge Friedrich Hölderlin, als er 1784/85 die Klosterschule in Denkendorf besuchte und die Ferien bei der Familie in Nürtingen verbrachte. Aus dieser Zeit stammen seine ersten Briefe und Gedichte und eine drastische Beschreibung der dortigen Erziehungsmethoden durch seinen Mitschüler Rudolf Magenau. Gegen 16.00 Uhr erhalten wir eine Führung in Klosterbezirk und Kirche. Per Bus geht es nach einer Kaffeepause zurück. |
| Mittwoch, 8. Aug. und Donnerstag, 9. Aug. 2012 (jeweils 9.30-11.30 Uhr) |
Stadtführung für Kinder. Im Rahmen des Kinderferienprogramms der Stadt. (Rosemarie Dinkelaker). Anmeldung erforderlich. Treffpunkt: 8.8. Stadtmuseum / 9.8. Hallenbad |
| Sonntag, 16. Sept. 2012, 10:00-17:00 Uhr | Auf den Spuren der Kelten - Der Heidengraben
(Olaf Jung) Treffpunkt Erkenbrechtsweiler, Parkplatz Bassgeige (Kostenbeitrag), Veranstaltung der VHS Nürtingen |
| Sonntag, 7. Okt. 2012, 13.30 – 17.00 Uhr | Frühe Eisenverhüttung im Steinachtal (Olaf
Jung) Ausflug zu Fuß und Auto: Keltisches Gräberfeld Frickenhausen und Erzschürfplatz Linsenhofen Treffpunkt: Alter Sportplatz am Waldhornstüble Frickenhausen. Festes Schuhwerk erforderlich (Kostenbeitrag), Veranstaltung der VHS Nürtingen |
| Sonntag, 14. Okt. 2012, 15:00 Uhr | Die römische Villa Rustica in den "Seelen" (Erwin Beck und Dieter Metzger) Treffpunkt Römervilla, Wendeplatte Friedrich-Glück-Straße (Kostenbeitrag), Veranstaltung der Stadt Nürtingen |
| Samstag, 8. Dez. 2012, 18:00 Uhr | Nachtwächters Runde in Alt-Nürtingen (Rosemarie Dinkelaker und Albrecht Stark) Treffpunkt Stadtmuseum (Kostenbeitrag), Veranstaltung der Stadt Nürtingen |
Tag des offenen Denkmals |
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| Sonntag, 9. September 2012 | Programmpunkte werden kurzfristig bekannnt gegeben. |
Heimatgeschichtliche Veranstaltungen |
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| Samstag, 19. Mai 2012 | Nürtinger Maientag |
| Samstag, 16. Juni 2012 | Mitgliederversammlung des SHB e.V. in Nürtingen |
| Samstag, 21. Juli 2012 | Aktion Irrenberg - Landschaftspflege auf der
Westalb (Anmeldung 07022/37876) |
| Sonntag, 23. September 2012, 11.00-17.00 Uhr | 7. Archemarkt "Essen, was man retten will" Freilichtmuseum Beuren Alblinsen, Filderkraut, Schwarzer Brei und andere regionale Spezialitäten (Museumseintritt) |
Fahrten und Exkursionen |
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| Samstag, 24. März 2012, 11.45 Uhr | Ludwigsburg einmal ohne Schlösser! (Ernst Grünzner) Treffpunkt: Eingangshalle Bahnhof Nürtingen, 11.45 Uhr. Rückkehr gegen 19.00 Uhr (Kostenbeitrag) Anmeldung ist erforderlich Tel. 07022/32395 Anfang des 18. Jh. hat der Baumeister Frisoni auf dem Reißbrett Ludwigsburg als eine barocke Garnisonsstadt großzügig gestaltet. Sie ist Geburtsstadt der Dichter Mörike, Kerner und Vischer; man nennt Ludwigsburg auch die «Poetenwiege». Auch Schiller, Schubart und die bedeutende Porträtmalerin des «Schwäbischen Klassizismus» Simanovic wohnten u.a. hier. Beginnen werden wir mit einem Besuch im Staatsarchiv. Dort gewährt uns Dr. Häußermann Einblick in spannende Kriminalfälle des 19. Jahrhunderts aus Nürtingen und Umgebung; u.a. das Verfahren gegen Georg Enzlen von 1816. Neben Ermittlungsakten der Revolutionäre aus der Zeit von 1848/49 können wir als Höhepunkt der Führung die Heiligsprechungsurkunde der Elisabeth von Thüringen aus dem Jahre 1235 sehen. Nach einer Kaffeepause werden wir von einem erfahrenen Stadtführer durch den lebendigen Stadtkern mit seinen historischen Gebäuden und Plätzen leiten lassen. |
| Samstag, 5. Mai 2012, 8.00 – 18.30 | Schloss Fachsenfeld und Schloss Ellwangen,
die ehem. Residenz der Äbte und Fürstpröpste (Ernst Grünzner) Treffpunkt: Parkplatz Hallenbad Nürtingen 8.00 Uhr. Rückkehr gegen 18.30 Uhr (Teilnahmegebühr 30 € für Fahrt, Führungen und Eintritt) Bitte anmelden unter Tel. 07022/32395 Schloss Fachsenfeld mit seinem großen Park war bis Ende des 20. Jh. im Besitz der Freiherrn von König Fachsenfeld. Baron Franz von König gab mit dem 1907 vollendeten Anbau der Jungendstilbibliothek der Schlossanlage sein heutiges Gesicht. Beeindruckend sind die Gemälde wichtiger Vertreter des «Südwestdeutschen Impressionismus», besonders die des Malers Hermann Pleuer. Die einmalige Lage des Parks, der am Südhang des Kochertals im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt wurde und sein Reichtum an Vogel- und Pflanzenarten machen ihn zu einem Erlebnis erster Güte. Nach einer Pause im Schlosscafé fahren wir zum Ellwanger Schloss. Die ehemalige Residenz der Äbte und Fürstpröpste wurde um das Jahr 1200 errichtet. Im 17. Jh. wurde sie zu einem vierflügeligen Renaissanceschloss umgebaut und erfuhr im 17. Jh. eine barocke Innenausstattung. Nach der Säkularisation kam Ellwangen zu Württemberg. Das Schloss diente kurzfristig als Apanageschloss für Napoleons Bruder Jérôme Bonaparte (König Lustig). Zeitweise residierte dort König Friedrich I. Heute ist es kultureller Veranstaltungsort und Behördensitz. Im Schlossmuseum, durch das uns der Leiter, Matthias Steuer, führen wird, sind umfangreiche Sammlungen von sakraler Kunst, fürstlichem Mobiliar, Puppenstuben und Barockkrippen. Ein Höhepunkt ist die eindrucksvolle Vielfalt der von Sammlern hochgeschätzten Fayencen und Porzellane aus der nahegelegenen Schrezheimer Manufaktur. |
| Samstag, 12. Mai 2012, 12.45 Uhr | Mitten im Land - Besuch des Hohenaspergs (mit Prof. Dr. Trautwein) Treffpunkt: Eingangshalle Bahnhof Nürtingen (Kostenbeitrag) Der weit über das Umland herausragende Hohenasperg hatte schon immer eine besondere Bedeutung. Als fantastischer Aussichtspunkt ist er bis heute ein beliebtes Ausflugsziel. Schon in der Vorgeschichte, insbesondere der frühkeltischen Zeit war er ein bedeutender Fürstensitz. Über die Jahrhunderte erfuhr er unterschiedliche Nutzungen. Im 16. Jahrhundert gehörte er zu den sieben württembergischen Landesfestungen. Später wurde die Anlage zum Gefängnis mit teilweise sehr berühmten politisch Inhaftierten. Diese Zeit ist in einer 2010 eröffneten Dauerausstellung dokumentiert. Eine Kaffeepause gibt es in der Schubartstube. |
| Samstag, 23. Juni 2012, 8:30 Uhr | Anlagen und Quellen der Landeswasserversorgung Abfahrt: 8.30 Uhr Hallenbad Nürtingen, Rückkehr: ca. 19.00 Uhr Hallenbad Nürtingen Anmeldung bitte unter 07022/37037 (Kostenbeitrag 25 € für Fahrt und Führungen) Am 1. Juli 1917 nahm die Landeswasserversorgung (LWV) ihren Betrieb auf. Damit floß erstmals Grundwasser aus dem Donauried über eine großkalibrige Fernleitung bis an den mittleren Neckar. Heute liefert der Zweckverband, dem derzeit mehr als 70 Mitglieder (Städte, Gemeinden und Zweckverbände) angehören, jährlich mehr als 85 Millionen Kubikmeter Trinkwasser an rund 220 Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg und Bayern. Wir fahren zu den Anlagen und Quellen der Landeswasserversorgung. Die Führung bei der Fahrt und in den Werken der Landeswasserversorgung wird Prof. Dr. Dieter Flinspach, der ehem. technische Direktor der LWV, übernehmen. Vormittags besichtigen wir das Wasserwerk in Langenau. Zum Mittagessen sind wir dort im Hotel Gasthof zum Bad und werden um 13.00 Uhr einen Rundgang im Egau- Wasserwerk machen. Um 15.30 Uhr fahren wir weiter nach Neresheim, wo wir die Klosteranlagen und die Stiftskirche besichtigen. |
| Samstag, 30. Juni 2012, 13:45 Uhr | Exotischer Garten der Uni Hohenheim (Prof. Dr. Trautwein, Prof. Dr. Steiner) Abfahrt: 13.45 Uhr Parkplatz Hallenbad Nürtingen (Fahrgemeinschaften) Anmeldung bitte unter 07022/37037 (Kostenbeitrag) Der Exotische Garten (Landesarboretum) ging aus dem «Englischen Garten» von Herzog Carl Eugen und Franziska von Hohenheim hervor. Der außergewöhnlich alte Baumbestand prägt das Gesamtbild der Anlage. Sie ist zum Teil noch aus der Zeit des ersten Gartens erhalten. Ein Kleingehölzgarten, eine Stauden- sowie eine Rhododendronanlage runden den Sammlungsschwerpunkt gartenbaulich interessanter Gehölze ab. |
| Montag, 23. Juli 2012, 13.00 Uhr | Das Münsinger Hardt (Prof. Dr. Roman Lenz) Abfahrt: 13.00 Uhr Hallenbad Nürtingen. Rückkehr ca. 19.00 Uhr Anmeldung bis 14. Juli bei R. Lenz 07022/212680 (Kostenbeitrag 15 €) Der ehemalige Schießplatz bei Münsingen mit seiner beachtlichen Größe von ca. 6400 ha ist heute in seiner Gesamtheit ein Schutzgebiet von europäischer Bedeutung (sog. NATURA 2000 Fläche), dessen Ausweisung federführend vom Reiseleiter Prof. Roman Lenz vorbereitet wurde. In dieser Offenland- und Hutewaldlandschaft befinden sich auch Kern- und Pflegezonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Das Gebiet, das Kulturlandschaftselemente vom ausgehenden Mittelalter bis heute enthält, ist nur zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit geführten Busfahrten auf ausgewiesenen Wegen zugänglich. Wir werden das Gebiet mit Unterstützung eines lokalen Führers mit dem Bus sowie auf kurzen Strecken zu Fuß kennen lernen. |
| Samstag, 15. September 2012, 12.45 Uhr | Die Cannstatter Altstadt (Leitung: Dieter Metzger, Führung: Helmut Feeß, Dipl. Ing. Architekt) Treffpunkt: 12.45 Uhr Eingangshalle Bahnhof Nürtingen. Rückkehr gegen 18.00 Uhr. (Kostenbeitrag 8 €) Helmut Feeß hatte bei der Denkmalschutzbehörde der Stadt Stuttgart fast zwanzig Jahre den Planungsbezirk Neckar bearbeitet. Seit 2005 ist er beim SHB ehrenamtlich für Anfragen in Denkmalschutzangelegenheiten zuständig. Neben stadt- und bauhistorischen Hinweisen soll vor allem aus der Praxis der Denkmalschutzbehörden berichtet werden. Die Altstadt von Bad Cannstatt ist als Gesamtanlage nach Denkmalschutzgesetz ausgewiesen und enthält viele sehenswerte Einzelkulturdenkmale. Vom Bahnhof gehen wir über den Wilhelmsplatz durch die Marktstraße bis zum Neckar und werden u.a. das sog. Klösterle (Beginen) von 1463, dem ältesten Stuttgarter Wohnhaus, auch von innen besichtigen und einen Blick auf das Stadtmodell im Stadtmuseum nebenan werfen.Über den Marktplatz mit Stadtkirche und Rathaus gehen wir noch zum ehemaligen Amtsgerichtsgefängnis, das vor einigen Jahren zu Wohnzwecken umgebaut wurde. |
| Samstag, 29. September 2012, 13.30 Uhr | Bad Urach: Stift, St. Amandus und Stadt (Werner Scholder) Abfahrt 13.30 Uhr am Hallenbad Nürtingen. Rückkehr gegen 18 Uhr. Kostenbeitrag 18 € für Kaffee, Fahrt und Führungen. Anmeldung unter Tel. 07022 / 33343 Wir fahren nach Bad Urach, wo Dr. Wolfgang Schöllkopf durch das renovierte und im Oktober 2011 neueröffnete Stift führen wird. Das Uracher Stift wurde um 1500 durch Graf Eberhard im Bart als klösterliche Wirkungsstätte der Brüder vom gemeinsamen Leben erbaut. Es war nach der Reformation unter Primus Truber die erste internationale Bibeldruckerei, beherbergte von 1818 bis 1977 ein evangelisch-theologisches Seminar (u.a. war Eduard Mörike im Stift) und ist seit 1980 Einkehrhaus der Ev. Landeskirche in Württemberg. Nach einer Kaffeepause im Stift führt uns Wolfgang Schöllkopf durch die Stiftskirche St. Amandus und die Stadt. |
| Für die Reisen und Exkursionen der Orts-, Stadt- und Regionalgruppen
gelten die Reisebedingungen des Schwäbischen
Heimatbundes. Weitere Informationen über unsere vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen erhalten Sie gerne direkt bei der Ortsgruppe. |
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| Spenden bitte auf das Girokonto 560 514 36 bei der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen (BLZ 611 500 20) oder auf das Konto 156 360 004 bei der Volksbank Kirchheim-Nürtingen (BLZ 612 901 20) | |
| Vorsitzender | weitere Vorstände | Schatzmeister |
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| Prof. Dr. Uwe Beck Schellingstraße 35 72622 Nürtingen Tel. (07022) 35687 | Horst Ansel Dieter Metzger Prof. Dr. Roman Lenz | Ernst Grünzner |
