Erlebnistag im Naturparkzentrum Stromberg-Heuchelberg wird zum Familientreff

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Erlebnistag im Naturparkzentrum Stromberg-Heuchelberg wird zum Familientreff

Kinder mit Werkzeugen

reichlich Aktivitäten für Kinder

Ein Fest am Stausee am 20. September 2009 im Rahmen der Kulturlandschaft des Jahres 2009/2010

Herrlicher Sonnenschein, ein lehrreiches und breit gefächertes Mitmachangebot für Jung und Alt und jede Menge Leute. Der Verein Naturpark Stromberg-Heuchelberg und der Schwäbische Heimatbund zeigten sich als Veranstalter des Naturerlebnistages am 20. September 2009 beim Zaberfelder Stausee Ehmetsklinge mit dem Verlauf gleichermaßen hoch zufrieden. Von den knapp 20 Ständen mit Natur- und Umweltbildungsangeboten hörte man auch keine Klagen. Wir wollten keine lokale Veranstaltung aufziehen, sondern bewusst die gesamte Region präsentieren und für ein größeres Publikum erlebbar machen. Das ist uns heute mit rund 2500 Besuchern gelungen, freute sich Naturparkgeschäftsführer Dietmar Gretter über die gute Resonanz der Aktion.

Erfreulich war die große Zahl an Familien mit Kindern, die den Tag nutzten, um die Kulturlandschaft des Jahres 2009/10 aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu erleben. Hier konnte man einmal Steinbrocken behauen, bei Luise Lüttmann Holundertinte herstellen, duftende Seife formen und köstliche Kräutersalze im Mörser stampfen. Auf dem Pirschpfad der Naturparkführer musste genau hingeguckt werden, um die versteckten Wildtiere ausfindig zu machen. Die Fuchsschafe und Alpakas in ihrem Gatter standen in der Beliebtheitsskala wieder einmal ganz oben. Mit einer handgesetzten Trockenmauer hinterließen die Diefenbacher Wengerter dem Naturparkzentrum ein bleibendes Werk. Eine Erlebnisschau im Naturparkzentrum fand bei den Besuchern großen Anklang und wurde ebenso bestaunt wie die Infostände, u.a. vom Schwäbischen Heimatbund.

zwei Männer bauen eine Mauer

Eine Trockenmauer wird errichtet

Der Schwäbische Heimatbund und der Naturpark e.V. haben sich mit der Aktion Kulturlandschaft des Jahres zum Ziel gesetzt, Begeisterung für Landschaft und Heimat zu wecken und für die Bewahrung und Pflege unseres reizvollen Landes zu werben. Auf diesem Weg brauchen wir einen langen Atem. Wer die vielen interessierten, faszinierten, aktiven und kreativen Kinder an den Ständen und Stationen beobachten konnte, kann getrost feststellen, diesem Ziel mit dem Naturerlebnistag ein Stück näher gekommen zu sein.