Neues aus dem Tübinger Institut für Geschichtliche Landeskunde

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Neues aus dem Tübinger Institut für Geschichtliche Landeskunde

In Erinnerung an Hansmartin Decker-Hauff

Am Freitag, den 8. Dezember 2017, findet in Tübingen in einer gemeinsamen Veranstaltung des dortigen Instituts für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität, des Vereins der Freunde und Förderer des Instituts für Geschichtliche Landeskunde sowie des Schwäbischen Heimatbundes ein zweiteiliges Symposium im Gedenken an den großen Landeshistoriker Hansmartin Decker-Hauff statt, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre.

Für den Nachmittag sind fünf landesgeschichtliche Vorträge von aktuellen Doktoranden des Instituts geplant, am Abend wird die Person Decker-Hauff selbst im Mittelpunkt stehen. Nach einer Lichtbildschau über Decker-Hauff auf Exkursion durch Dr. Raimund Waibel treffen hierzu in einer von Prof. Dr. Wilfried Setzler moderierten Diskussionsrunde ehemalige Decker-Hauff-Schülerinnen und Schüler zusammen: Prof. Dr. Christel Köhle-Hezinger (Esslingen, frühere Inhaberin des Lehrstuhls für Volkskunde/Empirische Kulturwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena), Dr. Eberhard J. Nikitsch (Akademie der Wissenschaften, Mainz), Prof. Dr. Franz Quarthal (Rottenburg/N., ehemals Inhaber des Lehrstuhls für Landesgeschichte an der Universität Stuttgart) und Dr. Volker Trugenberger (Direktor des Staatsarchivs in Sigmaringen).

Die Tagung findet im Festsaal der Alten Aula, Münzgasse 30 (neben der Stiftskirche), in Tübingen statt. Die Vorträge beginnen um 14 Uhr und enden etwa um 17 Uhr. Die Abendveranstaltung mit Lichtbildern und Diskussion beginnt um 18 Uhr, woran sich gegen 19.30 Uhr ein kleiner Empfang anschließt.

Die Mitglieder des Schwäbischen Heimatbundes sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Anmeldung

Um eine verbindliche Anmeldung bis 25. November 2017 beim Förderverein (foerderverein@ifgl.uni-tuebingen.de oder Tel. (07071) 29-72387) wird unbedingt gebeten.

Programm

14:00 Uhr
Eröffnung der Veranstaltung
Prof. Dr. Sigrid Hirbodian, Direktorin des Instituts für Geschichtliche Landeskunde
14:15 Uhr
"Die Entstehung der adeligen Höhenburg im 11. Jahrhundert an Beispielen der Schwäbischen Alb"
Christian Kübler
14:45 Uhr
"Bergstadt? Hauptstadt? Planstadt! Die Gründung Freudenstadts und die Entwicklung des Silberbergbaus im Christophtal"
Uwe Meyerdirks
15:15 Uhr
Kaffeepause
15:30 Uhr
"Identität und Abgrenzung in süddeutschen Kanonissenstiften"
Agnes Schormann
16:00 Uhr
"Bedrohter Handlungsspielraum? Württembergische Dominikanerinnen in Reform und Reformation"
Tabea Scheuble
16:30 Uhr
"Kontrolle, Kommunikation und Konflikt. Ulm und seine Klöster"
Tjark Wegner
17:00 Uhr
Pause
18:00 Uhr
Eröffnung der Abendveranstaltung
Prof. Dr. Andreas Schmauder, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Instituts
Josef Kreuzberger, Vorsitzender des Schwäbischen Heimatbundes
18:15 Uhr
Decker-Hauff auf Exkursion
Dr. Raimund Waibel
18:30 Uhr
Gesprächsrunde: "Erinnerung an Hansmartin Decker-Hauff als akademischer Lehrer"
Leitung: Prof. Dr. Wilfried Setzler
Diskussionsteilnehmer: Prof. Dr. Christel Köhle-Hezinger, Dr. Eberhard Nikitsch, Prof. Dr. Franz Quarthal und Dr. Volker Trugenberger
19:30 Uhr
Empfang