Neue Nutzung im alten Bestand

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Neue Nutzung im alten Bestand

Zweite Tagung in der Reihe "Schwäbischer Städtetag: Forum für Städtebau und Denkmalpflege"

in Ulm
am Donnerstag, 29. September 2005

Eine gemeinsame Veranstaltung des Schwäbischen Heimatbundes, der Architektenkammer Baden-Württemberg und der Stadt Ulm, mit Unterstützung der Sparkasse Ulm.

Historische Bausubstanz gibt Zeugnis von Leben, Denken und Wirtschaften früherer Epochen. Sie prägt zugleich das Erscheinungsbild der Gegenwart. Gebäude der Vergangenheit sind auf unsere Zeit überkommen, weil sie über die Jahrhunderte hindurch den sich wandelnden Vorstellungen und Anforderungen der Nutzer angepasst worden sind. Denn Überleben können diese Bauwerke nur, wenn sie genutzt werden. Neben das Bewahren treten daher das einfühlsame Verändern, das rücksichtsvolle Ergänzen.

Jede Zeit hat das Recht, Spuren ihres Bauens zu hinterlassen. Dabei stellt die Gestaltqualität allein noch kein Kriterium für gelungene Einordnung in historische Umgebung und guten Ersatz für Verlorenes dar. Die Auseinandersetzung eines Neubaus mit dem Altbestand verlangt mehr. Proportion und Parzellenlage, Baumaterial und Oberflächenbehandlung, Dachlandschaft und Detailausbildung - das sind mögliche Ansätze für eine adäquate Einbettung. Es gilt, den Wert des Alten freizulegen und das Neue so hinzuzufügen, dass es als Neues zu erkennen ist.

(zum Tagungsbericht).

Programm:

9.30 Uhr
Begrüßung, Bürgermeister Alexander Wetzig, Ulm

9.45 Uhr
Einführung, Dr. Walter Kilian, Schwäbischer Heimatbund

10.00 Uhr
"Gebaute Geschichte - lebendige Heimat", Dipl.-Ing. Georg Zimmer, Architekt und Bau- und Kulturbürgermeister, Leutkirch

10.45 Uhr
"Neues Bauen in historischer Umgebung", Prof. Dr. Michael Goer, Landeskonservator, Esslingen

11.30 Uhr
"Umgang mit historischer Bausubstanz am Beispiel der Stadt Ulm", Bau- und Umweltbürgermeister Alexander Wetzig, Ulm

12.30 Uhr
Mittagessen.

14.00 Uhr
"Mut zu neuem Bauen", Prof. Dipl.-Ing. Arno Lederer, Architekt, Stuttgart

15.00 Uhr
"Beispiele aus Bayern - Werkbericht", Wilhelm Huber, Architekt BDA, Betzigau

15.30 Uhr
"Jetzt tanzen sie auf dem Kasernenhof" (Reiner Pfisterer, Fotos) / Beispiele aus Baden-Württemberg/Ludwigsburg, Dörthe Eggers, Leiterin des Kunstzentrums Karlskaserne, Ludwigsburg, und Manfred Bornemann, Autor

16.00 Uhr
Podiumsdiskusion mit den Referenten. Moderation: Martin Geier

17.00 Uhr
Tagungsende