»Innenentwicklung! Chancen und Risiken« (7. Schwäbischer Städte-Tag)

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»Innenentwicklung! Chancen und Risiken« (7. Schwäbischer Städte-Tag)

Siebte Tagung in der Reihe "Schwäbischer Städte-Tag: Forum für Städtebau und Denkmalpflege"

in Tübingen, Museum, Silchersaal
am Mittwoch, 3. November 2010.

Veranstalter

Stadt Tübingen – Schwäbischer Heimatbund e.V. – Architektenkammer Baden-Württemberg – gefördert von der Kreissparkasse Tübingen

Häuser in der Stadt

Seit dem Jahre 2008 geht die Einwohnerzahl in Baden-Württemberg zurück. Zugleich setzt sich der Trend Zurück in die Stadt fort. Gleichwohl ist die Inanspruchnahme freier Landschaften für Baumaßnahmen aller Art noch immer hoch. Im vergangenen Jahr wurden trotz einer - auch konjunkturbedingten - Abschwächung gegenüber den Vorjahren an jedem Tag sieben Hektar Boden neu zersiedelt. Eine effiziente Nutzung von Flächen ist unumgänglich und die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung unseres Landes.

Das Baugesetzbuch postuliert den Grundsatz Innenentwicklung vor Außenentwicklung. Der Vorrang der Innenentwicklung dient nicht nur der Erhaltung einer vielfältigen Kultur- und Erholungslandschaft. Er schützt und stärkt zugleich, namentlich in unseren Dörfern, die Ortskerne und deren Attraktivität. Die Umsetzung der gesetzlichen Forderung in die Praxis ist jedoch nicht leicht. Das Bauen im Außenbereich ist schneller, einfacher und zumeist auch billiger. Umgekehrt ist die Umnutzung brachgefallener Flächen teuer; und die oft angezeigte Nachverdichtung erfordert ein behutsames Vorgehen im Dialog mit den Bürgern.

Daher gilt es, die Möglichkeiten und Grenzen der Innenentwicklung auszuloten. Welche Erfahrungen in Planung und Vollzug sind beispielhaft? Reichen die gesetzlichen Instrumente aus? Wie kann erschwinglicher Wohnraum im Innenbereich geschaffen werden? Welche Entwicklungschancen hat der ländliche Raum?

Aspekte einer zukunftsgerechten Entwicklung der Städte und Dörfer aufzuzeigen und Antworten auf aktuelle Fragen zu finden, war das Ziel dieser Tagung.

Hier gelangen Sie zum Tagungsbericht.

Programm: