Regionalgruppe Nürtingen

Die archäologische Gruppe ARG'NTA bei der Arbeit in der villa rustica
Der Schwäbische Heimatbund hat sich dazu verpflichtet, die naturgegebenen und kulturellen Grundlagen unserer württembergischen Heimat zu erhalten und zu stärken. Die rund 170 Mitglieder unserer Ortsgruppe haben sich seit jeher für diese Ziele tatkräftig eingesetzt.
Die Erforschung von Bodendenkmalen ist unsere Spezialität. Seit der Entdeckung der römischen Überreste im Neubaugebiet 'In den Seelen' in Oberensingen pflegen wir engen Kontakt mit dem Landesamt für Denkmalpflege. Eine archäologische Gruppe unter dem Namen ARG'NTA (argenta) läßt keine Baugrube unbeobachtet, dokumentiert die Befunde und birgt die geschichtlichen Reste.

Die Ortsgruppe hält die Erinnerung an die römische Geschichte unserer Region wach.

Sommer 2003: 120 Teilnehmer am Kinderferienprogramm der Evg. Kirchengemeinde in Nürtingen-Neckarhausen belebten das antike Gemäuer wie selten. Die Mitglieder der Ortsgruppe hatten ein reichhaltiges Programm für die jungen Leute zusammen gestellt.
Unsere Mitglieder machen Stadtführungen, erläutern die römische Vergangenheit in der konservierten villa rustica in Oberensingen, führen durch den Alten Friedhof mit seinen bedeutenden Epitaphen und leiten Wanderungen zu den keltischen Denkmalen unserer Umgebung. Über Vorträge versuchen wir, den Bürgerinnen und Bürgern stadt- und landschaftsbezogene Themen und unsere ehrenamtliche Tätigkeit nahezubringen. Diese kostenlosen Veranstaltungen finden regelmäßig im Stadtmuseum statt.
Zu unseren besonderen Erfolgen der letzten Jahre gehören:
- Entdeckung und Ausgrabung einer römischen Töpferei zur Herstellung von Terra Sigillata Geschirr. Die Funde wurden präsentiert in der Ausstellung im Stadtmuseum Die Manufaktur des Verecundus und in der Landesausstellung Imperium Romanum in Stuttgart (2005).
- Villa rustica, Oberensingen: Unterstützung bei den Ausgrabungen, zwei Führungen jährlich, Restaurierungen, bisher drei Römerfeste (1998, 1999, 2001).
- Archäologische Untersuchungen im Stadtgebiet.
2003: Ergrabung und Untersuchung vorstädtischer Siedlungsreste und von Teilen der Stadtbefestigung. - 2002: Untersuchung und Dokumentation der Ursprünge Oberensingens (8.-14. Jhd.)
- Sonderaktionen zum Gewinn von Spenden (1985-87: Hungerbild, 1989-91: Römerspende, 1999-2000 Epitaphe, 2001: Stadtkirche).
| Datum | Veranstaltung |
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| Mitgliederversammlung Montag, 4. März 2013, 19.00 Uhr |
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Altbau der HFWU, Neckarsteige 6-10, KII Raum 111 Öffentlicher Vortrag Waldkulturlandschaft Schönbuch (Fritz-Eberhard Griesinger, Vorsitzender des Schwäbischen Heimatbundes e.V.) Im Anschluss Berichte aus der Arbeit der Regionalgruppe Nürtingen | Vorstandswahlen der Regionalgruppe Nürtingen |
| Samstag, 23. Februar 2013, 14.00 Uhr, Altes Rathaus Oberensingen | Zu den Steingruben in Oberensingen (Werner Föhl und Otto Früh) Eine Führung in die Geschichte der Oberensinger Sandsteine. Nach einem Besuch im neuen Kornbeck-Zimmer gehen wir durch den Garten des «Hinteren» Schlosses zu sehenswerten Stellen im Ort und in den Grubbergen. Diese gepflegten Obstbaumhügel waren die Abraumhalden der schon im Mittelalter berühmten Sandsteinbrüche. Die Teufelsbrücke war für die Erzeugnisse der Oberensinger Steinmetze das Tor zur Welt. Zum Abschluss sehen wir im Haus Früh alte Zeugnisse des Steinhauerhandwerks. Spende 5 € |
| Samstag, 16. März 2013 | Brücken- und Altstadtführung in Esslingen (Manfred Waßner) Der Landkreis Esslingen ist burgenreich. Mehr als 80 mittelalterliche Adelssitze finden sich zwischen Schurwald und Schönbuch, Filder und Albtrauf. Besonders die Gegend um Teck und Hohenneuffen ist von den Ruinen geprägt. Neben weithin sichtbaren Anlagen, gibt es noch viele unscheinbare, die oft vergessen oder kaum erkennbar sind. Das Kreisarchiv Esslingen hat die Burgen und Burgstellen in einem Forschungsprojekt inventarisiert und dokumentiert. Kreisarchivar Manfred Waßner wird das Projekt und einzelne Burgen vorstellen, erste Ergebnisse präsentieren und auch der Frage nachgehen, wieso gerade am Albtrauf die Burgen so zahlreich sind. Treffpunkt: 12.45 Uhr Eingangshalle Bahnhof Nürtingen Anmeldung: Tel. 07022 / 33184 Kostenbeitrag 15 € |
| 14. + 15. Mai 2013 | Hölderlin-Filmtage (In Kooperation mit dem Theater im Schlosskeller Nürtingen) Es gibt wunderbare, künstlerisch sehr anspruchsvolle Filme über Hölderlins Leben. Eine exquisite Auswahl wollen wir Ihnen zeigen. Im Vorspann präsentieren wir jeweils Videoclips aus unseren Wettbewerben. Theater im Schlosskeller Nürtingen Eintritt: 10 € |
| 14. Mai 2013, 19.00 Uhr | Hölderlin-Filmtage: Hälfte des Lebens (DDR 1984) Friedrich Hölderlin. Eine verhängnisvolle Dichterliebe mit Ulrich Mühe und Jenny Gröllmann. |
| 15. Mai 2013, 19.00 Uhr | Hölderlin-Filmtage: Feuerreiter (Deutschland 1998) Die Lebens- und Leidensgeschichte Friedrich Hölderlins mit Martin Feifel, Nina Hoss und Ulrich Mühe. |
Vorträge (sofern nicht anders angegeben jeweils im Nürtinger Stadtmuseum, Wörthstr. 1, 20.00 Uhr, mit Kostenbeitrag) gemeinsame Veranstaltungen mit der Volkshochschule, dem Stadtarchiv und dem Stadtmuseum |
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| Montag, 11. März 2013, 19.00 Uhr | Glauben nach Auschwitz – Der evangelische Dekan Theodor Dipper in Nürtingen (1945-59) (Dr. Steffen Seischab) Mit dem Titel «Gerechter unter den Völkern» wurde 2010 posthum der ehemalige evangelische Pfarrer in Reichenbach Theodor Dipper (1903-69) geehrt. Er und einige Kollegen versteckten Juden im Dritten Reich in württembergischen Pfarrhäusern und retteten damit ihr Leben. Nach Kriegsende 1945 wurde Dipper Dekan in Nürtingen. Er spielte innerhalb der Evangelischen Landeskirche Württembergs eine große Rolle und ließ sich 1959 unter spektakulären Umständen nach Ludwigsburg versetzen. Über die Amtszeit dieses bemerkenswerten Pfarrers ist in unserer Stadt kaum etwas bekannt. Dabei war Dipper einer derjenigen, die der brennenden Frage, wie man nach Auschwitz noch an den christlichen Gott glauben könne, nicht ausgewichen sind. Kostenbeitrag 4 € |
| Montag, 29. April 2013 | Kleindenkmale – Geschichte und Geschichten am Wegesrand (Erwin Beck, Uwe Beck, Dieter Metzger) Seit dem Jahr 2009 werden im Landkreis Esslingen Kleindenkmale systematisch dokumentiert. Die Grundlagenarbeit leisten Ehrenamtliche und sie führt in die Ortskerne wie in die Flur. Besonders spannend ist die Suche nach bisher kaum bekannten Kulturzeugen und die Recherche in den Archiven. Dabei können den Kleindenkmalen ihre Geschichten entlockt und sie in den historischen Kontext gestellt werden. Beispiele aus Nürtingen und den Teilgemeinden werden vorgestellt. Eine Herausforderung stellt ihre Gefährdung und Erhaltung dar. Der reich bebilderte Vortrag eröffnet die Ausstellung über Kleindenkmale im Stadtmuseum (30. April – 30. Juni 2013). |
| Montag, 3. Juni 2013, 19.00 Uhr | Wie viel Heimat braucht der Mensch? (Dr. Gustav Schöck) Dem Begriff Heimat haftete lange Zeit etwas Gestriges, Altertümliches an. Vielen schien er belastet, und man mied ihn möglichst. Das hat sich inzwischen geändert. Der Begriff wird heute offener diskutiert. Dies nicht zuletzt deshalb, weil man bereit ist, Heimat nicht mehr als etwas sentimental Überhöhtes zu betrachten, sondern weil zunehmend bewusst wird, dass Heimat sich wie ein Mosaik aus ganz verschiedenen Aspekten zusammensetzen lässt. In seinem Vortrag zählt Dr. Gustav Schöck, der frühere Leiter der Landesstelle für Volkskunde in Stuttgart, einige der Mosaiksteine auf und fügt sie zu einem Gesamtbild zusammen. Kostenbeitrag 4 € |
| Montag, 15. Juli 2013, 19.00 Uhr | Zwischen Ulrichstein und Schweizerhof - Zum Problem des literarischen Erinnerungsortes mit Blick auf Nürtingen (Dr. Thomas Schmidt | Kooperation mit Hölderlin Nürtingen e.V.) Unser Land ist reich an Spuren, die Dichter und ihre Texte hinterlassen haben, erkennbar an Gedenktafeln, Denkmälern oder Museen. Manchmal sind sie verwischt oder bleiben unsichtbar. Immer aber sind sie Zeichen unserer wichtigsten kulturellen Ausdrucksform: der Fähigkeit, sich mittels Sprache des Lebenssinns zu versichern, neue Ideen zu vermitteln, Phantasie und Kreativität auszuprobieren. Wie sollen wir damit in der Gegenwart umgehen? An welchem Ort ist die Literatur am besten aufgehoben: in einem Heimatmuseum, am Lebensort des Autors, am Ort, der bedichtet wurde – oder nur im Buch? Dr. Thomas Schmidt wird sich am Beispiel Wielands in Biberach, Hebels in Hausen und Schillers in Marbach dieser Fragen annehmen und dabei auch einen Blick auf Nürtingen und seine Dichter werfen. Kostenbeitrag 4 € |
| Montag, 30. September 2013, 19.00 Uhr | Brautfahrt ins Ungewisse – Lebenswege württembergischer Herzoginnen Ein Renaissance-Abend mit der Autorin Gudrun Maria Krickl In ihrem kürzlich erschienenen Buch Brautfahrt ins Ungewisse hat G. M. Krickl die spannenden Lebensgeschichten von sechs württembergischen Herzoginnen aufgegriffen und mitreißend dargestellt. Jede Einzelne hat Unglaubliches erlebt. Die zahlreichen, sehr unterschiedlichen Erfahrungen dieser Frauen erinnern an den Stoff, aus dem historische Romane geschrieben werden. Und so erzählt die Autorin von Prunk und glanzvollem Hofleben, von Zuneigung und Hass in den arrangierten Ehen, vom Leben der Frauen am württembergischen Hof. Gudrun Maria Krickl und ihr Mann Michael führen durch einen Abend, der das beschwingte und glänzende Zeitalter der Renaissance in Württemberg wieder aufleben lässt. Kostenbeitrag 4 € |
| Montag, 4. November 2013, 19.00 Uhr | Neue Forschungen zu frühkeltischen Fürstensitzen (Dr. Jörg Biel) Fürstensitze der frühen Kelten des 6. und 5. JHs v. Chr. stehen derzeit im Mittelpunkt der archäologischen Forschung. Im Rahmen eines Programms der Deutschen Forschungsgesellschaft wurden Ausgrabungen und Untersuchungen an der Heuneburg, dem Hohenasperg, dem Glauberg in Hessen und dem Mont Lassois in Burgund durchgeführt. Die Ergebnisse lassen die frühen Kelten in neuem Licht erscheinen. Frühe stadtähnliche Anlagen mit weitreichendem Handel vor allem nach Oberitalien und in den Mittelmeerraum sind eingebunden in eine reiche Fundlandschaft. Ihre wirtschaftlichen Grundlagen werden durch Spezialuntersuchungen wie Botanik oder Osteologie deutlich. Dr. Jörg Biel ist wesentlich an diesen Untersuchungen beteiligt. Die Erforschung der frühen Kelten, hat er durch seine langjährige Tätigkeit beim Landesdenkmalamt Baden-Württemberg verfolgt und in zahlreichen Veröffentlichungen publiziert. Kostenbeitrag 4 € |
Forum zur Stadtentwicklung |
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| Donnerstag, 17. Oktober 2013, 19.00 Uhr (Kreuzkirche Nürtingen) | Wege zur nachhaltigen Stadt (Grußwort: Andreas Erwerle, Stadt Nürtingen | Moderation: Jörg Weinbrenner | Vortrag und Podiumsdiskussion: Prof. Dr. Franz Pesch), in Kooperation mit der Architektenkammer und dem Bund Deutscher Architekten BDA Mitte des 21. Jhds. werden zwei Drittel der Menschheit in Städten leben. Der Siegeszug ist jedoch mit gravierenden Nebenwirkungen verbunden. Denn die Städte verursachen bereits heute den größten Teil der Umweltprobleme. So sind sie gobal wie lokal die Siedlungsgebiete, in denen der Kampf um eine lebenswerte Zukunft geführt werden muss. Wie kann es gelingen, die durch Klimawandel und Ressourcenmangel bedrohte Zukunft zu meistern? Welche Rolle fällt den Klein- und Mittelstädten zu? Welche Herausforderungen erwarten Städtebau und Architektur? Wird die nachhaltige Stadt auch lebenswert sein können? |
Fahrten und Exkursionen |
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| Samstag, 13. April 2013, 14.00 Uhr | Kapelle im Hirnholz in Unterboihingen und Jakobskirche in Bodelshofen! (Werner Scholder) Abfahrt 14.00 Uhr Hallenbad Nürtingen Rückkehr gegen 18.00 Uhr Anmeldung: Tel. 07025 / 8705 498 Kostenbeitrag: € 15,00 Die heutige Friedhofskapelle «zu unserer lieben Frau im Hirnholz» wurde um 1100 erbaut und war bis Ende des 15. JHs die einzige Pfarrkirche in Unterboihingen. Bei der Renovierung 1971 /72 wurden kunstgeschichtlich bedeutende Wandmalereien entdeckt. Nach der Führung durch die Kapelle fahren wir zur Jakobskirche nach Bodelshofen. Ihre Anfänge gehen auf das 12. Jhd. zurück. Sie war über das ganze Mittelalter Sammelstelle für Pilger auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Herr und Frau Schimpf, die Kantoren aus Wendlingen, werden uns führen. Danach erwartet uns eine kurze Orgelführung. |
| Samstag, 20. April 2013, 8.00 bis 18.00 Uhr | Melanchthon-Haus Bretten – Faust-Museum Knittlingen (Ernst Grünzner) Abfahrt 8.00 Uhr Hallenbad Nürtingen Rückkehr gegen 18.00 Uhr Anmeldung: Tel. 07022 / 32395 Kostenbeitrag: € 25,00 Das Melanchthon-Haus in Bretten nennt man auch «Stätte des europäischen Humanismus». In eindrucksvoller Weise zeigt es das Leben und Wirken des in Bretten geborenen Reformators Philipp Melanchthon. Er war neben Martin Luther die treibende Kraft der deutschen und europäischen kirchenpolitischen Reformation und wurde auch «Lehrer Deutschlands» genannt. Nach einer Mittagspause fahren wir nach Knittlingen ins Faust-Museum. Wer war Doktor Faust? Legende, Wirklichkeit? Eine kundige Führung bringt uns der Wahrheit näher. |
| Samstag, 4. Mai 2013 | Mineralbrunnen in Bad Cannstatt (Ernst Grünzner und Dieter Metzger) Treffpunkt: 12.45 Uhr Eingangshalle Bahnhof Nürtingen. (Kostenbeitrag 8 €) Bitte anmelden unter Tel. 07022/37876 Aus den Quellen Bad Cannstatts und Bergs sprudeln täglich 22 Mio. Liter Sauerwasser. Das ist die zweitgrößte Schüttung in Europa. Nur in Budapest fördern die Quellen mehr Mineralwasser aus dem Boden. In Bad Cannstatt gibt es 19 Quellen, von denen einige aus öffentlichen Brunnen plätschern. Unser Rundgang führt uns in die Cannstatter Altstadt, durch die Anlagen zum Kursaal und in den Kurpark. |
| Samstag, 22. Juni 2013 | Bodenseewasserversorgung Sipplingen (Werner Scholder) Abfahrt 7.30 Uhr Hallenbad Nürtingen Rückkehr gegen 19.00 Uhr Anmeldung: Tel. 07025 / 8705498 Nummer des Personalausweises erforderlich Kostenbeitrag: € 30 Vormittags Besichtigung der Wallfahrtskirche Birnau. Herrlicher Blick über den Bodensee zu den Schweizer Alpen. Mittagessen im Höhengasthaus Haldenhof. Danach Führung durch die Anlagen der Bodenseewasserversorgung (auch wir Nürtinger werden mit Wasser dieser Einrichtung versorgt !). Vor der Heimfahrt kurze Kaffeepause. |
| Samstag, 14. September 2013 | Schloss Lautlingen, das ehemalige Sommerschloss der Familie Stauffenberg Römermuseum Hechingen-Stein (Ernst Grünzner) Abfahrt 8.00 Uhr Hallenbad Nürtingen Rückkehr gegen 18.00 Uhr Anmeldung: Tel. 07022 / 32395 Kostenbeitrag: € 25 Das Schloss Lautlingen wurde denkwürdig durch das Schicksal der Familie des Grafen Alfred von Stauffenberg. Seine drei Söhne Berthold, Alexander und Claus verbrachten hier nicht nur weite Strecken ihrer Kindheit und Jugend sondern wohnten in Lautlingen bis zu ihrem Tod. Durch das Schloss führt uns Frau Epple-Jehle. Sie ist die Enkelin des Sammlers Jehle, dessen außergewöhnliche Musikaliensammlung - ein echtes Kleinod – dort ausgestellt ist. Anschließend fahren wir nach Hechingen. Dort besteht die Möglichkeit zu einer Mittagspause. Das Römische Freilichtmuseum in Hechingen-Stein ist eine der wichtigsten Fundstellen aus der Römerzeit in Süddeutschland. 1973 wurden die Reste einer römischen villa rustica entdeckt, ausgegraben und teilweise wieder aufgebaut. Ein Rundgang mit Führung wird uns mit römischem Leben vertraut machen. |
| Freitag, 11. Oktober 2013 | Pumpspeicherkraftwerk Glems (Werner Scholder) Abfahrt 14.00 Uhr am Hallenbad Nürtingen. Rückkehr gegen 18.30 Uhr. Kostenbeitrag 15 € Anmeldung unter Tel. 07025 / 8 705 498 Das Pumpspeicherkraftwerk Glems liegt am Albrand. Zwischen dem künstlich angelegten Hochspeicher bei St. Johann und dem Maschinenhaus liegt eine Fallhöhe von fast 300 m. Pumpspeicherkraftwerke nehmen bei der Strombereitstellung einen wichtigen Platz ein. Sie können kurzfristig ins Netz gehen und somit Bedarfsspitzen schnell ausgleichen und wichtige Regelaufgaben übernehmen. Das Kraftwerk wurde 1964 von den Technischen Werken Stuttgart in Betrieb genommen und gehört heute zum Kraftwerkspark der EnBW Kraftwerke AG. Vor der Rückfahrt sind wir zu einer Kaffeepause im Stauseehotel angemeldet. |
Ausstellungen |
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| Dienstag, 30. April – Donnerstag, 30. Juni 2013 | Unbeachtete Schätze - Kleindenkmale als Zeugen unserer Alltagskultur (Nürtingen, Stadtmuseum, Wörthstraße) Was ist von den Kulturzeugen in Nürtingen und seinen Teilorten noch vorhanden? Was können Kleindenmale erzählen und welche Geschichten ranken sich um Sie? |
Otto Zondler Gedenkstätte |
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| Führungen von März bis Oktober, am 2. Sonntag von 15.00-17.00 Uhr | Nürtingen Blockturm, Turmstraße Seit 2011 erinnert die Gedenkstätte an den 2001 verstorbenen Nürtinger Maler und Kunsterzieher Otto Zondler, die mit Hilfe eines Vermächtnisses seines Sohnes von unserer Ortsgruppe eingerichtet wurde. Die Ausstellung zeigt Ausschnitte aus seinen drei bevorzugten künstlerischen Genres, den beliebten Stadtansichten, die ihn zum Chronisten Altnürtingens werden ließen ebenso wie seine charakteristischen Porträts und die humorvollen Skizzen aus dem Alltagsleben. Außerdem vermittelt die Dokumentation einen Einblick in sein schulisches Wirken. Ehemalige Schüler werden ihre früheren Lehrer auf Zeichnungen sowie auf alten Fotos wiederentdecken, und so mancher Besucher auch sich selbst. |
Führungen |
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| Samstag, 13. April 2013, 13:30 Uhr | Die Niederadelsburgen im Tiefenbachtal (Burgen Tiefenbach, Bol und Mansberg ) (Albrecht Stark) Treffpunkt: Käppele, Parkplatz Bismarcklinde, Anfahrt über Dettingen/Teck. Feste Schuhe erforderlich |
| Sonntag, 21. April 2013, 15.00 Uhr | Die römische Villa Rustica in den "Seelen" (Erwin Beck und Dieter Metzger) Treffpunkt Römervilla Oberensingen, Wendeplatte Friedrich-Glück-Straße (Kostenbeitrag), Veranstaltung der Stadt Nürtingen Die Reste der römischen villa rustica stammen aus dem 2. / 3. JH n. Chr. Sie wurde 1988 bei der Erschließung des Baugebiets entdeckt, vom Landesdenkmalamt untersucht und von der Stadt Nürtingen als öffentliche Freilichtanlage restauriert. |
| Mittwoch, 19. Juni 2013, 16.00 Uhr | Architektonischer Spaziergang durch Nürtingen (Michael Paak, Stadt Nürtingen) Der Stadtspaziergang führt zu aktuellen und anstehenden Projekten in der Altstadt. Es wird auch auf besonders erhaltenswerte und sensible Stellen hingewiesen. Abschließend besteht die Möglichkeit, sich in gemeinsamer Runde auszutauschen. |
| Mittwoch, Donnerstag , 7./8. August 2013, 9.30-11.30 Uhr | Stadtführung für Kinder (Rosemarie Dinkelaker) Treffpunkt: Mittwoch am Stadtmuseum - Donnerstag am Hallenbad (Im Rahmen des Kinderferienprogramms der Stadt Nürtingen) |
| Sonntag, 13. Oktober 2013, 15.00 Uhr | Die römische Villa Rustica in den "Seelen" (Erwin Beck und Dieter Metzger) Treffpunkt Römervilla Oberensingen, Wendeplatte Friedrich-Glück-Straße (Kostenbeitrag), Veranstaltung der Stadt Nürtingen Die Reste der römischen villa rustica stammen aus dem 2. / 3. JH n. Chr. Sie wurde 1988 bei der Erschließung des Baugebiets entdeckt, vom Landesdenkmalamt untersucht und von der Stadt Nürtingen als öffentliche Freilichtanlage restauriert. |
Literarische Angebote |
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| Mittwoch, 20. März 2013, 20.00 Uhr | Heimkunft - Ein Hölderlin-Abend
(Lesung mit Bernhard Hurm und Uwe Zellmer) In Kooperation mit Hölderlin-Gymnasium und Hölderlin Nürtingen e.V. Friedrich Hölderlin – 243. Geburtstag am 20. März 2013 Kreuzkirche, Nürtingen - Eintritt: € 16,00 r /> Kartenvorverkauf: Nürtinger Zeitung, Stadtbüro Am Obertor 15 | Tel. 07022 / 94 64 150 Von Hauptwyl ist der Dichter H. unterwegs nach Hause und schreibt vielleicht eine seiner schönsten Liebeserklärungen an die Heimat, an die Landschaft, ans schwäbische Meer, an die Menschen seiner Nähe daheim, O ihr Liebsten, O Stimme der Stadt, der Mutter! Peter Härtling, als Flüchtlingskind in Nürtingen aufgewachsen, schrieb den Hölderlinroman. Niemand hat Mythos und Banalität des Lebens von Hölderlin so 'buchstabengenau' erzählt. Kein deutscher Schauspieler hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten Hölderlin so einfühlsam, eindringlich, schwäbisch herbzart verkörpert wie Bernhard Hurm vom Theater Lindenhof in Melchingen. Uwe Zellmer begleitet H., den Erzähler und H. in der Rolle des Hölderlin mit Briefen von und an Hölderlin. Versäumen Sie nicht diese Begegnung mit «Europas größtem Schwaben». Dieser Abend ist eine literarische Rarität. |
| Sonntag, 28. April 2013, 14.00 - 15.30 Uhr | Auf Mörikes Spuren In Kooperation mit der Mörikeschule und dem Hölderlin Nürtingen e.V. Literarischer Spaziergang für Große und Kleine mit der Klasse 4, Mörike-Schule Start und Ziel: Mörikeschule, Nürtingen Mörike hat Nürtingen gut gekannt. Als Kind besuchte er Verwandte, später lebte er hier in drei Wohnungen. Nach Abschluss seines theologischen Studiums, besuchte er von 1826 bis 1832 immer wieder seine verwitwete Mutter und seine Geschwister in der Kirchstraße 17, während er seine zahlreichen Vikariatsstellen in der Umgebung wahrnahm oder sich zeitweise von dieser Fron beurlauben ließ. Es ist zum Teil auch die Zeit seiner Verlobung mit Luise Rau und ein sehr produktiver Abschnitt seines Schaffens. Im Alter wohnte er dann kurze Zeit in der Neckarsteige 36 und in der Marktstraße 6. Es gibt in Nürtingen viele literarische Bezüge zu Eduard Mörike. |
| Samstag, 6. Juli 2013, 13.00 – ca. 17.00 Uhr | In Hölderlins Landschaft In Kooperation mit Hölderlin-Nürtingen e.V., Schwäbischem Albverein und Volkshochschule Nürtingen Wanderung auf dem Hölderlinweg rund um Nürtingen Start und Ziel: Pfarrhaus Oberensingen Gebühr: € 4,00 Vom Pfarrhaus in Oberensingen wandern wir zum Bauernwald, über die Aich zum Winkel von Hardt, durch Hardt zur Teufelsbrücke und auf der Alten Steige zur Oberensinger Höhe. Von dort nach Oberensingen an den ehem. Sandsteinbrüchen vorbei zum Ausgangspunkt. Neben den geologischen Grundlagen, der menschlichen Nutzung der Landschaft und den literarischen und historischen Spuren auf dem Weg ist die Fauna und Flora des Bauernwalds und seine Nutzung das Thema in diesem Jahr. Dazu erzählt uns Revierförster Richard Höhn über die historische und künftige Waldnutzung. |
| Freitag, 19. Juli 2013, 8.30 – ca. 15.00 Uhr | Auf Besuch bei Mörike in Ochsenwang In Kooperation mit Mörikeschule und Hölderlin Nürtingen e.V. Ein Ausflug auf die Schwäbische Alb Start und Ziel: Bushaltestelle Mörikeschule Nürtingen Gebühr: € 10,00 Mit der Klasse 4a machen wir einen Ausflug nach Ochsenwang. Wir besuchen die Kirche und das Pfarrhaus, in denen Eduard Mörike von Januar 1832 bis Oktober 1833 als Pfarrverweser lebte. Hier hat er auf vielen Spaziergängen die Alb für sich entdeckt. Während dieser Zeit ist auch sein erstes Buch, der Roman Maler Nolten, erschienen. Eine Wanderung auf Mörikes Spuren in der Umgebung, ein paar Geschichten und Gedichte von ihm, so wollen wir gemeinsam die Landschaft erkunden. Verpflegung bitte mitbringen. Natürlich sind auch die etwas älteren Mörikefreunde herzlich willkommen. |
Hinweise auf heimatgeschichtliche Veranstaltungen |
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| Samstag, 29. Juni 2013 | Essen ist Heimat | Spezialitäten im Biosphärengebiet und Geopark Schwäbische Alb Veranstaltung des Hauptvereins SHB e.V. Führung: Prof. Dr. Roman Lenz Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart, Karlsplatz Zustieg: 8.45 Uhr Reutlingen, Alter Busbahnhof Kosten: € 79,00 Mittagessen mit regionalen Spezialitäten nach eigener Wahl (nicht im Preis), Busfahrt, fachlich qualifizierte Reiseleitung, alle Führungen und kulinarische Kostproben (Wert: € 20,00). Nähere Informationen und Anmeldung: schriftlich an den Schwäbischen Heimatbund, Weberstraße 2, 70182 Stuttgart oder Frau Tesmer, Tel.: 0711 / 23 94 211 oder E-Mail: reisen@schwaebischer-heimatbund.de |
| Samstag, 15. Juni 2013 | Mitgliederversammlung des SHB e.V. im Naturschutzzentrum WIlhelmsdorf (Kreis Ravensburg) Nähere Informationen und Anmeldung beim Schwäbischen Heimatbund, Weberstraße 2, 70182 Stuttgart Tel.: 0711 / 23942-0 oder E-Mail: info@schwaebischer-heimatbund.de |
| Samstag, 20. Juli 2013 | Aktion Irrenberg - Landschaftspflege auf den Grundstücken des
Schwäbischen Heimatbunds bei Balingen (Anmeldung 07022/37876) |
| Sonntag, 22. September 2013, 11.00 – 17.00 Uhr | 8. Archemarkt «Essen, was man retten will» Freilichtmuseum Beuren Alblinsen, Filderkraut, Schwarzer Brei und andere regionale Spezialitäten Museumseintritt |
| Donnerstag, 26. September 2013, 18.00 Uhr | Heimatpreis – Prämierung von Schülerarbeiten Eine gemeinsame Aktion von Schwäbischem Heimatbund e.V. und Hölderlin-Nürtingen e.V. Den Preis stiften die Stadtwerke Nürtingen GmbH Kreissparkasse, Fritz-Ruoff-Saal - Eintritt frei Die naturgegebenen und kulturellen Grundlagen unserer Region zu erhalten und zu stärken, setzt voraus, dass wir diese auch erkennen. Die Aufgaben der Gegenwart und die Gestaltung der Zukunft aktiv anzugehen und so einen sachgerechten und zeitgemäßen Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Gesellschaft und der Umwelt vor Ort zu leisten, dazu braucht es Wissen und Sachkenntnis, die in ihrem lokalen Bezug verknüpft sind mit demWissen der Welt. Themenstellungen, die sich mit einem modernen, jugendlichen und zukunftsweisenden Heimatverständnis auseinandersetzen und einen Bezug zu Nürtingen haben, sind dabei besonders erwünscht. |
Tag des offenen Denkmals |
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| Sonntag, 8. September 2013 | Programmpunkte werden kurzfristig bekannnt gegeben. |
| Für die Reisen und Exkursionen der Orts-, Stadt- und Regionalgruppen
gelten die Reisebedingungen des Schwäbischen
Heimatbundes. Weitere Informationen über unsere vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen erhalten Sie gerne direkt bei der Ortsgruppe. |
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| Spenden bitte auf das Girokonto 560 514 36 bei der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen (BLZ 611 500 20) oder auf das Konto 156 360 004 bei der Volksbank Kirchheim-Nürtingen (BLZ 612 901 20) | |
| Vorsitzender | weitere Vorstände | Schatzmeister |
|---|---|---|
| Prof. Dr. Uwe Beck Schellingstraße 35 72622 Nürtingen Tel. (07022) 35687 | Horst Ansel Dieter Metzger Prof. Dr. Roman Lenz | Ernst Grünzner |
