Ausstellungs- und Museumsreisen Herbst und Winter 2017/2018

. . . . . .

Ausstellungs- und Museumsreisen Herbst und Winter 2017/2018

drei Bilder: Porträtmalerei eines jungen Mannes, goldener Lanzenaufsatz, Holzbrücke

Auch nachdem das SHB-Reiseprogramm gedruckt ist, ergeben sich immer noch reizvolle Themen und Ziele. Dazu gehören vor allem Ausstellungen in Kunsthallen, Sammlungen und Museen. Daher ergänzen wir unser Reiseprogramm durch einige Sonderfahrten. Bitte lassen Sie sich in der Geschäftsstelle in den Verteiler aufnehmen.

Den hier genannten Reisen werden die im Rahmen der Anmeldung/Buchung zu vereinbarenden sowie im Internet abgedruckten Reisebedingungen des Schwäbischen Heimatbunds e. V. laut dessen Reiseprogrammbroschüre "Kultur- und Studienreisen 2017" zugrunde gelegt. Beachten Sie hierzu auch die Allgemeinen Hinweise und für Reise 817 die Hinweise zum Taxiservice. Bitte nehmen Sie für Ihre Anmeldung Kontakt mit der SHB-Geschäftsstelle auf oder verwenden Sie für Ihre Anmeldung nur die in der Broschüre eingehefteten Anmeldekarten. Falls Ihnen diese Broschüre nicht vorliegt, können Sie sie unter Tel. 0711-23942-11 anfordern.

Nachfolgend finden sie entsprechend unseren gesetzlichen Pflichten als Reiseveranstalter wichtige Informationen zu den hier genannten Reisen. Die angegebenen Zahlungskonditionen sind nur verbindlich, wenn unsere Reisebedingungen mit Ihnen nach den gesetzlichen Bestimmungen verbindlich vereinbart wurden, und bei den Reisen 811, 813, 814, 816, 817 und 819 nur nach Übergabe eines Sicherungsscheins. Diese Reisebedingungen enthalten weitergehende Regelungen, insbesondere auch zum Rücktritt und den Stornobedingungen

Zahlungskonditionen:
Mehrtägige Reisen: Anzahlung nach Erhalt der Reisebestätigung 10%, Restzahlung bis drei Wochen vor Reisebeginn. Tagesfahrten: Gesamtzahlung bis 1 Woche vor Reisebeginn.

Mindestteilnehmerzahl:
Mehrtägige Reisen: 20 Personen. Die eventuelle Absage muss Ihnen spätestens drei Wochen vor Reisebeginn zugegangen sein. Tages- und Halbtagesfahrten: 18 Personen. Die eventuelle Absage muss Ihnen spätestens eine Woche vor Reisebeginn zugegangen sein.

Versicherung:
Soweit im Reisepreis keine entsprechenden Versicherungen beinhaltet sind, empfehlen wir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rück-führungskosten bei Unfall oder Krankheit.

Die im gedruckten Programm Ausstellungs-, Museums- und Adventsreisen Herbst und Winter 2017/2018 genannten Angebote entsprechen dem Stand bei Drucklegung. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass bis zur Übermittlung Ihres Buchungswunsches aus sachlichen Gründen Änderungen von Preisen und Leistungen möglich sind, die wir uns deshalb ausdrücklich vorbehalten müssen. Über diese werden wir Sie selbstverständlich vor Vertragsschluss unterrichten.

Reiseveranstalter: Schwäbischer Heimatbund e. V., vertreten durch den Vorsitzenden: Josef Kreuzberger, Vereinsregister AG Stuttgart, Nr. 2326, Weberstraße 2 – 70182 Stuttgart

Wir beraten Sie gerne:
Tel. 0711-239 42 11 • Fax: 0711-239 42 44
reisen@-Zeichenschwaebischer-heimatbund.de

820. "Der Meister von Messkirch. Katholische Pracht in der Reformationszeit" und der Mömpelgarder Altar des Heinrich Füllmaurer

(Staatsgalerie Stuttgart und Stiftskirche Herrenberg)

LEIDER AUSGEBUCHT

Reiseleitung: Prof. Wolfgang Urban M.A.
Donnerstag, 1. Februar 2018 (Tagesfahrt)
Abfahrt: 9.00 Uhr Stuttgart, Karlsplatz
Zustieg: 9.45 Uhr Herrenberg, Stiftskirche (nur hinwärts)
Preis (inkl. Busfahrt, Führungen, Eintrittsgelder): € 64,- pro Person

Die Sonderausstellung zum Meister von Messkirch in der Staatsgalerie Stuttgart und die Präsen-tation der modernen Nachbildung des Mömpelgarder Flügelaltars in Herrenberg bringen das Œuvre zweier Künstler in Verbindung, zwischen denen schon in der Vergangenheit Verbindungen gesehen wurden. Der Meister von Messkirch wurde in der Ära nach Dürer als der beste Kolorist seiner Zeit, als ein Meister der Farbe gerühmt. Der Höhepunkt seines Schaffens, in dem noch einmal die Bildwelt vor der Reformation ihre Renaissance erlebte, lag in der Zeit zwischen 1530 und 1545 im Dienst von Klöstern wie Heiligkreuztal und des schwäbischen Adels, vornehmlich der Grafen von Zimmern.

Heinrich Füllmaurers (um 1506-1546) künstlerisches Schaffen wurde immer wieder in der Nachbarschaft zum Meister von Messkirch gesehen. Der Herrenberger Maler schuf um 1540 im Mömpelgarder Altar, der sich heute im Kunsthistorischen Museum Wien befindet, den themen-reichsten Flügelaltar der Kunstgeschichte.

Die Fahrt verbindet die beiden Ausstellungsereignisse in Herrenberg und Stuttgart. Die Aufmerk-samkeit des Vormittags gehört der am Werkstattsort seines Urhebers aufgestellten Nachbildung des Mömpelgarder Altars, die des Nachmittags den Werken des Meisters von Messkirch in der Staatsgalerie Stuttgart.

821. Stuttgarts verborgene Kunstschätze: Württembergica aus dem Depot der Staatsgalerie, das Baumeister-Archiv im Kunstmuseum und das Hölzel-Haus in Degerloch

Reiseleitung: Dr. Christofer Conrad (Staatsgalerie) und Mitarbeiter/innen der Museen
Mittwoch, 14. Februar 2018 (Tagesfahrt)
Abfahrt: 9.00 Uhr Stuttgart, Karlsplatz
Treffpunkt: 10.00 Uhr Stuttgart, Staatsgalerie / Ende gegen 17.00 Uhr am Schlossplatz
Preis (inkl. Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Führungen, Eintrittsgelder): € 39,- pro Person

In Stuttgarter Galerien und Archiven ruhen Kleinodien, von denen nur ein vergleichsweise geringer Teil hoffen darf, jemals wieder ans Licht der Öffentlichkeit zu treten. Und doch besitzen sie für uns immensen Wert, sind sie doch das materialisierte Gedächtnis unserer Kultur. Dies zeigen gleich zu Beginn unserer Tour einzigartige Einblicke in die Sammlung württembergischer Malerei der Staatsgalerie Stuttgart, des Olymps württembergischer Kunstsammlungen.

Seit 2005 ist das Archiv Baumeister im Kunstmuseum untergebracht, das den gesamten Nachlass des Stuttgarter Künstlers Willi Baumeister (1889-1955) beherbergt. Darunter befinden sich Zeichnungen, Druckgrafiken, Bühnenbildentwürfe, Manuskripte, Tagebücher und angewandte, im Auftrag entstandene Arbeiten. Die Führung macht deutlich, welche Schätze das Archiv bereithält und welche Entdeckungen hier noch zu machen sind.

In einer ca. einstündigen Führung durch das ehemalige Wohn- und Atelierhaus des Malers Adolf Hölzel in Degerloch bekommen Sie einen umfassenden Einblick in dessen Werk und erfahren Interessantes über das künstlerische Leben in Degerloch zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Schwerpunkt liegt auf den Pastell- und Papierarbeiten Adolf Hölzels. Ein exklusiver Einblick in das Archiv rundet die Führung ab.

822. "Die Etrusker - Weltkultur im antiken Italien"

(Badisches Landesmuseum Karlsruhe)

Reiseleitung: Prof. Dr. Sabine Poeschel
Samstag, 17. Februar 2018 (Halbtagesfahrt)
Abfahrt: 12.30 Uhr Stuttgart, Karlsplatz
Preis (inkl. Busfahrt, Führungen, Eintrittsgelder): € 62,- pro Person

Die rätselhafte Hochkultur der Etrusker beschäftigt bis heute die Forschung. Ungeklärt ist die Herkunft des Volkes, das kaum schriftliche Zeugnisse hinterließ, doch eine Fülle von Kunstwerken, Architekturen und Grabbeigaben. Die Etrusker hatten keine indogermanische Sprache, sie waren fremd und einzigartig, nahmen die Errungenschaften der griechischen Kultur auf und etablierten sie in ihren Städten auf dem Gebiet der heutigen Toskana und im Latium. Typisch etruskisch ist die Vasenmalerei, bunter und lebhafter als die griechische Kunst. Prachtvoller Goldschmuck und Statuetten als Grabbeigaben sind überliefert, die Meisterhaftigkeit des Bronzegusses bewundernswert. Von den Griechen übernahmen sie die Menschengestalt für ihre Götter und vermittelten diese an die Römer, wie auch ihre Techniken des befestigten Straßenbaus und der Wölbung.

Die große Etrusker-Ausstellung im Badischen Landesmuseum Karlsruhe ist die erste deutsche Schau seit Jahrzehnten. Im Unterschied zur Münchner Ausstellung, die eigene Bestände zeigte, sollen rund 400 hochkarätige, teils noch nie in Deutschland gezeigte Exponate zu sehen sein, darunter eine lebensgroße Bronzestatue des Etruskers Avle Metele aus dem 2. bis 1. Jahrhundert vor Christus.

823. "Verborgene Schätze aus Wien."

Die Kunstsammlungen der Akademie der bildenden Künste Wien zu Gast in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall

Reiseleitung: Stefanie Alber M.A.
Samstag, 3. März 2018 (Halbtagesfahrt)
Abfahrt: 12.00 Uhr Stuttgart, Karlsplatz
Zustieg: 12.45 Uhr "Parken und Mitnehmen" an der Autobahnausfahrt Heilbronn-Untergruppenbach
Preis (inkl. Busfahrt, Führungen, Eintrittsgelder): € 65,- pro Person

Die Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien und die 1692 als eine der ältesten Kunstschulen in Europa gegründete Wiener Akademie sind untrennbar miteinander verbunden. Formten zunächst die jährlich prämierten Preisstücke und Aufnahmewerke der Akademiemitglieder den Grundstock der Sammlung, so schlägt die eigentliche Geburtsstunde der Gemäldegalerie 1822, als der Diplomat Graf Lamberg-Sprinzenstein ihr seine bedeutende Sammlung überlässt. Zu den Schwerpunkten der über 700 Werke umfassenden Stiftung gehören altniederländische Malerei, bürgerliche Malerei des holländischen 17. Jahrhunderts mit Werken von Rembrandt, Jacob van Ruisdael oder Pieter de Hooch, aber auch erstklassige Werke italienischer Malerei von Tiepolo oder Guardi. Ihr plastisches Äquivalent ist eine Sammlung von Gipsabgüssen bedeutender Skulpturen.

Zu Gast bei Würth sind nun Meisterwerke aus dem Bestand der Akademie u. a. von Dürer, Botticelli, Rembrandt, Rubens, Klimt, Amerling und Hundertwasser. Neben Objekten der Gipsabgusssammlung und einem spannenden Querschnitt durch die reiche Zeichnungssammlung von Dürer bis Hrdlicka werden auch Photographien aus den Pioniertagen dieses Mediums zu bewundern sein. Die Sammlung Würth selbst beherbergt etliche Exponate von bedeutenden Absolventen oder Unterrichtenden der Wiener Akademie. In der Ausstellung können sie in Dialog mit den historischen Beständen der Wiener Sammlung treten.