Ausstellungs- und Museumsfahrten 2010

Auch nachdem das SHB-Reiseprogramm gedruckt ist, ergeben sich immer noch reizvolle Themen und Ziele. Dazu gehören vor allem Ausstellungen in Kunsthallen, Sammlungen und Museen. Daher ergänzen wir unser Reiseprogramm durch einige Sonderfahrten. SHB-Mitglieder und interessierte Gäste erhalten die Zusatz-Programme zugesandt, sofern sie sich auf der Geschäftsstelle in eine Versanddatei haben aufnehmen lassen.
Für diese Reisen gelten die im Katalog "Kultur- und Studienreisen" sowie im Internet abgedruckten Reisebedingungen. Beachten Sie hierzu auch die Allgemeinen Hinweise. Bitte nehmen Sie für Ihre Anmeldung Kontakt mit der SHB-Geschäftsstelle auf oder verwenden die im Reisekatalog eingehefteten Anmeldekarten.
Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl behalten wir uns vor, bei Führungen, Halbtages- und Tagesreisen bis spätestens eine Woche vor Reisebeginn, bei mehrtägigen Reisen bis spätestens drei Wochen vor Reisebeginn, nach Maßgabe der Rücktrittsregelung in den Reisebedingungen vom Reisevertrag zurückzutreten. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt bei Tagesreisen 18 Personen, bei mehrtägigen Reisen 20 Personen.
Bezahlung:
Mehrtägige Reisen (soweit der Sicherungsschein vorliegt): Nach Zugang der Reisebestätigung 10% des Reisepreises; Restbetrag drei Wochen vor Reisebeginn.
Führungen, Halbtages- und Tagesfahrten: 1 Woche vor Reisebeginn.
Die hier genannten Angebote entsprechen dem Stand bei Drucklegung. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass bis zur Übermittlung Ihres Buchungswunsches aus sachlichen Gründen Änderungen von Preisen und Leistungen möglich sind, die wir uns deshalb ausdrücklich vorbehalten müssen. Über diese werden wir Sie selbstverständlich vor Vertragsschluss unterrichten.
Für alle Ausstellungsfahrten ist eine Anmeldung erforderlich!
Schwäbischer Heimatbund e.V.
Tel: 0711-239 42 11 • Fax: 0711-239 42 44
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schwaebischer-heimatbund.de
Herbst/Winter 2010/11
"Gustav Klimt - Beethovenfries: Sehnsucht, Glück und Liebe" (Stadthalle Balingen) und Jugendstil in Hohenzollern um 1900
Führung: Dr. Raimund Waibel
Freitag, 17. September 2010 (Tagesfahrt)
Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart
Zustieg: 8.50 Uhr Tübingen, Busbahnhof (nur Hinfahrt; auf der Rückfahrt Ausstieg in Reutlingen möglich)
Preis (inkl. Busfahrt, Führungen und Eintrittsgelder): € 75,- pro Person
Kenner und Liebhaber des Jugendstils drängt es heuer nach Balingen. Die jährliche große Kunstausstellung in der dortigen Stadthalle wartet mit einem singulären, außerordentlichen Kunstwerk aus der Zeit um 1900 auf: Gustav Klimts legendärem Beethoven-Fries aus dem Jahr 1902. Der Fries ist eine 35 Meter lange und 2,15 Meter hohe Bildfolge aus Farbe, Blattgold, Halbedelsteinen, Perlmutt, konterkariert mit damals ganz ungewohnten Applikationen prosaischer Gegenstände wie Polsternägeln und Spiegelscherben.
Klimt war ein Maler der Frauen. Schwebende lineare Frauenfiguren als Verkörperung der Sehnsüchte führen den Betrachter als Genien durch die farbenprächtige, lange Wandabfolge, an deren Ende die Szene Diesen Kuß der ganzen Welt steht, ein Zitat aus Schillers Ode an die Freude. Der Beethoven-Fries nimmt eine Schlüsselstellung in der Wiener Moderne und dem Jugendstil der kaiserlichen Hauptstadt ein. Der Schmelztiegel Wien ist erstaunlicherweise erst in den 1980er Jahren kulturhistorisch gewürdigt worden. 1985 wurde auch die Restaurierung und Installation des Frieses abgeschlossen. Dabei entstand auch eine reisefähige, bis ins Detail originalgetreue Kopie, die nun erstmalig in Deutschland zu sehen ist.
Nachmittags führt uns die Reise zu herausragenden Zielen im Umfeld des Jugendstils in Hohenzollern: zu faszinierenden Malereien des Beuroner Stils (altägyptische Mauruskapelle, byzantinistische Gnadenkapelle, Klosterhof) in Beuron selbst und zur Jugendstilkirche von Heudorf.
"Burg und Herrschaft" (Deutsches Historisches Museum Berlin) und "Mythos Burg" (Germanisches Nationalmuseum Nürnberg)
Führung: Prof. Dr. Franz Quarthal
Donnerstag, 7. Oktober bis Sonntag, 10. Oktober 2010 (4 Reisetage)
Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart
Zustieg: 8.45 Uhr "Parken und Mitnehmen", Heilbronn-Untergruppenbach
Preis (inkl. Busfahrt, 3 Übernachtungen mit Halbpension, Führungen, Eintritte, Reiserücktritts-Versicherung):
€ 570,- pro Person im Doppelzimmer / € 630,- pro Person im Einzelzimmer
Zwei renommierte Ausstellungsorte, das Historische Museum in Berlin und das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg, machen gemeinsam ein spannendes historisches Thema lebendig: die über 1000-jährige Geschichte der Burg zwischen Adelswohnsitz, Herrschaftssymbol und Ausflugsziel. Die große Doppelausstellung widmet sich den Ursprüngen und der Entwicklung der Burg, den facettenreichen tatsächlichen Lebensbedingungen ihrer Bewohner, der adligen Lebenskultur und dem Niedergang des Burgenwesens am Ende des Mittelalters sowie, ganz besonders spannend, den Bildern, die man sich immer wieder von ihr gemacht hat und die sie letztlich zum Mythos werden ließen.
Die Berliner Ausstellung zeigt anhand vieler Modelle die Entwicklung der europäischen Burg als Bauwerk, vom spätantiken Burgus bis zum spätmittelalterlichen Fürstensitz, und das repräsentative Leben ihrer Eigentümer. Wertvolle Exponate aus vielen europäischen Sammlungen machen das Museum zu einer einzigartigen Schatzkammer, die die europäische internationale Kultur der adligen Burgbesitzer glanzvoll präsentiert - die Königskrone der Maria von Ungarn ist nur eine dieser Preziosen. Die bereits im Mittelalter beginnende Verklärung der Burg und des ritterlichen Lebens fand ihren Höhepunkt in der Burgenromantik des 19. Jhs., in den Märchenschlössern Ludwigs II. und den romantischen Reisebeschreibungen englischer Rheintouristen.
Der Nürnberger Ausstellungsteil möchte dieses bis heute andauernde Phänomen ergründen. Einzigartige, teilweise noch nie gezeigte Objekte aus eigenen Beständen und internationalen Sammlungen, darunter wertvolle Wandteppiche und Buchminiaturen, die das vollkommene höfische Leben und den Herrscher als idealen Ritter zeigen, erklären die Ursprünge und die faszinierende Entwicklung des heutigen Burgenbildes.
Die Anfahrt durch die fränkische Adelslandschaft und die Reichsburg in Nürnberg erlauben zusätzlich Besuche einiger, teilweise unbekannter Burgen auf dem Reiseweg, um die Ausstellungsinhalte zu veranschaulichen.
1 Übernachtung erfolgt in Nürnberg, 2 Übernachtungen in Berlin.
"Joan Miró. Die Farben der Poesie" (Museum Frieder Burda in Baden-Baden)
Führung: Sibylle Setzler M.A.
Mittwoch, 10. November 2010 (Tagesfahrt)
Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart
Zustieg: 9.00 Uhr Karlsruhe, Busbahnhof hinter dem Hauptbahnhof
Preis (inkl. Busfahrt, Führungen und Eintrittsgelder): € 75,- pro Person
Die große Sommerausstellung im Museum Frieder Burda widmet sich Joan Miró. Unter dem Titel Die Farben der Poesie zeigt das Museum etwa 100 Werke des Katalanen, der die Kunst des 20. Jhs. so stark geprägt hat. Sie decken sechs Jahrzehnte seines Werks ab. Über 30 Leihgeber aus aller Welt werden Werke nach Baden-Baden schicken, allein aus der privaten Sammlung der Miró-Familie stammen rund 25 Kunstwerke der Ausstellung im Museum Frieder Burda.
Die Gemälde bilden den Schwerpunkt der Ausstellung, werden jedoch ergänzt durch Papierarbeiten, Keramiken und Skulpturen. Kuratiert wird die Ausstellung von Jean-Louis Prat. Er war mehr als 30 Jahre lang Direktor der renommierten Fondation Maeght im südfranzösischen St. Paul de Vence und gilt als weltweit beachteter Experte zum Thema Skulptur. Prat kuratierte 2008 bereits die Ausstellung Die Skulpturen der Maler und 2006 die große Chagall-Ausstellung, die von über 190.000 Kunstinteressierten besucht wurde.
Der Besuch der Ausstellung wird ergänzt durch einen Stadtrundgang durch Baden-Baden mit dem Besuch des Casinos. Der Auffindung der heißen Quellen durch die Römer verdankt Baden-Baden seinen Ruhm, sie sicherten der Stadt auch im Mittelalter eine große Wirtschaftskraft. Die Zähringer setzten mit der Burg Hohen-Baden und dem markgräflichen Neuen Schloss Akzente, bis zu ihrem Umzug nach Rastatt war Baden-Baden eine glanzvolle Residenzstadt. Mit dem Aufkommen des Bädertourismus im 19. Jh. entwickelte sich die Stadt erneut zu einem blühenden Kurort. Hotels, Villen, Bäder, Kurhaus und Trinkhalle im Stil des Klassizismus und der Gründerzeit künden von dieser Epoche, in der Baden-Baden als Vorort von Paris und Sommerhauptstadt Europas angesprochen und von Größen aus aller Welt besucht wurde.
Ein Tag in Ellwangen mit Besuch der Ausstellung "Die Alamannen auf der Ostalb" (Alamannenmuseum in Ellwangen)
Führung: Andreas Gut M.A.
Sonntag, 21. November 2010 (Tagesfahrt)
Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart
Zustiege: 8.30 Uhr Schorndorf, Bahnhof; 8.50 Uhr Schwäbisch Gmünd, Bahnhof
Preis (inkl. Busfahrt, Führungen und Eintrittsgelder): € 58,- pro Person
Mit einem Baumsarg beginnt die archäologische Erforschung der Alamannen. 1161 fand man bei Zöbingen zwischen Ellwangen und Nördlingen einen Totenbaum, den frühesten überlieferten archäologischen Fund Süddeutschlands. Die Entdeckung führte zur Errichtung der dortigen Marienkapelle, in deren Sakristei der Fund aufbewahrt wird. Als ab 1882 neben der Kapelle vier weitere Totenbäume mit der charakteristischen Schlangenverzierung zutage kamen, wurde klar, dass sich hier ein alamannischer Friedhof befand.
Anhand spektakulärer archäologischer Funde bietet die bisher größte Sonderausstellung des Ellwanger Alamannenmuseums mit dem Titel Die Alamannen auf der Ostalb - frühe Siedler im Raum zwischen Lauchheim und Niederstotzingen einen umfassenden Überblick über die alamannische Besiedlung in Ostwürttemberg. Zu ihren Höhepunkten gehören die Funde aus den Reitergräbern von Niederstotzingen, die erstmals in ihrer Herkunftsregion zu sehen sind. Zu den Leihgebern der rund 400 ausgestellten Fundobjekte, meistenteils Grabfunde, von der zierlichen goldenen Haarnadel bis zum Langschwert, vom Kleidungsstück bis zum alamannischen Totenbaum, zählen das Landesmuseum Württemberg, das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg in Konstanz, das Landesamt für Denkmalpflege beim Regierungspräsidium Stuttgart sowie die Stadt Heidenheim.
Nach der ausführlichen Besichtigung der Sonderausstellung besuchen Sie am Nachmittag die Ellwanger Innenstadt mit dem Marktplatz und der spätromanischen Basilika St. Veit von 1233 sowie einem Abstecher zur barocken Wallfahrtskirche von 1715 auf dem Schönenberg oberhalb von Ellwangen. Anschließend geht es nach Zöbingen zur Besichtigung des originalen alamannischen Baumsargs von 1161 in der Marienkapelle.
Der Referent des heutigen Tages, Andreas Gut M.A., ist der Leiter des Ellwanger Alamannenmuseums.
Auf den Spuren der Alten Meister - Ausstellungshöhepunkte in Brügge und Brüssel: Mit Besuch der Ausstellungen "Van Eyck bis Dürer" (Groeningemuseum Brügge) und "Lucas Cranach. Ein Mann mit Einfluss" (Palais des Beaux-Arts Brüssel)
Führung: Wolfgang Urban
Mittwoch, 19. Januar, bis Samstag, 22. Januar 2011 (4 Reisetage)
Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart
Zustieg: 8.45 Uhr "Parken und Mitnehmen", Heilbronn-Untergruppenbach
Preis (inkl. Busfahrt, 3 Übernachtungen mit Halbpension, Führungen, Eintritte, Reiserücktritts-Versicherung):
€ 620,- pro Person im Doppelzimmer / € 695,- pro Person im Einzelzimmer
Reisepapiere: gültiger Personalausweis oder Reisepass
Zeitgleich mit der Renaissance in Italien ging von den Niederlanden und Flandern im 15. Jh. eine tiefgreifende Revolution der Kunst in Malerei und Plastik aus. Es war nicht nur eine Revolution in der Technologie der Malerei, sondern zugleich eine der Seh- und Darstellungsweisen. Das niederländische Kunstschaffen des 15. Jahrhunderts mit seinen führenden Meistern wie Robert Campin (Meister von Flemalle), Jan van Eyck, Rogier van der Weyden, Hans Memling oder Dirk Bouts hatte entscheidenden Einfluss auf das Kunstschaffen in Deutschland, fand nicht zuletzt am Oberrhein und in Süddeutschland seine Resonanz.
Über Hans Multscher (um 1400-1467) beispielsweise, der sich selbst als junger Künstler in Burgund und Flandern aufgehalten hatte, kamen die von den Niederlanden ausgehenden Impulse nach Ulm. Niederländisch geprägte Künstler wie der zum Multscher-Kreis gehörige Meister der Sterzinger Altarflügel oder der Meister der Darmstädter Passion waren in Heiligkreuztal und in Baindt bei Ravensburg tätig und haben dort die Zeugnisse ihres Schaffens hinterlassen (heute u. a. in der Staatsgalerie Stuttgart).
Die Ausstellung van Eyck bis Dürer im Groeningemuseum in Brügge will die breite Aufnahme, die Rezeption, welche das niederländische Kunstschaffen schon sehr früh im 15. Jh. gewonnen hat, anhand der eigenen Exponate von Weltrang und zahlreicher Leihgaben aus anderen großen Museen in Europa vor Augen führen und erschließen. Nach Museum und Stadt Brügge, der Wirkungsstätte von Hans Memling, führt die Fahrt nach Brüssel ins Musée d'Art ancien/Museum voor oude Kunst mit seinen Werken der Niederländer, von Pieter Brueghel d. Ä., Peter Paul Rubens.
Der Brüsseler Palast der Schönen Künste schließlich widmet einem der bedeutendsten Maler der deutschen Renaissance die große Ausstellung Lucas Cranach. Ein Mann mit Einfluss. Sie setzt seine Arbeit in Bezug zum sozialen, kulturellen und künstlerischen Hintergrund des 16. Jhs. und zeigt die engen Bande zu seinen deutschen, italienischen und niederländischen Zeitgenossen.
1 Übernachtung erfolgt in Brügge, 2 Übernachtungen in Brüssel.
Das Augustinermuseum in Freiburg: Neupräsentation der Sammlung und Sonderausstellung Johann Christian Wenzinger (1710-1797)
Führung: Wolfgang Urban
Samstag, 12. Februar 2011 (Tagesfahrt)
Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart
Zustieg: 9.00 Uhr Karlsruhe, Busbahnhof hinter dem Hauptbahnhof
Preis (inkl. Busfahrt, Führung und Eintrittsgelder): € 73,- pro Person
Das Augustinermuseum in Freiburg i. Br. besitzt eine der bedeutendsten Kunstsammlungen in Baden-Württemberg. In ihm sind die wichtigsten Kunstwerke der Bestände der Erzdiözese Freiburg und der Stadt Freiburg und ihrer Institutionen vereinigt. Das über Jahre wegen Umbau und Neuorientierung geschlossene Museum konnte 2010 wieder eröffnet werden. Die nun geschaffene Neupräsentation seiner Schätze wurde weithin mit größter Begeisterung aufgenommen und gerühmt.
Eine völlig neue Positionierung im ehemaligen Kirchenschiff des Vorgängerklosters fand die Galerie der Steinskulpturen vom Freiburger Münster, die jetzt ihre ganze Großartigkeit entfalten können und einen geradezu hautnahen Einblick in das Kunstschaffen der Kathedralgotik des 13. und 14. Jhs. vermitteln.
Das Augustinermuseum besitzt darüber hinaus herausragende Werke der Malerei und der Plastik vom 12. bis zum 18. Jh. Einen Schwerpunkt bilden die Oberrheinische Kunst und am Oberrhein wirkende Künstler. Erwähnt seien die Werke des Hausbuchmeisters, des Meisters des Hohenlandenberger Altars, Gemälde von Matthias Grünewald, Lucas Cranach d. Ä., von Hans Baldung Grien. Einer der ältesten erhaltenen Palmesel aus der Zeit um 1290, aus dem Kloster Adelshausen bei Freiburg stammend, ist im Besitz des Augustinermuseums, ebenso eine wunderbare Darstellung des Sündenfalls von Adam und Eva des Meisters HL, des Schöpfers des grandiosen Hochalters von Breisach und des Altars in Niederrottweil.
Zum 300. Geburtstag des in Freiburg am Münsterplatz geborenen wirkmächtigen Barockmalers Johann Christian Wenzinger zeigt das Augustinermuseum eine eigene Sonderausstellung.
"Paul Bonatz 1877- 1956" (Kunsthalle Tübingen)
Führung: Dr. Norbert Bongartz
Freitag, 18. März 2011 (Halbtagesfahrt)
Abfahrt: 13.00 Uhr Stuttgart
Preis (inkl. Busfahrt, Führung und Eintrittsgelder): € 42,- pro Person
Die Kunsthalle Tübingen präsentiert eine vom Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt zusammengestellte, umfassende Bonatz-Retrospektive. Zahlreiche originale Pläne, Zeichnungen, alte Fotos und neu gebaute Modelle dokumentieren die wichtigsten Werke eines der einflussreichsten deutschen Architekten der ersten Hälfte des 20. Jhs.. In Tübingen besuchen Sie auch die von Bonatz erbaute Universitätsbibliothek (Außenbesichtigung und Wandelhalle).
Der Referent Dr. Norbert Bongartz hatte als Baugeschichtler und Denkmalpfleger schon mit mehreren Bonatz-Bauten zu tun und hat das Œuvre dieses bedeutenden Architekten, das den Übergang vom historisierend-akademischen Bauen des 19. Jhs. zu einer eigenständigen neuen Architektur nachvollziehbar macht, seit Jahrzehnten mehr und mehr zu schätzen gelernt.
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Gabriele Tesmer
Tel: 0711-239 42 11 - Fax: 0711-239 42 44
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