Regionales Bauen – Woher? Wohin?

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Regionales Bauen – Woher? Wohin?

11. Schwäbischer Städte-Tag

9. Juli 2015, 9:00–16:00 Uhr
Stadthalle 72488 Sigmaringen, Georg-Zimmerer-Straße 2

Veranstalter sind der Schwäbische Heimatbund e.V., die Architektenkammer Baden-Württemberg Stuttgart, deren Kammergruppe Sigmaringen sowie das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg. Hier hat sich 2014 das Netzwerk Baukultur gegründet, in dessen Beirat auch der Schwäbische Heimatbund vertreten ist.

Sie können das Faltblatt zur Tagung mit allen Informationen hier im pdf-Format herunterladen.

Das im Juni 2004 erstmals mit einer Tagung zum Thema »Zukunft der Altstadt« in Isny an die Öffentlichkeit getretene SHB-Forum für Fragestellungen zu Architektur und Städtebau geht in diesem Sommer in seine 11. Runde. Unter dem Titel »Regionales Bauen. Woher? Wohin?« findet am 9. Juli 2015 in Sigmaringen eine Tagung statt, die sich in Referaten, Positionen und Diskussionen den Fragen zuwendet, was regionales Bauen ausmacht, ob und welche Zukunft es hat, ob es sich vorrangig um ein Phänomen im ländlichen Raum handelt oder ob die Frage nach der Regionalität in der Baukultur nicht auch (wieder) in der Stadt gestellt werden muss.

Die Globalisierung macht auch vor der Architektur nicht halt. In der Folge sehen Gebäude überall zunehmend gleich aus. Über Jahrhunderte hat Architektur dagegen durch lokale Individualität regionale Identität gestiftet. Ist es deshalb heute noch notwendig unter Verwendung örtlicher Materialien überlieferte Bauformen aufzunehmen, zeitgemäß zu interpretieren und die Baukörper landschaftsgerecht in die Topographie einzufügen?

Ein gutes Beispiel dafür ist die viel bewunderte Baukultur im österreichischen Vorarlberg. Zwischenzeitlich entwickeln sich im gesamten Alpenraum Bauweisen, die das „alpine Bauen“ in einer modernen Interpretation anschaulich umsetzen.

Auch in Süddeutschland finden sich viele Beispiele zeitgemäßen regionalen Bauens. Und dennoch verspüren wir deutliche Defi zite, gibt es Entwicklungspotentiale, wenn man sich nach regionalem Bauen umsieht. Lässt sich eine lokale Baukultur in Landschaftsräumen wie dem Schwarzwald, dem Allgäu oder der Schwäbischen Alb erkennen, oder tritt der vermeintliche Regionalismus eher überregional auf? Gibt es noch einen Unterschied zwischen ländlichen und städtischen Bauformen?

Im Rahmen des 11. Schwäbischen Städte-Tags wollen die Veranstalter nicht nur eine Bestandsaufnahme der jüngsten Leistungen im regionalen Bauen bieten, sondern auch fragen, in welche Richtung sich die Baupraxis weiterentwickeln könnte.

Die Veranstalter freuen sich auf Ihre Teilnahme.

Programm

Anmeldung:

Bitte schicken Sie den Anmeldeabschnitt auf dem Faltblatt im pdf-Format an die folgende Adresse (bitte freimachen), faxen Sie ihn an den Schwäbischen Heimatbund, 0711/23942-44 oder rufen Sie uns an unter 0711/23942-0.

Kostenbeitrag:

40,– Euro inkl. Imbiss und Tagungsgetränke

Anmeldeschluss:

29. Juni 2015

Fortbildungsbestätigung:

Die Teilnahme wird von der Architektenkammer Baden- Württemberg als Fortbildungsmaßnahme für Mitglieder und AiP / SiP der Fachrichtungen Architektur / Landschaftsarchitektur und Stadtplanung mit 4 Unterrichtsstunden anerkannt.

Information

Die Anmeldungen sind verbindlich. Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie eine Rechnung über den zu entrichtenden Tagungsbeitrag. Eine Rückerstattung des Tagungsbeitrages erfolgt bei schriftlicher Abmeldung bis spätestens 2. Juli 2015. Die für die Organisation der Veranstaltung notwendigen personenbezogenen Daten werden von uns maschinell verarbeitet und gespeichert. Auf Anfrage geben wir diese Adresse zum Zweck der Bildung von Fahrgemeinschaften weiter, außerdem erstellen wir Teilnehmerlisten für die Tagungsmappen. Mit der Anmeldung erklären Sie sich damit einverstanden.