Budapest – die Perle des Ostens an der Donau

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Budapest – die Perle des Ostens an der Donau

Reise Nr. 61

Leitung: Barbara Honecker M.A.

Samstag, 14. Oktober, bis Mittwoch, 18. Oktober 2017 (5 Reisetage)
Treffpunkt: je nach Abflugzeit am Flughafen Stuttgart-Echterdingen
Ihre Abholzeit mit dem Taxiservice entnehmen Sie bitte den Reiseunterlagen.

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Budapest besaß viele Jahre den Beinamen "Paris des Ostens". Die Stadt überzeugte schon immer mit einem fast mediterranen Flair und dem Charme einer Großstadt, wie sie typisch ist für die europäischen Hauptstädte, die seit Ende des 19. Jahrhunderts rapide anwuchsen.

Budapest ist aber auch von den Umbrüchen nach dem Fall des Eisernen Vorhangs stark betroffen und hat massive Veränderungen erlebt. Sie ist nicht mehr die billige Stadt für ein Shoppingwochenende, sondern kämpft mit großen finanziellen Problemen ihrer Bewohner, mit maroder Bausubstanz als Erbe der sozialistischen Zeit und mit fast größenwahnsinnig anmutenden Bauprojekten.

Wir wollen auch diese Aspekte in unserer Reise berücksichtigen. Ungarn hat den Zaun des Eisernen Vorhanges geöffnet, aber heute sehen nur noch wenige Besucher die Veränderungen dahinter, die diese geschichtlich so wichtige Tatsache für die Magyaren mit sich brachte. Man denke nur an den Rechtsruck, der derzeit Ungarn in aller Munde bringt.

Natürlich besuchen wir die kunsthistorischen Höhepunkte wie den Burgberg und einige der vielen Museen im Zentrum, aber wir werden auch unbekanntere Wege betreten, uns auf die Spuren des Bauhauses und des jüdischen Lebens in der Stadt begeben und einen donauschwäbischen Vorort besuchen. Denn auch das ist Geschichte Ungarns.

1. Tag: Mitten im Leben, das Pest des 19. Jahrhunderts: Flug nach Budapest, Transfer zum Hotel und gemeinsames Mittagessen. Auf der Pester Seite Spaziergang über die Prachtstraße Andrássy ut zum Heldenplatz auf dem Városliget. Besichtigung des berühmten Opernhauses und der Stefansbasilika (die größte Kirche der Stadt, im Stil von Neorenaissance und -klassizismus, bewahrt die wichtigste Reliquie Ungarns: die Hand des hl. Stefanus, Gründer des Königreichs). Gang über die Váci utca, die berühmteste Fußgängerzone der Stadt, die den Wandel vom Sozialismus zum Kapitalismus drastisch vor Augen führt. 4 Übernachtungen im Zentrum von Budapest.

2. Tag: Museale Schätze auf der Budaer Burg: Das Historische Museum birgt unerwartete Überraschungen, wie eine gotische, komplett erhaltene Kapelle der mittelalterlichen Burg und herausragende Funde von Skulpturen der Spätgotik/Frührenaissance aus dem Palast von König Matthias Corvinus. In der Ungarischen Nationalgalerie beschäftigen wir uns mit der Malerei des 19. Jhs. in Ungarn. Die Gemälde von Mihály Munkácsy – bis heute der berühmteste Maler Ungarns – wurden zu seiner Zeit in ganz Europa geschätzt. In der Burg sind auch Höhepunkte aus dem wegen Renovierung geschlossenen Kunsthistorischen Museum (Szépmüvészeti Múszeum) zu sehen, so die herausragende Sammlung von Bildern El Grecos und viele andere Meisterwerke der klassischen Malerei.

3. Tag: Budas Burgberg und das jüdische Viertel: Heute geht es nochmals auf den Burgberg zur gotischen Matthiaskirche und zur berühmten Fischerbastei, eines der Wahrzeichen der Stadt. Danach tauchen wir ins jüdische Viertel ein und besuchen die Große Synagoge und weitere sehenswerte Orte und Gebäude im ehemaligen Ghetto von Pest.

4. Tag: Links und rechts der Donau: Wir besuchen die Große Markthalle, ein Wahrzeichen der Stadt. Ein Gang entlang der Donauufer vermittelt interessante Eindrücke der Budapester Architektur des 19. Jhs. (Universitäten, Gellertbad). Nach einem gemeinsamen Mittagessen steht das Parlament auf dem Programm, ein auch innen prachtvoll ausgestattetes neogotisches Meisterwerk. Falls die Besichtigung wegen einer Parlamentssitzung nicht möglich ist, besuchen Sie stattdessen die Citadella, die ehemalige Festung auf dem Gellerthügel mit wunderbarem Blick auf die Stadt.

5. Tag: Tradition und Moderne – Bauhaus und donauschwäbische Geschichte: Im Budaer Stadtteil Pasaret lernen Sie Budapester Bauhausarchitektur kennen. Danach geht es in den 23. Stadtbezirk, nach Soroksár. Nach einem Rundgang in dem ehemaligen donauschwäbischen Dorf essen wir in einer sogenannten Csárda (Dorfschenke) zu Mittag. Besichtigung der Likörfabrik Zwack Unikum mit Kostproben (die Firmengeschichte reicht bis in die K.u.K.-Monarchie zurück; nach einer Aufspaltung nach dem Zweiten Weltkrieg stellt Zwack heute ein Erfolgsmodell der nachkommunisitischen Ära in Ungarn dar). Weiterfahrt zum Wekerle Telep, einem Stadtteil mit einer interessanten Arbeitersiedlung im Stile der Gartenstadtbewegung. Anschließend Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Stuttgart.

Leistungen:

Preis:

€ 1395,– pro Person im Doppelzimmer
€ 1595,– pro Person im Einzelzimmer

Reisepapiere:

gültiger Personalausweis oder Reisepass

Als ausführende Fluggesellschaften vorgesehen sind hin Germanwings und zurück Eurowings. Änderungen der ausführenden Fluggesellschaften behalten wir uns ausdrücklich vor. Selbstverständlich werden wir Sie darüber rechtzeitig informieren.

Beachten Sie bitte auch unsere Allgemeinen Hinweise, die Reisebedingungen sowie unseren Taxiservice.