Zürich die kleine große Weltstadt

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Zürich die kleine große Weltstadt

Reise Nr. 58

Leitung: Prof. Wolfgang Urban M.A.

Abreise: Freitag, 11. Oktober 2019
Rückreise: Samstag, 12. Oktober 2019 (2 Reisetage)
Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart, Karlsplatz (Rückkehr zwischen 18.30 und 20.00 Uhr)
Zustieg: 8.50 Uhr Tübingen, Busbahnhof (Rückkehr zwischen 17.40 und 19.10 Uhr)

Unverbindliche Zeitangaben, Änderungen vorbehalten.
Über etwaige Änderungen werden Sie ggf. rechtzeitig vor Abreise informiert.

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Zürich ist zwar keine Millionenstadt und doch eine wirkliche Weltstadt, kann sich sehen lassen neben New York, Shanghai oder Tokio. Eng verflochten ist die Stadt mit der alemannisch-schwäbischen Geschichte und Kultur.

Die Stadt am gleichnamigen See und der Limmat, deren Namen noch das römische Turicum anklingen lässt, gehörte kirchlich, auch wenn die Reformation einen Bruch herbeiführte, formal bis 1821 zur Diözese Konstanz, Bischöfe von Konstanz, wie 1293-1306 Heinrich von Klingenberg, waren zuvor Pröpste des Großmünsters von Zürich. Töchter des schwäbischen Adels waren Äbtissinnen des innerstädtischen Frauenstifts. Der genannte Heinrich von Klingenberg ist Zürcher Zeitgenosse der Brüder und Ritter Manesse, Rüdiger I. und Rüdiger II., die in Nachbarschaft des Großmünsters die um 1300 entstandene "Manessische Liederhandschrift" genannte Sammlung von Dichtungen des 13. Jahrhunderts anlegten. Der Zürcher Hebraist und Reformator Konrad Pellikan (1478-1556) war zuvor Franziskaner in Tübingen und Hörer der dortigen Universität.

Das Zentrum Zürichs beherrschen vier große Gotteshäuser: das von seiner Gründung her in die karolingische Zeit zurückreichende Großmünster, das am anderen Limmatufer ihm gegenüber liegende, ebenfalls um die Mitte des 9. Jahrhunderts ins Leben gerufene Fraumünster mit seiner von Marc Chagall 1970 geschaffenen Chorverglasung, die Wasserkirche (Weihe 1288) mit der nach alter Tradition dort verehrten Hinrichtungsstätte der Märtyrer und Stadtheiligen Felix und Regula (um 285) aus dem Kreis der Thebäischen Legion und die Peterskirche. Vom Großmünster ist überdies ein wenig wahrgenommener, durch vorzügliche figürliche Kapitelle sich auszeichnender romanischer Kreuzgang erhalten.

Zürich war 1914-17 Exilstadt Lenins und einer ganzen Reihe von Künstlerinnen und Künstlern des Expressionismus. Dort wurde 1916 als neue künstlerische Bewegung der Dadaismus aus der Taufe gehoben. Als ein wahres Schatzhaus der Geschichte - die deutsche inkludierend - präsentiert sich das (Schweizerische) Landesmuseum Zürich, ebenso das Kunsthaus. Letzteres birgt eine Sammlung von Meisterwerken vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Die Fahrt nach Zürich bezieht den Besuch der Rheinklöster ein - der ehemaligen, 778 gegründeten Benediktinerabtei Rheinau und des Dominikanerinnenklosters St. Katharinenthal, ein Zentrum der Frauenmystik des 14. Jahrhunderts. 1 Übernachtung in Zürich.

Leistungen:

Preis:

€ 385,- pro Person im Doppelzimmer
€ 415,- pro Person im Einzelzimmer

Außer beim Frühstück sind Getränke zu den Mahlzeiten nicht im Reisepreis enthalten.

Reisepapiere für deutsche Staatsangehörige:

gültiger Personalausweis oder Reisepass

Zu Mindestteilnehmerzahl, Absagefrist und Gruppengröße siehe unsere Allgemeinen Hinweise.

Beachten Sie bitte auch unsere Reisebedingungen sowie unseren Taxiservice.