Das Salzkammergut – eine Frömmigkeits- und Kunstlandschaft

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Das Salzkammergut – eine Frömmigkeits- und Kunstlandschaft

Reise Nr. 56

Leitung: Prof. Wolfgang Urban M.A.

Mittwoch, 27. September, bis Samstag, 30. September 2017 (4 Reisetage)
Abfahrt: 8.00 Uhr Echterdingen, S-Bahnhof | Ihre Abholzeit mit dem Taxiservice entnehmen Sie bitte den Reiseunterlagen.
Zustieg: 9.00 Uhr Autobahnraststätte Seligweiler (Ulm-Ost)

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Das Salzkammergut ist gerade durch seine Salzstätten ein uralter, tief in vorgeschichtliche Zeiten zurückreichender Kulturraum des Menschen. Nach dem Ort Hallstatt am gleichnamigen See ist eine ganze Epoche der Menschheitsgeschichte in der Ära der Metallzeiten benannt. In Salzburg wiederum entstand 700 n. Chr. das erste Benediktinerkloster auf deutschem Boden. Zu den ältesten Klöstern nördlich der Alpen zählt ebenfalls die zwischen 736 und 743 entstandene Abtei Mondsee.

Salzburg bleibt über 1.300 Jahre bis zur Gegenwart ein Zentrum geistigen, kulturellen Lebens. Der vormalige Provinzial des Ordens der Augustinereremiten und Förderer Martin Luthers Johann von Staupitz (um 1465–1524) war hier gegen Ende seines Lebens Abt des Klosters St. Peter. In der Barockzeit war die Stadt Studienort zahlreicher schwäbischer Benediktiner. Die Westfassade der Kollegienkirche von Salzburg, eine Schöpfung von Johann Bernhard Fischer von Erlach (1656–1723), wurde Vorbild für die Westfassade des barocken Neubaus der Abteikirche von Weingarten.

Im 10. Jahrhundert war die Einsamkeit des Salzkammergutes Rückzugsgebiet des in Pfullingen am Fuße der Achalm geborenen Bischofs Wolfgang (um 924–974) von Regensburg. Der höchst bedeutende und bis zur Gegenwart in Bayern und Österreich hoch verehrte Kirchenmann gehört zu den herausragenden historischen Persönlichkeiten der Zeit der Sachsenkaiser. Sein Aufenthalt in der Region des seit dem 19. Jahrhundert Wolfgangsee genannten Abersees hat sich nicht nur in Ortsnamen, sondern am Ende des Mittelalters noch in einem überragenden Altarwerk von Michael Pacher (um 1435–1498) manifestiert. Der 1471 bis 1479 geschaffene Wandelaltar zählt zu den größten Schöpfungen in der Zeit der Schnitzaltäre des 15. und frühen 16. Jahrhunderts. Er ist zugleich das einzige vollständig erhaltene Werk dieses großen, aus Tirol stammenden Meisters der Spätgotik.

Von einem Standquartier aus führen Exkursionen zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten an den Gestaden des Wolfgangsees, des Mondsees, des Attersees, des Hallstättersees.

Programm: Salzburg (Kollegienkirche, St. Peter, Dom, Stadtrundgang) – bedeutende Kirchenbauten rund um den Mond- und Attersee (Stift Mondsee – St. Lorenz – Oberhofen – Oberwang – St. Konrad) – St. Wolfgang (Pacher- Altar) – Hallstätter See – Wilparting (Oberbayern, Wallfahrtskirche St. Marinus und Anianus). 3 Übernachtungen in Mondsee.

Leistungen:

Preis:

€ 720,– pro Person im Doppelzimmer € 765,– pro Person im Einzelzimmer

Reisepapiere:

gültiger Personalausweis oder Reisepass

Beachten Sie bitte auch unsere Allgemeinen Hinweise, die Reisebedingungen sowie unseren Taxiservice.