Kelten und Römer in Hohenlohe

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Kelten und Römer in Hohenlohe

Reise Nr. 44

Leitung: Prof. Dr. Holger Sonnabend

Samstag, 17. Oktober 2020 (Tagesfahrt)
Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart, Karlsplatz
Zustieg: 8.45 Uhr "Parken und Mitnehmen" an der Autobahnausfahrt Heilbronn-Untergruppenbach

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Nicht nur im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit war der Nordosten Baden-Württembergs eine historisch wichtige Region. Auch in der Antike spielte die später unter dem Namen Hohenlohe bekannte Landschaft eine prominente Rolle, wie zahlreiche Zeugnisse und Monumente aus der Zeit der Kelten und der Römer beweisen.

Das keltische Oppidum Finsterlohr-Burgstall aus dem 2./1. Jahrhundert v. Chr. gehört zu den bedeutendsten Befestigungsbauten der Kelten in Mitteleuropa. Ein 2,5 km langer Lehrpfad mit sechs Stationen dokumentiert eindrucksvoll die Geschichte und Kultur der Kelten in der Region. Ein Abstecher führt zur Herrgottskirche in Creglingen mit dem berühmten, von Tilman Riemenschneider am Anfang des 16. Jahrhunderts geschaffenen Marienaltar.

Anschließend stehen die Römer auf dem Programm. Zwischen den Zweiflinger Ortsteilen Pfahlbach und Westernbach zieht sich auf einer Länge von 500 Metern der "Pfahldöbel" entlang, einer der besterhaltenen Abschnitte des römischen Limes im Hohenloher Land. Wall und Graben der römischen Reichsgrenze sind im Wald gut erkennbar.

Den im wahrsten Sinne des Wortes Höhepunkt der Tagesfahrt bietet die Installation "Limes Blicke". Das seit 2014 der Öffentlichkeit zugängliche Gemeinschaftsprojekt der Gemeinden Zweiflingen, Öhringen und Pfedelbach wurde mit EU-Geldern und Mitteln des Landes Baden-Württemberg finanziert. Von einer erhöhten Plattform aus eröffnet sich von jeder dieser Stationen ein einmaliger Blick auf den Verlauf des Limes. Der Besuch des Zweiflinger Turms bildet den Abschluss einer spannenden Reise in jene Zeit, als Hohenlohe eine Domäne der Kelten und der Römer war.

Leistungen:

Preis:

79, € pro Person