Die Grafschaft Wertheim, eine protestantische Enklave

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Die Grafschaft Wertheim, eine protestantische Enklave

Reise Nr. 43

Leitung: Wolfgang Willig

Donnerstag, 27. Juli 2017 (Tagesfahrt)
Abfahrt: 8.00 Uhr, Stuttgart, Karlsplatz
Zustieg: 8.45 Uhr "Parken und Mitnehmen" an der Autobahnausfahrt Heilbronn-Untergruppenbach

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Wie eine vom Meer zerfledderte Insel erstreckte sich die Grafschaft Wertheim 100 Jahre nach der Reformation entlang von Tauber und Main. In der Gegenreformation hatte sie in einem 20-jährigen Kampf rund zwei Drittel ihres Territoriums an Bischof Julius Echter von Mespelbrunn verloren. Am Ende bildete sie eine protestantische Enklave, eingezwängt in die katholischen Gebiete der Hochstifte Mainz und Würzburg. Und noch dazu regiert von einer Familie, die sich in einen evangelischen und einen katholischen Zweig aufgespalten hatte.

Programm: Kloster Bronnbach (wurde nach einer kurzzeitigen Nutzung als ev. Seminar erneut Zisterzienserkloster) – Wertheim (dessen Burg war zu riesig dimensioniert für die kleine Rest-Grafschaft, seine Stiftskirche wird beherrscht von den Epitaphien der verschiedenen Wertheimer Grafengeschlechter) – Rundfahrt durch die "evangelische Grafschaft" zum Dorf Urphar (die Wehrkirche hoch über dem Main diente wie viele andere als Zufluchtsort für die Protestanten). Ein Gespräch mit dem Lokalhistoriker Dr. Paczkowski zeigt auf, inwieweit die Mentalität der Bevölkerung durch die konfessionelle Insellage geprägt wurde und bis heute beeinflusst wird.

Leistungen:

Preis:

78,– € pro Person

Beachten Sie bitte auch unsere Allgemeinen Hinweise, die Reisebedingungen sowie unseren Taxiservice.