Von der Romanik zur Spätgotik: `Gucken lernen´ in Maulbronn

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Von der Romanik zur Spätgotik: `Gucken lernen´ in Maulbronn

Reise Nr. 27

Leitung: Celia F. Haller-Klingler M.A.

Freitag, 3. Juli 2020 (Tagesfahrt)
Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart, Karlsplatz
Zustieg: 8.40 Uhr Vaihingen an der Enz, Bahnhof

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Genaues Hinschauen oder auch "Hingucken" ist eine wichtige, oft unterschätzte Fähigkeit. Dies gilt gerade für Kunst, Architektur und Geschichte in besonderem Maße, umso mehr, wenn es sich um so komplizierte Themen handelt wie die Geschichte eines Jahrhunderte alten Kulturdenkmals von hoher Bedeutung. Aber ein solches "Gucken" will gelernt sein - und bis man dahin kommt, sieht man unter Anleitung doch Einiges mehr.

Eine erste Exkursion mit dem neckischen Motto "Gucken lernen" führt in die berühmte, ursprünglich gar nicht schwäbische sondern kurpfälzische Zisterzienserabtei Maulbronn. Die am vollständigsten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen wurde aus gutem Grund 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt, wozu vor allem auch die Klosterkirche, die Vorhalle, der südliche Kreuzgangflügel und das Herrenrefektorium beitrugen. Diese werden seit 2001 mit neuesten wissenschaftlichen Forschungstechniken untersucht. Dabei ergaben sich zum Teil sehr überraschende neue Erkenntnisse zur baulichen Entwicklung, zu Bauführung und Bauprozess, zur Formenwahl, aber auch zu den liturgischen Einbauten und architektonischen Veränderungen im Laufe des Mittelalters.

Die Kunsthistorikerin Celia Haller-Klingler, die von 2012 bis 2014 an den bauhistorischen Untersuchungen durch die Universität Heidelberg mitwirkte, führt Sie dabei kurzweilig durch die Geschichte der Abtei sowie die einzigartig erhaltene Anlage mit ihrem ausgeklügelten Wassersystem - ein geschärfter Blick für Inschriften, Wandmalereien, Oberflächenbearbeitungen und Bauskulpturen ist Ihnen hiernach garantiert.

Leistungen:

Preis:

€ 75,- pro Person