Schloss Stetten im Remstal: Barocke Frömmigkeit und politisches Kalkül in den Bildprogrammen

. . . . . .

Schloss Stetten im Remstal: Barocke Frömmigkeit und politisches Kalkül in den Bildprogrammen

Reise Nr. 17

Leitung: Michael La Corte

Freitag, 5. Mai 2017 (Halbtagesfahrt)
Abfahrt: 13.00 Uhr Stuttgart, Karlsplatz

zurück zum Reisekalender ...

Nach dem frühen Tod ihres Mannes Herzog Wilhelm Ludwig im Jahr 1677 bezog Magdalena Sibylla von Hessen-Darmstadt, Herzogin von Württemberg, ihren vorübergehenden Witwensitz im Stettener Schloss. Zum Ausdruck ihrer Trauer und als Zeichen ihrer tiefen Frömmigkeit ließ sie die dortige Schlosskapelle ausmalen. Der kunsthistorischen Forschung gilt dieses Bildprogramm als beispielhaft für die barocke Frömmigkeit der Epoche. Auch die Nähe zum Pietismus wurde in der Forschung diskutiert.

Wenige Jahre später stattete der Maler Paul Etschmann im Auftrag Magdalena Sibyllas den sogenannten Sommersaal des Schlosses mit Fresken aus. Das dortige Bildprogramm lässt die verwitwete Herzogin nun in einem neuen Licht erscheinen. Der kunsthistorischen Forschung sind die Fresken weitgehend unbekannt, obwohl die Ikonographie des Programms einen eindrucksvollen Einblick in die württembergische Geschichte in Zeiten des Pfälzischen Erbfolgekrieges liefert. Im Fokus stehen dabei gegenreformatorische Tendenzen und die administrative Regentschaft Friedrich Karls von Württemberg-Winnental.

Leistungen:

Preis:

44, pro Person

Beachten Sie bitte auch unsere Allgemeinen Hinweise, die Reisebedingungen sowie unseren Taxiservice.