Burgen, Schlösser, Residenzstädte zwischen Obermain und Thüringer Wald

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Burgen, Schlösser, Residenzstädte zwischen Obermain und Thüringer Wald

Mit Besuch des neuen Deutschen Burgenmuseums Veste Heldburg

Reise Nr. 6

Leitung: Prof. Dr. G. Ulrich Großmann

Freitag, 31. März, bis Sonntag, 2. April 2017 (3 Reisetage)
Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart, Karlsplatz
Zustieg: 8.45 Uhr "Parken und Mitnehmen" an der Autobahnausfahrt Heilbronn-Untergruppenbach

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Das südliche Thüringen und nördliche Franken ist trotz seiner kulturellen und landschaftlichen Schätze noch Vielen unbekannt. Eine sanfte Hügellandschaft mit natürlich gebliebenen Tälern, Fachwerkdörfern und malerischen Städten bestimmt die Region zwischen Würzburg und dem Obermain, der Rhön im Westen sowie dem Thüringer Wald im Norden. Wo einst Mauer und Stacheldraht zwei deutsche Staaten trennten, findet man heute eine der lohnendsten Naherholungslandschaften Deutschlands.

Seit 2016 ist mitten in dieser Landschaft das Deutsche Burgenmuseum Veste Heldburg angesiedelt. Das europaweit einmalige Museum ist der Ausgangspunkt dieser Reise.

Trotz der großen Faszination, die Burgen oft allein schon durch ihre Lage ausstrahlen, weiß kaum jemand, was eine Burg tatsächlich ausmacht. Das Museum, dessen Aufbau Ihr Reiseleiter federführend begleitete, veranschaulicht erstmals auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bedeutung und Funktion von Burgen, ihre bauliche Entwicklung und das Leben dort in Friedenswie in Kriegszeiten.

Nach einem kurzen Stopp bei der berühmtesten deutschen Kirchenburg, Ostheim vor der Rhön, führt die Route nach Meiningen, der Residenzstadt der Herzöge von Sachsen-Meiningen, die das Bild der mittelalterlichen Stadt vor allem im Barock und Klassizismus geprägt haben, und Schmalkalden, das von 1586 bis 1943 zu Hessen gehörte und über eines der bedeutendsten Renaissanceschlösser Deutschlands verfügt, mit Stuck und Malerei in den Sälen, Wohnräumen und der Schlosskapelle ausgestattet (158592).

Das ehemalige Prämonstratenserkloster Veßra und Schleusingen mit seiner am Marktplatz gelegenen Burg sowie Ort und Veste Heldburg werden für viele Besucher eine Neuentdeckung sein. Schließlich geht es über die Burgruine Altenstein in eine weitere ehemals thüringische Residenzstadt, Coburg, das seit 1943 zu Bayern gehört. Zum Abschluss führt Prof. Dr. Großmann durch das Germanische Nationalmuseum Nürnberg, dessen Direktor er ist. Die Route führt zu einigen weitbekannten Zielen, daneben aber besonders zu Entdeckungen von hohem Rang, die wegen der langjährigen Grenzlage bisher nur wenig bekannt sind.

Programm:

1. Tag: Ostheim v. d. Rhön (Kirchenburg mit ummauertem Kirchhof und einem Kirchenbau der Renaissancezeit) Meiningen (Schloss Elisabethenburg/Residenz, Marktplatz mit Stadtkirche) Schmalkalden (Renaissanceschloss der Landgrafen von Hessen mit weitgehend erhaltener Ausmalung) 2 Übernachtungen in Coburg.

2. Tag: Altenstein (Burgruine) Heldburg (Deutsches Burgenmuseum in der auf einem Vulkankegel gelegenen Veste über der Altstadt) Veßra (Prämonstratenserkloster, heute Hennebergisches Freilichtmuseum) Schleusingen (Burg am Marktplatz).

3. Tag: Coburg (Veste) Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen (Besichtigung, falls Gottesdienstzeiten dies ermöglichen) Nürnberg (Germanisches Nationalmuseum).

Leistungen:

Preis:

470, pro Person im Doppelzimmer
490, pro Person im Einzelzimmer

Beachten Sie bitte auch unsere Allgemeinen Hinweise, die Reisebedingungen sowie unseren Taxiservice.