Kunst in der Reformation und Gegenreformation: Ulm und Wiblingen

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Kunst in der Reformation und Gegenreformation: Ulm und Wiblingen

Reise Nr. 3

Leitung: Prof. Dr. Sabine Poeschel

In Kooperation mit dem Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof und dem Katholischen Bildungswerk Stuttgart

Samstag, 18. März 2017 (Tagesfahrt)
Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart, Karlsplatz
Zustieg: 8.40 Uhr Wendlingen Bahnhof

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Das Ulmer Münster war als Pfarrkirche der freien Reichsstadt entstanden. 1530 nahm Ulm das evangelische Glaubensbekenntnis an. Ein gewaltiger Bildersturm vernichtete im folgenden Jahr den größten Teil des Inventars von ca. 60 Altären. Ein Glücksfall der Geschichte besteht im Erhalt des berühmten Chorgestühls, das aufgrund seiner dokumentierten Schönheit die wunderbar geschnitzten Bilder an den Stühlen im Chor und seines modernen, humanistischen Inhalts verschont blieb. Am Chorgestühl zeigt sich auch die Besonderheit der Ulmer Schule im Zusammenwirken mehrerer Künstler an einem großen Gesamtwerk. So galten die Figuren als Werk Jörg Syrlins, dessen Signatur sich am Gestühl befindet, doch gilt er nach neuerer Forschung als Schreiner der Anlage, und die Skulpturen werden Michel Erhart zugeschrieben. Weitere Werke der Bildhauer und Maler der Reformationszeit betrachten wir im Ulmer Museum.

Die ehemalige Benediktinerabtei Wiblingen wurde 1093 gegründet. Im Zuge der Rekatholisierung Süddeutschlands entstand der spätbarocke Neubau im 18. Jahrhundert, im Wesentlichen unter der Leitung von Johann Michael Fischer. Die Ausmalung von Kirche und Bibliothek erstellte Januarius Zick. Architektur und Malerei feiern den katholischen Glauben.

Programm: Ulm (Münster mit Chorgestühl, Ulmer Museum) Wiblingen (Klosterkirche und Bibliothek).

Leistungen:

Preis:

59, pro Person

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