Frankfurts Schätze, oder: Die Mainmetropole als Kunstmetropole

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Frankfurts Schätze, oder: Die Mainmetropole als Kunstmetropole

Reise Nr. 2

Leitung: Prof. Wolfgang Urban M.A.

Donnerstag, 9. März, bis Samstag, 11. März 2017 (3 Reisetage)
Abfahrt: 8.00 Uhr Stuttgart, Karlsplatz
Zustieg: 8.45 Uhr "Parken und Mitnehmen" an der Autobahnausfahrt Heilbronn-Untergruppenbach

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Unter Karl dem Großen 793/794 erstmals urkundlich erwähnt, war und ist die ehemalige Freie Reichsstadt Frankfurt am Main ein Dreh- und Angelpunkt deutscher und europäischer Geschichte, des Handels und der Wirtschaft. Seit dem frühen 19. Jahrhundert entwickelte sich die Mainmetropole zu einem Schatzhaus der Künste. So sucht die Fahrt, zusammen mit der Vermittlung der Geschichte der Stadt an ihren markanten Orten wie dem Römerberg, der Paulskirche, dem Dom, insbesondere die Nähe der Kunst, der großen Kunst der Vergangenheit und der Kunst der Moderne und Gegenwart.

1815 gründete der Bankier Johann Friedrich Städel (1721–1816) das Städelsche Kunstinstitut, dessen umfangreichen Bestand wir in mehreren Etappen besuchen. Es prunkt heute mit einem bedeutenden Bestand abendländischer Malerei, darunter Werke der großen italienischen Meister wie Fra Angelico, Sandro Botticelli, der flämischen Malerei mit Werken von Robert Campin (Meister von Flemalle), Jan van Eyck, der altdeutschen Kunst mit Hans Holbein d. Ä., Albrecht Dürer, Matthias Grünewald, Lucas Cranach d. Ä., Hans Baldung Grien, um nur diese Auswahl zu nennen. Umfangreich und exquisit ist die Sammlung von Künstlern des Impressionismus in Frankfurt vertreten. Meister wie August Renoir, Claude Monet sind mit Beispielen zu sehen, ebenso solche des Expressionismus, vertreten u. a. durch August Macke, Ernst Ludwig Kirchner oder Franz Marc. Seit 2012 verfügt das altehrwürdige Städel über einen Erweiterungsbau, der einen exemplarischen Einblick in das Kunstschaffen der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart ermöglicht.

Das unweit gelegene Liebieghaus beherbergt eine gleichfalls bedeutende Skulpturensammlung von der Antike bis zur Gegenwart. Aus dem Kreis der Werke der Spätgotik seien genannt eine "Christus-Johannes-Gruppe" vom Oberrhein, die als "Mona Lisa des Nordens" apostrophierte Frauenbüste, das sogenannte "Bärbele von Ottenheim" des wegweisenden Bildhauers Nikolaus Gerhaert van Leyden (1420–1473) und eine Alabasterplastik des großen Ulmer Bildhauers Hans Multscher (um 1400–1467).

Der Aufenthalt in Frankfurt schließt den Besuch des Domes und seiner Kunstwerke, u.a. Skulpturen von Hans Backofen (1460–1519), und weiterer Kirchen wie die Liebfrauen- und die Leonhardskirche ein. In der ehemaligen Karmelitenkirche ist ein wichtiger Teil des OEuvres von Jerg Ratgeb (1480–1526) in den dort 1514 bis 1517 geschaffenen Wandbildern erhalten geblieben.

Die Sammlung des Hessischen Landesmuseums in Darmstadt umfasst alte und neue Meister bis zu Joseph Beuys. Der Grundstock, darunter bedeutende Altarwerke des frühen 15. Jahrhunderts wie der Ortenberger Altar, stammt aus dem Kunstbesitz der Landgrafen von Hessen.

Programm: Darmstadt (Hessisches Landesmuseum) – Frankfurt (ehem. Karmelitenkirche mit Fresken Jerg Ratgebs, Leonhardskirche, Liebfrauenkirche, Städelmuseum, Bartholomäus-Dom mit Domschatzkammer, Liebieghaus; 2 Übernachtungen).

Leistungen:

Preis:

€ 460,– pro Person im Doppelzimmer
€ 495,– pro Person im Einzelzimmer

Beachten Sie bitte auch unsere Allgemeinen Hinweise, die Reisebedingungen sowie unseren Taxiservice.