Lehmbauprojekt: Schülerarbeit wurde mutwillig zerstört!!

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Lehmbauprojekt: Schülerarbeit wurde mutwillig zerstört!!

Kinder stampfen Lehm

Ele(h)mentare Erfahrung: das Stampfen des Lehms.

Das von Zimmerermeister Fischer aufgestellte Fachwerkhäuschen wurde von den Schülerinnen und Schülern begeistert angenommen. Nun ging es im Rahmen des Modellprojektes des Schwäbischen Heimatbundes "Denkmalpflege macht Schule" an den nächsten Teilschritt: das Schließen der Gefache mit Lehmwänden.

Mit großem Engagement machten sich die Kinder klassenweise mit ihren Lehrkräften und Projektleiterin Luise Lüttmann an die nicht ganz einfache Arbeit. Während sich eine Gruppe dem Einflechten von Weidenruten in die Gefache widmete, übernahm eine andere das Stampfen des Strohlehms mit bloßen Füßen. Bewundernswert viel Ausdauer brachten die jungen Lehmbauer auf, bis sie schließlich das Flechtwerk mit Strohlehm bewerfen und verstreichen konnten. Es machte ihnen soviel Spaß, dass sie sogar noch einen zweiten Projekttag einlegten, damit das Häuschen schnell fertig würde.

Kinder arbeiten am neuen Fachwerkhaus

Die Schülerinnen und Schüler schließen die Gefache mit Flechtwerk und Strohlehm.

Doch nur wenige Tage später standen die Schülerinnen und Schüler morgens fassungslos vor ihrem Fachwerkhaus: Unbekannte hatten gewaltsam die fertigen Gefache herausgedrückt und das Flechtwerk zerstört und so ihre ganze Arbeit zunichte gemacht.

Doch die Projektbeteiligten lassen sich nicht entmutigen. Eltern und Kinder wollen außerhalb der Schulzeit die Gefache wieder herstellen.

(Text und Fotos: Luise Lüttmann)